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Sonntag, 13. Januar 2019
Sonntag, 6. Januar 2019
Israel sells critical technology and supports state terrorists as well as criminals
Exporting the Technology of Occupation
Antony Loewenstein, NYR Daiy January 4, 2019
Over more than half a century of occupation, Israel has mastered the arts of monitoring and surveilling millions of Palestinians in the West Bank, Gaza, and Israel itself. Israel is now packaging and selling this knowledge to governments that admire the country’s ability to suppress and manage resistance. Israel’s occupation has thus gone global. The country’s defense exports reached a record $9.2 billion in 2017, 40 percent higher than in 2016 (in a global arms market that recorded its highest ever sales in 2017 at $398.2 billion).
Sonntag, 16. Dezember 2018
Verpönte Relativität
Haimo L. Handl
Verpönte Relativität
Martin Walser, unermüdlich auch im Alter, hat einen kleinen
Band mit Gedichten und Miniaturen veröffentlicht, der wieder Aufsehen erregt.
Man könnte meinen, die Deutschen seien neben den Israelis besonders geschult im
Auf- und Abmerken und Verteilen von Zensuren, ärger noch als die Briten oder
Amerikaner, obwohl besonders in den USA das
ungeistige Klima sich dramatisch ändert und Jäger und Hetzer als Zensoren und
öffentliche Moralapostel langsam Oberhand zu gewinnen scheinen.
In Deutschland ist das Einfachdenken tief verankert. Seit
der historischen Schuld verzweifeln immer noch viele am Unbewältigbaren. Viele
haben ein Strafbedürfnis erlernt, das unstillbar scheint. Jede Gelegenheit zur
Kasteiung wird wahrgenommen. Sie halten die Kollektivschuld am Leben und
verdächtigen jeden, der differenziert oder widerspricht der braunen Untat. Sie
sind die Vollstrecker der re-education im negativen Sinn.
Martin Walser war 1998 mit seiner Paulskirchenrede skandalös
aufgefallen. Das Verdikt wurde über ihn gesprochen und es waren nur gewisse
Umstände, die ihn vor der realen Lynchjustiz bewahrten. Geistig hatten sich die
Korrekten über ihn hergemacht. Jetzt bringt er in seinem neuen Buch SPÄTDIENST ein
altes Gedicht, das sofort wieder als Auslöser dient für die Kurzdenker, jene,
die nicht zu differenzieren in der Lage sind, die wie Wachhunde auf bestimmte
Auslöser unwillkürlich reagieren, die Zähne fletschen und bellen. Eigentlich
möchten sie ihrem Training nach zubeißen, zerfleischen, aber das dürfen sie
derweil noch nicht. Hierin teilen sie ein typisch deutsches Schicksal mit den
Unverbesserlichen, den faschistischen Gestrigen, die sich in diesem einem
Punkte treffen: nicht selbständig denken, sondern hündisch heulen und beißen.
In der WELT vom 1.12.2018 nimmt Marc Reichwein zwar Walser
in Schutz bzw., wenn man so will, führt Argumente an, die positiv relativieren,
leitet seine Ausführungen aber so abwertend ein, dass man sich wundert, auf
welch tiefem Niveau hier ein Kritiker sich ausbreitet:
Hoch betagte Dichter sind nicht
immer ganz dicht. Günter Grass hat kurz vor seinem Tod durch ein stumpfsinniges
Israel-Gedicht von sich reden gemacht. Der 91-jährige Martin Walser hat soeben
sein Buch „Spätdienst“ (Rowohlt, 208 S., 20 €) veröffentlicht, ein Bändchen
voller literarischer Miniaturen (Gedichte, Aphorismen und Notate), die einen
daran denken lassen, dass Walser heute bestens bei Twitter aufgehoben wäre –
als jemand, der auf alles und jedes narzisstisch und nachtragend reagiert. In
gewisser Weise dokumentiert „Spätdienst“ – neben poetischen Perlen – oft
unfreiwillig komisch, die Riesen-Blase der Kränkung (durch Kritik) und
Selbstbeobachtung, in der Walser seit Jahrzehnten lebt.
Herr Reichwein, Redakteur im Feuilleton der WELT, Jahrgang
1975, gibt Auskunft über die Dichte von Dichtern, und konstatiert kühl, dass
viele nicht dicht seien, also ausrinnen. Es bleibt zur Spekulation offen, ob er
die geistige Dichte meint, die er zynisch absprechend diagnostizieren könnte:
undicht im Sinne von dement, oder ob er einen körperlichen Zustand meint, wenn
alte Menschen Blasenprobleme haben. Während die Werbung vor allem den Frauen,
die auszurinnen scheinen, permanent besten Schutz durch gewissen Einlagen und
Binden verspricht, wird im Falle eines alten Dichters nicht von Hilfe
gesprochen, sondern das Bild eines Gebrechlichen gemalt oder gezeigt, der eben
verfällt und versagt, ausrinnt. Er, der Jüngere, mokiert sich über den Alten.
Was für eine Kultur!
Viele haben Angst vor der Altersdemenz. Wie simpel,
jemanden, den man „fertigmachen“ möchte, einfach der Demenz zu zeihen, ihn
negativ zu etikettieren, abgestützt durch das Klischee „Alte sind nicht ganz
dicht“. Na, er ist doch alt, also: nicht ganz dicht, dement,
unzurechnungsfähig, Abfall. Lasst ihn uns entsorgen. Was, der Walser schreibt
immer noch? Regt sich immer noch auf? Der ist ein Querulant, das ist ein Narziss,
ein Dauergekränkter. Diagnose gestellt und geliefert: abgestempelt, zum
Abschuss freigegeben. Interessant und bemerkenswert, dass dann trotzdem ein
Gedicht, ob alt oder neu, Aufregung verursacht und es und den Autor zum „Fall“
macht. Die Jäger, die Literatur- und Moralpolizisten sind auf der Hut, liegen
auf Lauer, beißen sofort zu.
Bei Walser finden einige, wie früher, dass er Auschwitz
bagatellisiere. Ein Verbrechen. Woran lesen sie das ab? Von einem Gedicht.
Allein, dass der Autor es wagt zu vergleichen bzw. in eine Reihe zu stellen,
empört, weil er damit ein Verbrechen begeht: er banalisiert und bagatellisiert.
Ganz in diesem Sinne äußert sich im konservativen
Vordenkerblatt (früher haben sich die klugen Köpfe dahinter versteckt!) der PD Dr.
Christian Metz, auf dessen Internetseite man seine Titel und
Artikelverzeichnisse findet, aber keine Auskunft über sein Geburtsdatum bzw.
sein Herkommen. Eine Schwarz-weiß-Fotografie zeigt ihn in trauter Leserpose:
jung und nachdenklich sinnierend. Wie nett. Ich weiß also nicht, ob er der
typische 68-er-Vertreter ist oder sonst ein Schnösel aus der verwöhnten Me-Generation.
Jedenfalls verurteilt er Walser in gewohnter Manier. Stein des Anstoßes ist
Walsers Gedicht über den Vietnamkrieg und die Reihung von Hué mit Golgatha,
Verdun und Auschwitz . Damit ist für den akademisch geschulten
Literaturwissenschaftler und -kritiker der Tatbestand der Bagatellisierung
festgemacht. Walser ist schuldig. Das ist sogar dem Marc Reichwein zuviel, der
in seinem Beitrag meint:
Ja, die Ortsnamenreihung ist
problematisch: „Neben Jesu Kreuzigung auf Golgatha, der Schlacht von Verdun im
Ersten Weltkrieg und dem Kampf um die Stadt Hué im Vietnamkrieg erscheint
Auschwitz in dieser Formulierung als eine tödliche Katastrophe unter vielen.“
So empört sich – ganz im Sinne der seit Walsers Paulskirchenrede von 1998
bekannten Diagnose, dass Walser ein Auschwitz-Problem hat – der „FAZ“-Kritiker
Christian Metz. Doch das Gedicht ist beim besten Willen nicht, wie Metz
behauptet, als unverbesserliches und Auschwitz relativierendes Walser-„Alterswerk“
abzutun. Es stand am 22. März 1968 in der „Zeit“, abgedruckt als Spottkritik am
damaligen Medien- und Politikbetrieb.
Obwohl Reichwein korrekt auf die frühe Publikation von 1968
verweist, auf Walsers Engagement gegen den Vietnamkrieg (was, anstatt positiv
bewertet, heute als verdächtiger Ausweis eines elenden Antiamerikanismus
gesehen wird!) verweist, streift er die eigentliche Problematik nur
oberflächlich. Der Skandal liegt für die Korrekten und Philosemiten darin, dass
Auschwitz als eine Katastrophe neben anderen erscheint. Auschwitz darf aber
nicht neben andere Verbrechen gestellt werden, Auschwitz ist singulär, ist
absolut. Jeder Vergleich bagatellisiert, entwürdigt. Diese quere Logik stellt
ein Denkverbot dar, das bei Strafe nicht übertreten werden darf.
Nun, semiotisch gesehen oder philosophisch sind die
Ansprüche bezüglich absoluter Einmaligkeit bzw. Unvergleichbarkeit Humbug. Ohne
Vergleich keine Bewertung, keine Kommunikation. Der Skandal liegt auch nicht in
der Sprache oder im Vergleichen, sondern in der Tatsache, wovon Texte,
insbesondere Vergleiche, aber nicht nur, Zeugnis geben: das Leben geht weiter,
ob Hiob verzweifelt oder nicht. Allein die Tatsache, dass das Leben weitergeht,
empört viele jener, die davongekommen sind. Sie zürnen ihrem Gott, sie zürnen
noch viel mehr den Nachfahren der Täter, die leben und, welch eine Zumutung,
die sogar gut leben und arbeiten und wieder zu Wohlstand gelangen. Diese
Ungerechtigkeit, dieses Gottversagen, ist für viele schier unerträglich.
Das tiefe Ressentiment gegen die Deutschen, die überlebten
und gut leben, hat Jean Amery in beredte Worte gefasst. Er, der Adorno wegen
dessen Jargon mied und kritisierte, teilte mit ihm aber den Schmerz über die
Barbarei. Nicht, weil einige Gedichte nach Auschwitz schrieben, das tat auch
Bruder Celan, sondern dass es weiterging. Eigentlich hätte die Welt untergehen
müssen, aber sie ging nicht unter. Sie prosperiert sogar.
Und dann kommt ein Deutscher und stellt Auschwitz, das
Einmalige, das Absolute, in eine Reihe mit anderen Kriegsstätten oder
Horrorszenarien. Er relativiert also, er verweigert das Denken des Undenkbaren,
er denkt das Denkbare. Was ist schon der Vietnamkrieg, was war denn Verdun.
Welcher Skandal, gar auf- und abrechnen zu wollen. Wenn schon, dann nur von den
Opfernachfahren, den Juden. Sechs Millionen wiegen mehr, besonders im Tod, als
x-fach soviele andere Opfer in Russland, in Asien, sonst wo auf der Welt. Es
darf nie verglichen werden, es muss immer vom singulär Absoluten gesprochen
werden.
Eigentlich ein verzweifelter Versuch gegen die Geschichte,
gegen die Realität. Purer Idealismus: das Denken soll determinieren. Die
Realität muss ausgeschaltet werden, Historie gilt nicht. Es gilt das Wort
Gottes, der Juden, der Opfer. Aber mit jedem Tag gräbt sich die Erfahrung des
Gegenteils tiefer ein, bohrt der Schmerz über den Gott, der seinen Kindern
nicht zu Hilfe kam, der es geschehen ließ und der weiterleben (leiden) lässt.
Adorno hat mit seinem Verdikt eine wesentliche Schwachstelle
in seinem Denken entblößt. Amery verzehrte sich in seinem Zorn und seinen
Ressentiments. Celan vermochte nicht festen Boden zu gewinnen. Wen immer man
dafür schuldig spricht, es wird nicht helfen, es wird nichts ändern. Das ändern
auch die Kläffer und Verurteiler wie Christian Metz nicht. Sie vertiefen nur
die Peinlichkeit.
Nachbemerkung:
Das ahistorische Fixieren der Nazischuld dient nicht nur der
Ablenkung sondern auch der Realitätsverleugnung. Weil keine europäische
Faschistenbewegung so grausig wie die Deutschen im Holocaust vorging, verringert
sich für viele Nachfahren deren Schuld. Die Fokussierung auf den Holocaust als
das absolute Verbrechen macht alle anderen weniger schlimm. Davon profitieren
die Faschisten in Italien und Spanien.
In ihrer Rezension von Antonio Scuratis Buch "M - Il
figlio del secolo" schreibt Emma Johanningsmeier in der New York Times vom
8.12.2018:
In Italy, the birthplace of fascism, Mussolini
has never carried the same stigma as Hitler in Germany. The dictator still
known as “Il Duce” enjoyed wide public support during his two-decade rule,
despite his persecution of anti-fascists and Jews. Some in Italy today are
willing to overlook those things for the perceived social stability of the
fascist era.
In the collective memory, “Italy always came
out as the lesser evil with respect to Nazi Germany,” Ben-Ghiat said. “Because
of that, Italians were able to say, ‘Well, we weren’t so bad. We weren’t
the architects of the Holocaust.’”
Die Angst vor Kritik treibt Israel und seine Unterstützer zu
immer neuen Maßnahmen der Zensur und Verfolgung. In der New York Review of Books schreibt am
12.12.2018 in der Rubrik NYRDaily Katherine Franke in ihrem Beitrag "The
Pro-Israel Push to Purge US Campus Critics":
At the same time, discussions on college
campuses about the complexities of freedom, history, and belonging in Israel
and Palestine are under increasing pressure and potential censorship from
right-wing entities. In fact, new policies adopted by the US and Israeli
governments are intended to eliminate any rigorous discussion of
Israeli–Palestinian politics in university settings. Not since the McCarthyite
anti-Communist purges have we seen such an aggressive effort to censor teaching
and learning on topics the government disfavors.
Especially chilling, the US Department of
Education recently adopted a new definition of anti-Semitism, one that equates
any criticism of Israel with a hatred of Jews. This new stance was evident when
the Department’s Office for Civil Rights recently reopened an investigation of
anti-Semitism at Rutgers University regarding a complaint that had been
examined and closed by the Obama administration. The case, which was brought by
the Zionist Organization of America, alleged that Rutgers should not permit
students to hold events at which the human rights record of the state of Israel
is criticized. The ZOA applauded the reopening of the case by Kenneth Marcus,
the new head of the Office for Civil Rights and a long-time proponent of the
view of that all criticism of Israel is necessarily anti-Semitic.
Diese Entwicklungen belegen nicht nur das Erstarken von
Rechtsextremen und Neonazis oder Faschisten, sondern stellen die Arbeiten von
Autoren wie Christian Metz und dergleichen ins ganz rechte Licht. Israel wird
zum Vorreiter neuer Geschichtsklitterungen und politischer Zensur im Namen
politischer Korrektheit. Plötzlich sieht man diese Korrekten in Gemeinschaft
mit den Tabuisierern aus China oder der Türkei. Eine Gemeinschaft der Verfolger
und Hetzer, der Verleumder und Folterer.
Ich hätte die Vorgangsweisen der Korrekten auch anhand von
Artikeln des radikalen Magazins „Counterpunch“ illustrieren können. Die wären
dann leichter als linke Denunziationen abhakbar. Dass die biedere New York
Review of Books aber auf die Problematik eingeht, macht es den Agenten Israels
nicht so leicht, das alte Feindbild wachzuhalten.
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Dienstag, 11. Dezember 2018
Im Westen nichts Neues, damals und heute
Einerseits ein Gedenken des 11. Dezember 1930, andererseits eine besorgte Kenntnisnahme aus Israel:
Ansehen, Gleichschaltung, nationale Ausrichtung, made in Germany:
Im Westen nichts Neues am 11.12.1930 verboten
Am 5. Dezember 1930 findet im Berliner "Mozartsaal", Filmtheater am Nollendorfplatz, die Premiere der deutschsynchronisierten Fassung des amerikanischen Spielfilms "All quiet on the western front" (1929/30), Regie: Lewis Milestone, Produktion: Peter Laemmle, Verleih: Universal ohne jeden Zwischenfall und mit viel Beifall statt. Wie im Roman "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque wird in der Filmadaption das Kriegserlebnis einer Schulklasse, insbesondere das des Frontsoldaten Paul Bäumer, zur erschütternden Anklage gegen Krieg und Kriegshetzer.
"Die große Schlacht des Dr. Goebbels"2 (Bärbel Schrader, 1992) beginnt einen Tag später, am 6. Dezember 1930. Mit Stinkbomben, herumlaufenden Mäusen, lauten Zwischenrufen, Einschüchterungen und Bepöbelungen des übrigen Publikums gelingt Goebbels mit seinem "Rollkommando"3 der Abbruch der Filmvorführung. Die herbeigerufene Polizei läßt den Saal räumen, kann aber nicht verhindern, daß der Berliner Gauleiter die "Nazirandale"4 auf die Straße verlegt, um den Eindruck eines "Volksprotestes" vorzutäuschen. In den nächsten 5 Tagen organisiert Goebbels bis zum Zeitpunkt des Filmverbots Protestmärsche durch ganz Berlin und verwandelt den Berliner Westen in einen "Remarque-Kriegsschauplatz", da sich die Nationalsozialisten an jedem Abend mit der Polizei Straßenschlachten liefern.
Die Aufführung des Spielfilms "Im Westen nichts Neues" wird am 11. Dezember 1930 durch die Oberprüfstelle mit der Begründung untersagt, daß der Film "das deutsche Ansehen"5 gefährde. Sie betont in dem Zusammenhang, daß das von ihr ausgesprochene Aufführungsverbot nicht "unter dem Druck der Straße"6 entstanden sei. Dennoch kann sich Goebbels in der Öffentlichkeit mit der Ansicht durchsetzen, daß das Filmverbot als "Straßensieg"7 der Nationalsozialisten, Goebbels spricht von einem "Filmsieg"8 , im Kampf gegen die preußische Regierung gewertet werden müsse.
Lesen Sie mehr dazu hier
Israels Versuche einer Gleichschaltung:
Ansehen, Gleichschaltung, nationale Ausrichtung, made in Israel:
Israels Loyalitätsgesetz
Beitrag in der Kulturzeit, 3SAT
„Wer versucht, Kritik zum Schweigen zu bringen, ist verderbt und verfault“
Eshkol Nevo, WELT, 22.11.2018
Loyalitätsgesetz in Israel: Der leidige Eid
Ein Kommentar von Judith Althaus, Blog Alsharq
Regev's Cultural Loyalty Law Represents the Israeli Patriotism of Cowards
Bezalel will go on teaching its students in the tradition of freedom of expression, which the ‘cultural loyalty law’ is trying to eliminate
Yuval Karniel, HAARETZ, Oct 25, 2018
Bei uns bzw. überall bei den israelfreundlichen Ländern ist es verpönt, Israel mit anderen zu vergleichen bzw. Vergleiche von Schandtaten mit anderen Regimen, insbesondere den Nazis oder anderen Faschisten, herzustellen. Das ist politisch inkorrekt und tabuisiert. Die Tabuisierung ist inakzeptabel und hilft nur der Verschleierung und Täuschung.
Das war falsch, als Linke mit Stalin und seinem Horrorregime kollaborierten, nur um den Kampf gegen die Nazis nicht zu schwächen, es war falsch, als sie Mao Zedong unterstützten, ihm zujubelten und ihm nacheiferten. Es ist falsch hinsichtlich einer unkritischen Haltung gegenüber den USA und es ist falsch in der "unbedingten" Solidarität mit Israel. Denn "unbedingt" heißt Solidarität auch im Wissen von Verbrechen. Es ist die unhaltbare Fortführung des Kuschens, des unbedingten Gefolges, wie damals bei den Nazis, diesmal vermeintlich legitimiert als Standhaftigkeit mit der "einzigen Demokratie" im Nahen Osten. Das sind untaugliche Etikettierungen einer charakterlosen, unkritischen Kollaboration. Reife, verantwortliche Individuen und Staaten akzeptieren keine Unbedingtheit im Politischen. Nur Mitläufer, Mittäter, die sich ausreden auf die Pflicht.
Ansehen, Gleichschaltung, nationale Ausrichtung, made in Germany:
Im Westen nichts Neues am 11.12.1930 verboten
Am 5. Dezember 1930 findet im Berliner "Mozartsaal", Filmtheater am Nollendorfplatz, die Premiere der deutschsynchronisierten Fassung des amerikanischen Spielfilms "All quiet on the western front" (1929/30), Regie: Lewis Milestone, Produktion: Peter Laemmle, Verleih: Universal ohne jeden Zwischenfall und mit viel Beifall statt. Wie im Roman "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque wird in der Filmadaption das Kriegserlebnis einer Schulklasse, insbesondere das des Frontsoldaten Paul Bäumer, zur erschütternden Anklage gegen Krieg und Kriegshetzer.
"Die große Schlacht des Dr. Goebbels"2 (Bärbel Schrader, 1992) beginnt einen Tag später, am 6. Dezember 1930. Mit Stinkbomben, herumlaufenden Mäusen, lauten Zwischenrufen, Einschüchterungen und Bepöbelungen des übrigen Publikums gelingt Goebbels mit seinem "Rollkommando"3 der Abbruch der Filmvorführung. Die herbeigerufene Polizei läßt den Saal räumen, kann aber nicht verhindern, daß der Berliner Gauleiter die "Nazirandale"4 auf die Straße verlegt, um den Eindruck eines "Volksprotestes" vorzutäuschen. In den nächsten 5 Tagen organisiert Goebbels bis zum Zeitpunkt des Filmverbots Protestmärsche durch ganz Berlin und verwandelt den Berliner Westen in einen "Remarque-Kriegsschauplatz", da sich die Nationalsozialisten an jedem Abend mit der Polizei Straßenschlachten liefern.
Die Aufführung des Spielfilms "Im Westen nichts Neues" wird am 11. Dezember 1930 durch die Oberprüfstelle mit der Begründung untersagt, daß der Film "das deutsche Ansehen"5 gefährde. Sie betont in dem Zusammenhang, daß das von ihr ausgesprochene Aufführungsverbot nicht "unter dem Druck der Straße"6 entstanden sei. Dennoch kann sich Goebbels in der Öffentlichkeit mit der Ansicht durchsetzen, daß das Filmverbot als "Straßensieg"7 der Nationalsozialisten, Goebbels spricht von einem "Filmsieg"8 , im Kampf gegen die preußische Regierung gewertet werden müsse.
Lesen Sie mehr dazu hier
Israels Versuche einer Gleichschaltung:
Ansehen, Gleichschaltung, nationale Ausrichtung, made in Israel:
Israels Loyalitätsgesetz
Beitrag in der Kulturzeit, 3SAT
„Wer versucht, Kritik zum Schweigen zu bringen, ist verderbt und verfault“
Eshkol Nevo, WELT, 22.11.2018
Loyalitätsgesetz in Israel: Der leidige Eid
Ein Kommentar von Judith Althaus, Blog Alsharq
Regev's Cultural Loyalty Law Represents the Israeli Patriotism of Cowards
Bezalel will go on teaching its students in the tradition of freedom of expression, which the ‘cultural loyalty law’ is trying to eliminate
Yuval Karniel, HAARETZ, Oct 25, 2018
Bei uns bzw. überall bei den israelfreundlichen Ländern ist es verpönt, Israel mit anderen zu vergleichen bzw. Vergleiche von Schandtaten mit anderen Regimen, insbesondere den Nazis oder anderen Faschisten, herzustellen. Das ist politisch inkorrekt und tabuisiert. Die Tabuisierung ist inakzeptabel und hilft nur der Verschleierung und Täuschung.
Das war falsch, als Linke mit Stalin und seinem Horrorregime kollaborierten, nur um den Kampf gegen die Nazis nicht zu schwächen, es war falsch, als sie Mao Zedong unterstützten, ihm zujubelten und ihm nacheiferten. Es ist falsch hinsichtlich einer unkritischen Haltung gegenüber den USA und es ist falsch in der "unbedingten" Solidarität mit Israel. Denn "unbedingt" heißt Solidarität auch im Wissen von Verbrechen. Es ist die unhaltbare Fortführung des Kuschens, des unbedingten Gefolges, wie damals bei den Nazis, diesmal vermeintlich legitimiert als Standhaftigkeit mit der "einzigen Demokratie" im Nahen Osten. Das sind untaugliche Etikettierungen einer charakterlosen, unkritischen Kollaboration. Reife, verantwortliche Individuen und Staaten akzeptieren keine Unbedingtheit im Politischen. Nur Mitläufer, Mittäter, die sich ausreden auf die Pflicht.
Mittwoch, 14. November 2018
Israel’s Mockery of Security:
101 Actions Israel Could Take
by Sam Bahour, COUNTERPUNCH, November 14, 2018In debating an Israeli friend from Jerusalem, I challenged him that Israel consciously plans and uses its military might to damage the Palestinian’s national project to build a state and free itself from Israeli control. Avner, my Israeli friend, argued otherwise, buying into the Israeli state narrative that Israel is “forced” to take measures which negatively affect Palestinians because Israeli security requires it. My knee-jerk reaction as someone living and working under Israeli military occupation for over two decades, was that this was hogwash and, short of ending its illegal (note: legal occupations are temporary by definition) occupation of Palestinians, I claimed that Israel—the occupying power—could immediately take 101 measures to reduce tensions on the ground, without jeopardizing any true and rational security needs. He shrugged and said, “tell me”?
...
So, here it is. A quick compilation, with the generous assistance of several friends here in Palestine, and with a few items selected from the umpteen reports being published about the rapidly deteriorating state of affairs. This list is not intended to be comprehensive by any means, but rather a look beyond the daily headlines to give readers, especially those who have bought into the Israeli propaganda—hook, line and sinker—that this military occupation is all about “security”.
Donnerstag, 9. August 2018
The Jewish Apartheid State
The Apartheid State of Israel: Decoding the ‘Basic Law’ and the Meaning of a ‘Jewish Nation’
by N.D. Jayaprakash, August 8, 2018 COUNTERPUNCHDonnerstag, 2. August 2018
Israel: you call for resistance, we imprison you!
Israeli Arab Dareen Tatour Sentenced to 5 Months in Prison Over Pro-Palestinian Poem
by Brett Wilkins, Counterpunch, 2.8.2018And again, in the so called "only democracy in the Near East", the Jewish State Israel, an Arab Israeli has bin convicted of incitement because she recited a poem (in social media) which calls for resistance against the occupying power. What will be the next step? Book burnings, like the Nazis did?
Donnerstag, 26. Juli 2018
Israel was never a democracy
July 26, 2018
The head of the Arab Joint List Alliance at the Israeli Knesset (Parliament), Ayman Odeh, described the passing of the racist Jewish Nation-state Law as “the death of our democracy.”
Did Odeh truly believe that, prior to this law, he had lived in a true democracy? 70 years of Israeli Jewish supremacy, genocide, ethnic cleansing, wars, sieges, mass incarceration, numerous discriminatory laws, all aimed at the very destruction of the Palestinian people should have given enough clues that Israel was never a democracy, to begin with.
Jewish Nation-State Law: Why Israel Was Never a Democracy
by Ramzy Baroud, COUNTERPUNCHThe head of the Arab Joint List Alliance at the Israeli Knesset (Parliament), Ayman Odeh, described the passing of the racist Jewish Nation-state Law as “the death of our democracy.”
Did Odeh truly believe that, prior to this law, he had lived in a true democracy? 70 years of Israeli Jewish supremacy, genocide, ethnic cleansing, wars, sieges, mass incarceration, numerous discriminatory laws, all aimed at the very destruction of the Palestinian people should have given enough clues that Israel was never a democracy, to begin with.
Samstag, 19. Mai 2018
Israel tötet weiter
Israel tötet weiter in seiner Autorität als rassistischer
Apartheid-Staat
Haimo L. Handl
Was haben die unzähligen Jubelartikel zur Hochzeit von Prinz
Harry aus dem Windsor-Clan und den Lobeshymnen zu Israels „Gründung“ vor 70
Jahren gemein? Sie sind Ablenkungsmanöver und unselige Belege für die
unkritische Mitläuferhaltung sich gleichgeschaltet verhaltender Medien für ein
unkritisches, dummes Publikum, also für die Mehrheit.
Zu den x-fachen Tötungen der mordgeschulten Spezialisten
der ISRAELI DEFENSE FORCES, IDF, werden im Westen keine Kritiken laut, man
iteriert im Gegenteil klischierte Behauptungen, dieser Rassistenstaat habe ein
Recht der Selbstverteidigung, als ob der Protest oder das Verlangen jener, die
im größten Gefängnis der Welt, dem Ghetto Gaza hausen müssen, eine Aggression
gegen Israel sei, die tödlich beantwortet werden müsse.
Nazismus existiert auch ohne Konzentrationslager und
Gasöfen. Wenn nur das das Merkmal der Nazis (gewesen) wäre, wäre das
Neonaziproblem offensichtlich gelöst. Aber das faschistische,
nationalsozialistische Denken und Handeln beginnt weit früher und ist auch ohne
KZ deutscher Art bzw. Gasöfen festmachbar. Die Israelis sind die neuen Nazis in
Nahost. Die Unterstützung, prominent durch die USA, als auch durch sich
schuldig fühlende, strafbedürftige europäische Länder, zuvorderst die Nachfahren
der deutschen Nazis, Deutschland, machen sich, wieder einmal, mitschuldig durch
Wegsehen, wenn nicht aktive Kriegsunterstützung der Neuen Herren, der Israelis,
die überaus smart jede Kritik an Israel als Antisemitismus ausweisen, und deren
Urteil die andren, oft wider besseres Wissen, folgen. Das ist nicht nur
Feigheit, es ist Kollaboration. In manchen Fällen ist es ein Willkommenheißen
der Drecksarbeit gegen den neuen Feind, die Moslems. Nicht zufällig finden sich
in Europa gerade in rechtsextremen und faschistoiden oder offen faschistischen
Regimen die heftigsten Verteidiger Israels, während die schwache, sich
auflösende Linke des Antisemitismus geziehen wird. Ein perverses Trauerspiel.
Israel liefert für die Nationalisten und Faschisten in
Europa Vorlagen, wie man aktiven Grenzschutz betreibt, wie man die Gefahr
bannt: hart, schnell, mit besten Waffen und dem unbeugsamen Willen zu töten.
Noch spricht niemand von den Konservativen oder
Rechtsextremen von Konzentrationslagern; man redet über „Ankerzentren“ oder der
Notwendigkeit, Auffanglager zu „konzentrieren“. Die inhumane Bagage der Rechten
schwatz von Heimatschutz und kaschiert, leider bei vielen erfolgreich, ihr
Kampfprogramm der undurchlässigen Grenzen, der Aufspürung illegal Eingereister
und der erfolgreichen „Rückführung“ oder Abschiebung.
70 Jahre Israel. 70 Jahre Krieg. Bei uns fragt niemand
kritisch nach Gründen und Hintergründen. Die Israelis werden als David gegen
Goliath gesehen. Schon die Metaphern sind verlogen und die meist angeknüpfte
Aussage, Israel sei als kleine, demokratische Insel , umgeben von Millionen von
Feinden [den Ausdruck „Untermenschen“ verwendet man derzeit noch nicht offen]
gezwungen, ja gezwungen, so hart vorzugehen und sich und seinen Lebensraum zu
verteidigen, eine Ungeheuerlichkeit an Niedertracht und Lüge. Man übertrage das
mal auf Europa, das Europa vor dem 1. WK, der Zwischenkriegszeit, des 2. WK und
der Nachkriegszeit. So ein israelisches Denken hätte jeden Ausgleich in Europa,
den mühsam errungenen Frieden, der trotz vieler Scharmützel und Querelen geschaffen
werden konnte, von vornherein weiter verunmöglicht. Israel hat gewählt, anders
als Europa, kriegsorientiert, feindlich,
nationalistisch zu werden und zu bleiben. Die Rechten und Faschisten in Europa
wollen wieder dorthin.
Als Norman Finkelstein Israels Politik kritisierte, gar von
einer „Holocaust-Industrie“ sprach, war ein Sturm der Entrüstung losgebrochen.
Aber nicht gegen Israel und seine Strategen, sondern gegen ihn, der
kritisierte. So erging (und ergeht) es
vielen. Waren(oder sind) sie Juden (ja das gibt es, Juden, die Israel
kritisieren!), verurteilt(e) man sie als „selbsthassende Juden“, als Perverse,
als Kranke. Gesund ist, was Israel macht. Basta.
Wir wissen nicht, wie lange es dauert, bis dieses Regime
bricht, bis Amerika soviel Macht einbüßt, dass es seine verderbliche
Kriegspolitik nicht mehr so erfolgreich ausüben kann. In der jüngeren
Geschichte können wir aus vielen Entwicklungen lernen, dass als stark oder ewig
angesehene Verhältnisse brechen und untergehen. Vielen bleibt deshalb
vorderhand nur die Hoffnung, dass dieser Schwächungsprozess an Geschwindigkeit
und Stärke gewinne, auf dass dieser neue Faschismus untergehe (und mit ihm
seine Ausformungen im islamischen Lager).
Andere Mächte und Feinde der Humanität warten aber schon für
ihre Stunde. Es wird an den republikanischen, demokratischen Kräften liegen,
sich ihrer zu erwehren. Nachdem aber der offene Faschismus Israels geleugnet
wird, nachdem man mit den Inhumanen gemeinsame Sache macht, besteht keine
begründet gute Aussicht auf positive Änderung. Trotzdem: Die Hoffnung stirbt
zuletzt.
Mittwoch, 16. Mai 2018
Confessions of a Jewish Dissident
Confessions of a Jewish Dissident
Abstractly speaking, I should be quite a popular person in the American-Jewish community. I am a dissident. I am also, at a time when the search is on for moderate voices on the Palestine question, a moderate. And I proved my devotion to displaced persons in and out of the Middle East years ago. I have a medal to prove it, from the Haganah—the illegal Jewish army that fought what Prime Minister Begin calls the Jewish war of liberation and established the state of Israel in 1948.
Read on here!
A short story, 40 years of age. What are 40 years? 30 years earlier the Jewish state of ISRAEL was installed on stolen and conquered land. Nakba.
Since 70 years we hear and see the very same! Some new figures change while the old ones are engraved in the hearts and brains. Israel has become a matter of unconditional and definitive belief. As the Hitler-Germans with their Führer, the great Hitler, today one has to stand with Israel, strong and absolute, without any (!) question . There is a duty to obey. This law is to be obeyed not only by the former enemies, the Germans, but generally. And it is! Israel, right or wrong, Israel, the eternal Holy Land, the old and new Jeruaselm.
Donnerstag, 17. August 2017
American Myth Collapses
The Collapse of the American Myth –
an Opportunity for the Israeli Left
Israelis typically view the United States of America with awe, hope, but also arrogance as a friendly country that backs Israel through thick and thin, supports Jews and other minorities worldwide, leads the “free world” and serves as a bulwark in pursuit of freedom, justice and prosperity.But as many realize, this idealization is a result of propaganda. Not only does the US fail to hold up to that fantasy, it is the exact opposite: a dystopic, capitalist, conservative empire, which is chauvinistic and racist, chokes its own civilians and leads the world in exporting misery, violence, exploitation and corruption.
The American dystopia currently threatens what little remains of democracy and decency within it: the public sector is on a perpetual diet and about to starve, health care is a privatized mess, public education is deteriorating, now on overdrive under Betsy DeVos, fascism is present both in the streets and in the White House, the military and police keep expanding at the expense of the commons, inequality is the worst in the industrialized world and independent and leftist media are silenced and repressed.
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Freitag, 14. Juli 2017
Israel Once Again Reveals Its Disdain for Freedom of the Press
Israel Once Again Reveals Its Disdain for Freedom of the Press
Richard Hardigan, Counterpunch July 14, 2017
When Akran Natsheh, a reporter for the Al Quds satellite channel, arrived at his office in Hebron in the morning of Thursday, July 13, he found that several of the doors had been pried open. Shards of wood were everywhere, and papers were strewn about on the floor. It certainly looked like an ordinary robbery, but then he found that several of his hard drives had been removed. His suspicions about the perpetrators were confirmed when one of his co-workers showed him the note he found posted on the front door by the Israeli army. It indicated that the offices had been stormed because “Al Quds serves an illegal organization.”
Richard Hardigan, Counterpunch July 14, 2017
When Akran Natsheh, a reporter for the Al Quds satellite channel, arrived at his office in Hebron in the morning of Thursday, July 13, he found that several of the doors had been pried open. Shards of wood were everywhere, and papers were strewn about on the floor. It certainly looked like an ordinary robbery, but then he found that several of his hard drives had been removed. His suspicions about the perpetrators were confirmed when one of his co-workers showed him the note he found posted on the front door by the Israeli army. It indicated that the offices had been stormed because “Al Quds serves an illegal organization.”
Nukes and the Global Schism
Nukes and the Global Schism
Robert Koehler, Counterpunch, July 14, 2017
The United States boycotted the U.N. negotiations to ban — everywhere across Planet Earth — nuclear weapons. So did eight other countries. Guess which ones?
The international debate over this historic treaty, which became reality a week ago by a margin of 122 to 1, revealed how deeply split the nations of the world are — not by borders or language or religion or political ideology or control of wealth, but by possession of nuclear weapons and the accompanying belief in their absolute necessity for national security, despite the absolute insecurity they inflict on the whole planet.
Robert Koehler, Counterpunch, July 14, 2017
The United States boycotted the U.N. negotiations to ban — everywhere across Planet Earth — nuclear weapons. So did eight other countries. Guess which ones?
The international debate over this historic treaty, which became reality a week ago by a margin of 122 to 1, revealed how deeply split the nations of the world are — not by borders or language or religion or political ideology or control of wealth, but by possession of nuclear weapons and the accompanying belief in their absolute necessity for national security, despite the absolute insecurity they inflict on the whole planet.
Samstag, 13. Juni 2015
Martin Bubers 50. Todestag
Martin Buber (geboren am 8. Februar 1878 in Wien; gestorben am 13. Juni 1965 in Jerusalem) war ein österreichisch-israelischer jüdischer Religionsphilosoph.
Wikipedia
Abbildung aus Wikipedia
Verschiedene Titel von Martin Buber liegen in unserer Bibliothek auf.
Wikipedia
Abbildung aus Wikipedia
Verschiedene Titel von Martin Buber liegen in unserer Bibliothek auf.
Sonntag, 1. März 2015
Tom Segevs 70. Geburtstag
Tom Segev (* 1. März 1945 in Jerusalem) ist ein israelischer Historiker und Journalist. Er wird der losen Gruppe „Neue Historiker“ zugeordnet, die mit einer Neubewertung der Geschichte des Zionismus und des Landes Israel begonnen haben.Wikipedia
Abbildung aus Wikipedia
(„Tom Segev“ von Dittmeyer - http://www.flickr.com/photos/dittmeyer/32586619/. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tom_Segev.jpg#mediaviewer/File:Tom_Segev.jpg)
Sonntag, 4. Mai 2014
75. Geburtstag von Amos Oz
Amos Oz (gebürtig Amos Klausner; * 4. Mai 1939 in Jerusalem) ist ein israelischer Schriftsteller und Mitbegründer der politischen Bewegung Peace Now.Wikipedia
Abbildung aus Wikipedia
Samstag, 25. Januar 2014
David Grossmans 80. Geburtstag
David Grossman (* 25. Januar 1954 in Jerusalem) ist ein israelischer Schriftsteller und Friedensaktivist. Er ist Autor von Kinder- und Jugendbüchern, Romanen und Essays.Wikipedia
Abbildung aus Wikipedia
Dienstag, 10. September 2013
Uri Avnerys 90. Geburtstag
Uri Avnery (* 10. September 1923 in Beckum, Deutschland als Helmut Ostermann) ist ein israelischer Journalist, Schriftsteller und Friedensaktivist. Er war in drei Legislaturperioden für insgesamt zehn Jahre Parlamentsabgeordneter in der Knesset (1965–1969, 1969–1973 und 1977–1981).Wikipedia
Abbildung aus Wikipedia (Privatfoto 2006)
Samstag, 20. Juli 2013
Helen Thomas dies at 92
Helen Thomas (August 4, 1920 – July 20, 2013) was a much revered White House journalist She worked for the United Press and post-1958 successor United Press International (UPI) for 57 years, first as a correspondent, and later as White House bureau manager. She was a columnist for Hearst Newspapers from 2000 to 2010, writing on national affairs and the White House. She covered the administrations of ten U.S. presidents—from the final years of the Eisenhower administration to the second year of the Obama administration.Wikipedia
Phtoograph from Wikipedia (rachaelvoorhees)
Helen Thomas dies at 92, reported on every president since Kennedy
Chicago Tribune, 20.7.2013
The Last Fearless Reporter
There Will Never Be Another Helen Thomas
by RALPH NADER
COUNTERPUNCH, Weekend Edition July 19-21, 2013
There will never be another Helen Thomas. She shattered forever one anti-woman journalistic barrier after another in the Washington press corps and rose to the top of her profession’s organizations.
Helen Thomas asked the toughest questions of Presidents and White House press secretaries and over her sixty-two year career took on sexism, racism and ageism. She endured prejudice against her ethnicity — Arab-American — and her breaking the taboo regarding the rights of dispossessed Palestinians.
Haimo L. Handl: Helen Thomas, Grande Dame
kultur-online.net, 21.7.2013
The affair "Helen Thomas" which led to her immediate end of her long lasting career.
(In 2010, that tendency finally ended a career which had started in 1943 and made her one of the best known journalists in Washington. On a videotape circulated on the Internet, she said Israelis should "get out of Palestine" and "go home" to Germany, Poland or the United States. The remark brought down widespread condemnation and she ended her career. - Yahoo news)
This event marked – once more – that the First Amendment in the US is not really functioning, that free thought and free speech find the border as soon as Jews and Israelis are the subjetct matter. Thomas has gone too far for the politically correct Americans, at least for the majority, and she was punished and ostracized. The US showed, once again, their true ugly core and face.
There were, as one can read in the Wikipedia site on Helen Thomas, some defenders, notably Ralph Nader, Gary Leupp, Paul Jay, Michael Freedman, Katrina vanden Heuvel, medea Benjamin and others.
In October 2010 Helen Thomas stated in an interview "I hit the third rail. You cannot criticize Israel in this country and survive."
In 2011 the SPJ - Society of Professional Journalists retired the Helen Thomas Award for Lifetime Achievement due to the broad controversy.
In COUNTERPUNCH, the radical journal, Gary Leupp took sides and criticized harshly the stablishment:
The Ambush of Helen Thomas
by GARY LEUPP, COUNTERPUNCH
Outrage!
White House journalist Helen Thomas, covering a Jewish American Heritage Month celebration at the White House May 27, is accosted on the sidewalk by someone who asks: “Any comments about Israel? We’re asking everybody today—any comments about Israel?”
Smiling in grandmotherly fashion—-the way an 89 year-old woman might do when suddenly approached by an 17 year old boy who seems sincerely interested in her thoughts—she replies: “Tell them to get the hell out of Palestine.”
“Oooh…” responds the questioner. “Any better comments?” (A voice in the background: “Helen is fun!”)
“Hah hah hah,” laughs Helen. “ Remember these people are occupied, and it’s their land, not German, and not Poland.”
“So where should they go? What should they do?”
“They could go home. Poland. Germany.”
“Where’s home? You’re saying Jews should go back to Poland and Germany?”
“And America and everywhere else.”
A week later this video of the impromptu interview appears on “RabbiLIVE.com,” website of Rabbi David Nesenoff. (Who by the way is this “live rabbi”? Who is this rabbi character who’s terminated the career of a Washington press icon? How many journalists are even asking?)
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