Kurt Marti (* 31. Januar 1921 in Bern) ist ein Schweizer Pfarrer und Schriftsteller.
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Sonntag, 31. Januar 2016
115. Geburtstag von Marie Luise Kaschnitz
Marie Luise Kaschnitz, eigentlich Marie Luise Freifrau Kaschnitz von Weinberg; geborene Freiin von Holzing-Berstett (* 31. Januar 1901 in Karlsruhe; † 10. Oktober 1974 in Rom) war eine deutsche Schriftstellerin.
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150. Todestag von Friedrich Rückert
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Nachtrag:
In der Süddeutschen Zeitung (31. Januar 2016) schreibt ein junger Redakteur zu Rückerts Geburtstag:
Vergesst Goethe, lest Rückert
Vor 150 Jahren starb einer der größten Dichter Deutschlands. Heute kennt ihn kaum jemand. Dabei wusste Friedrich Rückert schon damals, wie die Integration von Flüchtlingen gelingen kann.
Über ihren Schreiber schreibt die Zeitung: "Christoph Meyer, Jahrgang 1983, Mitarbeiter im Newsdesk-Team. Aufgewachsen bei Stuttgart. Studierte Islamwissenschaft, Politik und Öffentliches Recht in Tübingen und Kairo. Verbrachte als Zivi und Praktikant längere Zeit in Israel und Äthiopien. Der Arabische Frühling weckte den Journalisten in ihm, so gelangte er über ein Volontariat bei den Stuttgarter Nachrichten zum Online-Newsdesk der SZ."Es ist ja nett, wenn so ein engagierter NewsDeskTyp die Literatur entdeckt. Aber dass er meint, seine Ergüsse mit der blöden Aufforderung einleiten zu müssen, man solle Goethe vergessen und Rückert lesen, als ob dasWerk des einen das andere behindere, zeigt die bornierte Sicht des Halbgebildeten, ganz unabhängig davon, dass solche Bewertungen lächerlicher Humbug sind. Aber dass eine sich liberal nennende Zeitung ihren Platz solchen Übungen zur Verfügung stellt, disqualifiziert auch diese.
Samstag, 30. Januar 2016
115. Geburtstag von Hans Erich Nossack
Hans Erich Nossack (* 30. Januar 1901 in Hamburg; † 2. November 1977 ebenda) war ein deutscher Schriftsteller, der zunächst als Lyriker und Dramatiker, später jedoch vor allem als Prosaautor in Erscheinung trat.
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235. Geburtstag von Adelbert von Chamisso

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Freitag, 29. Januar 2016
20. Todestag von Yasushi Inoue
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150. Geburtstag von Romain Rolland

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Donnerstag, 28. Januar 2016
London Review of Books Vol. 38/3
The newest issue, Vol. 38 No. 3 · 4 February 2016, of the LONDON REVIEW OF BOOKS
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20. Todestag von Joseph Brodsky

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Mittwoch, 27. Januar 2016
260. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart

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Dienstag, 26. Januar 2016
MERKUR 801 erschienen
Montag, 25. Januar 2016
20. Todestag von Harold Brodkey
Harold Brodkey (geboren am 25. Oktober 1930 als Aaron Roy Weintraub in Staunton, Illinois[1]; gestorben am 26. Januar 1996 in New York City) war ein amerikanischer Schriftsteller, Essayist und Journalist.
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130. Geburtstag von Wilhelm Furtwängler

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Sonntag, 24. Januar 2016
240. Geburtstag von E. T. A. Hoffmann
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Samstag, 23. Januar 2016
Saudi Arabia's highest Islamic cleric 'bans' chess, claims game spreads 'enmity and hatred'
The Grand Mufti's proclamation does not make the game illegal in Saudi Arabia
What a progress: despiote the Mufti's proclamation there exists still a Saudi chess association.. Would the world miss them, if they obeyed finally?
30. Todestag von Joseph Beuys
Joseph Heinrich Beuys (* 12. Mai 1921 in Krefeld; † 23. Januar 1986 in Düsseldorf) war ein deutscher Aktionskünstler, Bildhauer, Zeichner, Kunsttheoretiker und Professor an der Kunstakademie Düsseldorf.
Beuys setzte sich in seinem umfangreichen Werk mit Fragen des Humanismus, der Sozialphilosophie und Anthroposophie auseinander. Dies führte zu seiner spezifischen Definition eines „erweiterten Kunstbegriffs“ und zur Konzeption der Sozialen Plastik als Gesamtkunstwerk, in dem er Ende der 1970er Jahre ein kreatives Mitgestalten an der Gesellschaft und in der Politik forderte. Er gilt weltweit als einer der bedeutendsten Aktionskünstler des 20. Jahrhunderts und war ein „idealtypischer Gegenspieler“ zu Andy Warhol.
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Beuys setzte sich in seinem umfangreichen Werk mit Fragen des Humanismus, der Sozialphilosophie und Anthroposophie auseinander. Dies führte zu seiner spezifischen Definition eines „erweiterten Kunstbegriffs“ und zur Konzeption der Sozialen Plastik als Gesamtkunstwerk, in dem er Ende der 1970er Jahre ein kreatives Mitgestalten an der Gesellschaft und in der Politik forderte. Er gilt weltweit als einer der bedeutendsten Aktionskünstler des 20. Jahrhunderts und war ein „idealtypischer Gegenspieler“ zu Andy Warhol.
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265. Geburtstag von Jakob Michael Reinhold Lenz

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75. Geburtstag von João Ubaldo Ribeiro

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Freitag, 22. Januar 2016
Autorschaft als Weltenschöpfung
Autorschaft als Weltenschöpfung
Von der Wirklichkeit möglicher Welten in der Literatur.
Von Felix Philipp Ingold, VOLLTEXT, Online seit: 21. Januar 2016
Ein längerer Aufsatz, der eine Abweichung zum "main stream" artikuliert, indem er die künstlerische Kreativität der Erschaffung möglicher Welt(ein) näher ins Auge fasst und mit der gängigen Literatur- oder Autorenauffassung kontrastiert. Lesenswert.
Von der Wirklichkeit möglicher Welten in der Literatur.
Von Felix Philipp Ingold, VOLLTEXT, Online seit: 21. Januar 2016
Ein längerer Aufsatz, der eine Abweichung zum "main stream" artikuliert, indem er die künstlerische Kreativität der Erschaffung möglicher Welt(ein) näher ins Auge fasst und mit der gängigen Literatur- oder Autorenauffassung kontrastiert. Lesenswert.
125. Geburtstag von Antonio Gramsci

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455. Geburtstag von Francis Bacon

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Donnerstag, 21. Januar 2016
185. Todestag von Archim von Armin

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Mittwoch, 20. Januar 2016
95. Geburtstag von Bernt Engelmann
Bernt Engelmann (* 20. Januar 1921 in Berlin; † 14. April 1994 in München), ein Urenkel Leopold Ullsteins, war ein deutscher Schriftsteller und Journalist.
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Dienstag, 19. Januar 2016
70. Geburtstag von Julian Barnes
Julian Patrick Barnes (* 19. Januar 1946 in Leicester; als Pseudonym gelegentlich Dan Kavanagh) ist ein englischer Schriftsteller.
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95. Geburtstag von Patricia Highsmith
Patricia Highsmith (eigentlich Mary Patricia Plangman) (* 19. Januar 1921 in Fort Worth, Texas; † 4. Februar 1995 in Locarno, Schweiz) war eine US-amerikanische Schriftstellerin, die allerdings den größten Teil ihres Lebens in Europa verbrachte. Highsmith schrieb auch unter dem Pseudonym Claire Morgan.
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Montag, 18. Januar 2016
145. Geburtstag von Franz Blei
Franz Blei (* 18. Jänner 1871 in Wien; † 10. Juli 1942 in Westbury, New York, USA) war ein österreichischer Schriftsteller, Übersetzer und Literaturkritiker.
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Samstag, 16. Januar 2016
Reihe: Japan und die Zukunft des Lesens:
Warum Japaner Bücher in PDFs verwandeln lassen
Michaela Vieser, Lesart | Beitrag vom 15.01.2016, Deutschlandradio Kultur
Freitag, 15. Januar 2016
Verlagssterben geht weiter
Verlage Haffmans & Tolkemitt und Rogner& Bernhard insolvent
Große Erwartungen, kleine Erträge
Gerrit Bartels, TAGESSPIEGEL 14.01.2016125. Geburtstag von Ossip Mandelstam

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225. Geburtstag von Franz Grillparzer
Franz Seraphicus Grillparzer (* 15. Jänner 1791 in Wien; † 21. Jänner 1872 ebenda) war ein österreichischer Schriftsteller, der vor allem als Dramatiker hervorgetreten ist. Aufgrund der identitätsstiftenden Verwendung seiner Werke, vor allem nach 1945, wird er auch als österreichischer Nationaldichter bezeichnet.
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Donnerstag, 14. Januar 2016
120. Geburtstag von John Dos Passos

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105. Geburtstag von Anatoli Rybakow
Anatoli Naumowitsch Rybakow (Aronow; * 1. Januarjul./ 14. Januar 1911greg. in Tschernigow, Russisches Kaiserreich (heute Ukraine); † 23. Dezember 1998 in New York) war ein russischer Schriftsteller.
Seit 1919 lebte Rybakow in Moskau, wo er unter anderem als Transportingenieur arbeitete. 1933 wurde er, obwohl Anhänger des Sozialismus, verhaftet und für drei Jahre nach Sibirien verbannt. Danach arbeitete er in den verschiedensten Berufen und wechselte aus Angst vor einer neuen Verhaftung immer wieder seinen Wohnort. Er nahm ab 1941 am Zweiten Weltkrieg teil und zog mit der sowjetischen Armee in Berlin ein. Wegen seiner Verdienste im Krieg wurde er rehabilitiert und konnte nach Moskau zurückkehren, wo er dann als Schriftsteller arbeitete. 1989 wurde er Präsident des sowjetischen P.E.N.-Zentrums. 1998 verstarb er in New York an den Folgen einer Herzoperation.
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Seit 1919 lebte Rybakow in Moskau, wo er unter anderem als Transportingenieur arbeitete. 1933 wurde er, obwohl Anhänger des Sozialismus, verhaftet und für drei Jahre nach Sibirien verbannt. Danach arbeitete er in den verschiedensten Berufen und wechselte aus Angst vor einer neuen Verhaftung immer wieder seinen Wohnort. Er nahm ab 1941 am Zweiten Weltkrieg teil und zog mit der sowjetischen Armee in Berlin ein. Wegen seiner Verdienste im Krieg wurde er rehabilitiert und konnte nach Moskau zurückkehren, wo er dann als Schriftsteller arbeitete. 1989 wurde er Präsident des sowjetischen P.E.N.-Zentrums. 1998 verstarb er in New York an den Folgen einer Herzoperation.
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Mittwoch, 13. Januar 2016
Welcome back to books
Japan und die Zukunft des Lesens
Ein Buchladen, der die Immobilienpreise treibt
Michaela Vieser, Deuitschlandradio Kultur,. 13.1.2016
Die Zukunft des Lesens
Beim E-Book hinkt Japan hinterher
Michaela Vieser, Deutschlandradio Kultur, 11.1.2016
Ein Buchladen, der die Immobilienpreise treibt
Michaela Vieser, Deuitschlandradio Kultur,. 13.1.2016
Die Zukunft des Lesens
Beim E-Book hinkt Japan hinterher
Michaela Vieser, Deutschlandradio Kultur, 11.1.2016
Polens neue Rückwärtsgewandtheit
Der Schriftsteller Stefan Chwin über Polens neue Rückwärtsgewandtheit --
Katholizismus statt Kapitalismus
Die neue nationalkonservative Regierung Polens hat mit dem Umbau des
politischen Systems zu einer mehr autoritären Demokratie begonnen. Warum
dominiert in Polen der neokonservative Zeitgeist?
Schreiben unter Shakespeareschen Verhältnissen
Schriftsteller zum Umbruch in Polen
Olaf Kühl im Gespräch mit Frank Meyer
75. Todestag von James Joyce

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Dienstag, 12. Januar 2016
140. Geburtstag von Jack London

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Montag, 11. Januar 2016
David Bowie gestorben
David Bowie, bürgerlich David Robert Jones (* 8. Januar 1947 in Brixton, London; † 10. Januar 2016 in New York City), war ein britischer Musiker, Sänger, Produzent, Schauspieler und Maler. Bowie, der mehr als 140 Millionen Tonträger verkauft hat, gilt als einer der einflussreichsten Musiker der jüngeren Musikgeschichte.
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Einer der interessantesteens und schillernsten Figuren der Popkultur ist verstorben!
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Einer der interessantesteens und schillernsten Figuren der Popkultur ist verstorben!
50. Todestag von Alberto Giacometti
Alberto Giacometti (* 10. Oktober 1901 in Borgonovo, Gemeinde Stampa; † 11. Januar 1966 in Chur) war ein Schweizer Bildhauer, Maler und Grafiker der Moderne, der seit 1922 hauptsächlich in Paris lebte und arbeitete. Er besuchte jedoch regelmässig das heimatliche Gebirgstal Bergell, um seine Familie zu treffen und dort künstlerisch tätig zu werden.
Giacometti gehört zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Sein Werk ist vom Kubismus, Surrealismus und den philosophischen Fragen um die condition humaine sowie vom Existentialismus und von der Phänomenologie beeinflusst.
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Giacometti gehört zu den bedeutendsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Sein Werk ist vom Kubismus, Surrealismus und den philosophischen Fragen um die condition humaine sowie vom Existentialismus und von der Phänomenologie beeinflusst.
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Sonntag, 10. Januar 2016
65. Todestag von Sinclair Lewis

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Freitag, 8. Januar 2016
205. Geburtstag von Paul Scheerbart

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415. Geburtstag von Baltasar Gracián

Gracián ist einer der bedeutendsten philosophischen Schriftsteller der klassischen spanischen Literatur. Er verfasste mehrere höfisch-politische Traktate im barocken Stil. Wegen seiner aufklärerischen Weltsicht erhielt der Moraltheologe Gracián Publikationsverbot.
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Donnerstag, 7. Januar 2016
Ethos des Lesens
Ausstellung zum Berliner Peter-Szondi-Institut
Was heisst eigentlich lesen?
Eine Ausstellung von Studenten, die die Geschichte ihres eigenen
Instituts erforschen: Im Zentrum stehen die Jahre 1965–71, als Peter
Szondi in Berlin die Komparatistik neu aufbaute.
Mittwoch, 6. Januar 2016
100 Jahre DADA
DADA ist alt geworden, wie alles, was einmal geworden war und trotz Vergangensein weiterlebt, zumindest in der Erinnerung bzw. der daraus abgeleiteten Kulturpflege.
DADA, das Hatzprogramm rabiater Spießer, die Tollerei von Künstlern, die sich von den Tatmenschen, die sie kritisiereten, nur durch ihr Toben im Symbolischen unterschieden (sie forderten zu Gewalt, Folter und Mord auf, aber "bloss" auf der Bühne oder in Galerien), nicht jedoch in der martialischen Sprache, im rüden Kommandoton, ganz ähnlich wie die Faschisten oder Nationalsozialisten, frech, bekümmert, böse, eitel.
Zum Gedenken werden neue Bücher die lange Reihe von Fachpublikationen und geilen Bildbänden ergänzen, werden Fernsehdokumentationen unterhalten und den "kritischen" Geist der "Widerständler" herauskehren. Ein tiefes und breites Missverständnis.
Eine Ahnung dieses Missverständnisses ist auch aus dem Artikel von Roman Bucheli vom 5.1.2016 in der NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG herauszulesen; im Schlussabsatz heißt es:
Sehr bemerkenswert ist Buchelis urteilende Anmerkung: " Er hatte das Wort in den Dienst am Krieg gestellt. Nun war es ihm schal geworden, und er vermochte nur noch zu stammeln." Darin zeigt sich sofort klar der Unterschied zu Karl Kraus, der, anders als Hugo Ball, heute noch als selbsthasssender Jude bei vielen verschrien ist, der aber nie sein Wort dem Krieg lieh, sondern im Gegenteil immer gegen den Krieg schrieb und redete und auftrat, auch wenn er schwieg. Er war eben kein Dadaist. Und unsere Zeit mag wieder Dadaisten.
DADA, das Hatzprogramm rabiater Spießer, die Tollerei von Künstlern, die sich von den Tatmenschen, die sie kritisiereten, nur durch ihr Toben im Symbolischen unterschieden (sie forderten zu Gewalt, Folter und Mord auf, aber "bloss" auf der Bühne oder in Galerien), nicht jedoch in der martialischen Sprache, im rüden Kommandoton, ganz ähnlich wie die Faschisten oder Nationalsozialisten, frech, bekümmert, böse, eitel.
Zum Gedenken werden neue Bücher die lange Reihe von Fachpublikationen und geilen Bildbänden ergänzen, werden Fernsehdokumentationen unterhalten und den "kritischen" Geist der "Widerständler" herauskehren. Ein tiefes und breites Missverständnis.
Eine Ahnung dieses Missverständnisses ist auch aus dem Artikel von Roman Bucheli vom 5.1.2016 in der NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG herauszulesen; im Schlussabsatz heißt es:
Wenn ein ernüchterter Hugo Ball nun zwei Jahre später als Hohepriester der Sinnlosigkeit auf die Bühne trat, war das vielleicht ein einziges Missverständnis. Ball führte angesichts des grossen Mordens nicht nur die Ohnmacht des Wortes und der Kunst vor. Vielleicht trieb ihn noch mehr das Erschrecken über sich selbst auf die Bühne. Er hatte das Wort in den Dienst am Krieg gestellt. Nun war es ihm schal geworden, und er vermochte nur noch zu stammeln. Als Dichter hatte er einmal etwas sagen wollen, das sollte ihm nun nicht wieder passieren. Mit dieser ganz neuen Kunstrichtung indessen wollte Hugo Ball dann schon nichts mehr zu tun haben. Er kehrte Dada noch im gleichen Jahr den Rücken.
Sehr bemerkenswert ist Buchelis urteilende Anmerkung: " Er hatte das Wort in den Dienst am Krieg gestellt. Nun war es ihm schal geworden, und er vermochte nur noch zu stammeln." Darin zeigt sich sofort klar der Unterschied zu Karl Kraus, der, anders als Hugo Ball, heute noch als selbsthasssender Jude bei vielen verschrien ist, der aber nie sein Wort dem Krieg lieh, sondern im Gegenteil immer gegen den Krieg schrieb und redete und auftrat, auch wenn er schwieg. Er war eben kein Dadaist. Und unsere Zeit mag wieder Dadaisten.
75. Todestag von Franz Hessel
Franz Hessel (* 21. November 1880 in Stettin; † 6. Januar 1941 in Sanary-sur-Mer) war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Lektor.
Franz Hessel veröffentlichte zahlreiche Gedichte, Prosabände und Romane, die gewöhnlich erkennbar eigene Erlebnisse verarbeiteten und in denen meist ein geduldig leidender Ich-Erzähler im Mittelpunkt steht. Neben seinen eigenen Arbeiten leistete er hervorragende Übersetzungen von französischen Klassikern, wie zum Beispiel Marcel Proust. Hessels Werk ist durch die Verfemung als jüdischer Autor durch die Nationalsozialisten weitgehend in Vergessenheit geraten. Erst seit den 1980er Jahren wurde er wieder vermehrt beachtet,
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Franz Hessel veröffentlichte zahlreiche Gedichte, Prosabände und Romane, die gewöhnlich erkennbar eigene Erlebnisse verarbeiteten und in denen meist ein geduldig leidender Ich-Erzähler im Mittelpunkt steht. Neben seinen eigenen Arbeiten leistete er hervorragende Übersetzungen von französischen Klassikern, wie zum Beispiel Marcel Proust. Hessels Werk ist durch die Verfemung als jüdischer Autor durch die Nationalsozialisten weitgehend in Vergessenheit geraten. Erst seit den 1980er Jahren wurde er wieder vermehrt beachtet,
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Dienstag, 5. Januar 2016
120. Todestag von Anton Philipp Reclam

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65. Todestag von Andrej Platonow
Andrei Platonowitsch Platonow (Andrei Platonowitsch Klimentow; * 16. Augustjul./ 28. August 1899greg. bei Woronesch; † 5. Januar 1951 in Moskau) war ein russischer Schriftsteller.
Platonow, dessen Werke den Existentialismus vorwegnahmen, war einer der ersten Schriftsteller, die nach der Oktoberrevolution in Erscheinung traten. Obgleich er Kommunist war, wurden seine Werke zu Lebzeiten wegen ihrer skeptischen Haltung zur Kollektivierung und anderer Erscheinungen des Stalinismus verboten. Zu seinen bekanntesten Werken zählt die Dystopie Tschewengur.
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Platonow, dessen Werke den Existentialismus vorwegnahmen, war einer der ersten Schriftsteller, die nach der Oktoberrevolution in Erscheinung traten. Obgleich er Kommunist war, wurden seine Werke zu Lebzeiten wegen ihrer skeptischen Haltung zur Kollektivierung und anderer Erscheinungen des Stalinismus verboten. Zu seinen bekanntesten Werken zählt die Dystopie Tschewengur.
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Montag, 4. Januar 2016
Why Libraries Matter More Than Ever
John Palfrey:
Bibliotech: Why Libraries Matter More Than Ever in the Age of Google
Basic Books, New York 2015
ISBN 9780465042999.
Libraries today are more important than ever. More than just book repositories, libraries can become bulwarks against some of the most crucial challenges of our age: unequal access to education, jobs, and information. In "BiblioTech," educator and technology expert John Palfrey argues that anyone seeking to participate in the 21st century needs to understand how to find and use the vast stores of information available online. And libraries, which play a crucial role in making these skills and information available, are at risk. In order to survive our rapidly modernizing world and dwindling government funding, libraries must make the transition to a digital future as soon as possible--by digitizing print material and ensuring that born-digital material is publicly available online. Not all of these changes will be easy for libraries to implement. But as Palfrey boldly argues, these modifications are vital if we hope to save libraries and, through them, the American democratic ideal.
Educator and technology expert John Palfrey visited Google's office in Cambridge, MA to talk about his book, "BiblioTech: Why Libraries Matter More Than Ever in the Age of Google".
Watch his lecture at youtube.
Bibliotech: Why Libraries Matter More Than Ever in the Age of Google
Basic Books, New York 2015
ISBN 9780465042999.
Libraries today are more important than ever. More than just book repositories, libraries can become bulwarks against some of the most crucial challenges of our age: unequal access to education, jobs, and information. In "BiblioTech," educator and technology expert John Palfrey argues that anyone seeking to participate in the 21st century needs to understand how to find and use the vast stores of information available online. And libraries, which play a crucial role in making these skills and information available, are at risk. In order to survive our rapidly modernizing world and dwindling government funding, libraries must make the transition to a digital future as soon as possible--by digitizing print material and ensuring that born-digital material is publicly available online. Not all of these changes will be easy for libraries to implement. But as Palfrey boldly argues, these modifications are vital if we hope to save libraries and, through them, the American democratic ideal.
Educator and technology expert John Palfrey visited Google's office in Cambridge, MA to talk about his book, "BiblioTech: Why Libraries Matter More Than Ever in the Age of Google".
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30. Todestag von Christopher Isherwood

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Sonntag, 3. Januar 2016
5. Todestag von Eva Strittmatter
Eva Strittmatter, geborene Braun (* 8. Februar 1930 in Neuruppin; † 3. Januar 2011 in Berlin), war eine deutsche Dichterin und Schriftstellerin.
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Samstag, 2. Januar 2016
75. Geburtstag von Joan Baez
Joan Baez (geboren am 9. Januar 1941 in Staten Island, New York City als Joan Chandos Báez) ist eine US-amerikanische Folk-Sängerin, Bürgerrechtlerin und Pazifistin, die vor allem durch ihre klare Stimme und ihr politisches Engagement gegen den Vietnamkrieg und die Rassentrennung bekannt wurde.
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95. Geburtstag von Friedrich Dürrenmatt

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