Thomas Stearns Eliot (* 26. September 1888 in St. Louis, Missouri, Vereinigte Staaten; † 4. Januar 1965 in London, England) war ein englischsprachiger Lyriker, Dramatiker und Kritiker, der als einer der bedeutendsten Vertreter der literarischen Moderne gilt. Im Jahr 1948 wurde er mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
Eliot studierte Philosophie und Literatur in Harvard. Nach einem Studienjahr an der Sorbonne und einem Aufenthalt 1914 an der Universität Marburg wanderte Eliot zu Beginn des Ersten Weltkriegs nach London aus und lebte fortan überwiegend dort. Er arbeitete zunächst als Lehrer, dann von 1917 bis 1925 in der Auslandsabteilung der Lloyds Bank bis zu seinem Eintritt in das Verlagshaus Faber und Faber, in dessen Leitung er über Jahrzehnte wirkte. In den 1920er Jahren verbrachte er viel Zeit in Paris. 1927 wurde er britischer Staatsbürger und trat der Church of England bei.
Salvatore Quasimodo (* 20. August 1901 in Modica, Provinz Ragusa, Sizilien; † 14. Juni 1968 in Neapel) war ein italienischer Lyriker und Kritiker. 1959 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen. Wikipedia
Abbildung aus Wikipedia
Julius Hans Weigel (* 29. Mai 1908 in Wien; † 12. August 1991 in Maria Enzersdorf) war ein österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker. Er lebte in Wien – ausgenommen von 1938 bis 1945, als er in der Emigration in der Schweiz lebte.
Ein Unbequemer, gegen den sich damals Schauspieler, Regisseure sogar mit der Forderung des Zutrittsverbots ins Burgtheater zu erwehren versuchten, mit Beleidigungen und Höhnungen in beschmutzten; typisch österreichisch: keine Argumentation, sondern Verfolgung. Schon ein Erfolg, dass es bei Versuchen, ihn mundtot zu machen, blieb, und es nicht zum realen Mord kam.
Klar war er auch ein Ekel. Und ungerecht. Aber welcher Kritiker ist schon gerecht, könnte es sein? Kritik und Gerechtigkeit schließen sich aus. Dass er heute fast vergessen scheint, ist symptomatisch.
Hans Weigel: Die
vergessene Instanz der österreichischen Literatur -
derstandard.at/2000042700845/Hans-Weigel-Die-vergessene-Instanz-der-oesterreichischen-Literatur Hans Weigel: Die
vergessene Instanz der österreichischen Literatur -
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vergessene Instanz der österreichischen Literatur
Wolff A. Greinert12. August 201 -
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vergessene Instanz der österreichischen Literatur
Wolff A. Greinert12. August 2016, -
derstandard.at/2000042700845/Hans-Weigel-Die-vergessene-Instanz-der-oesterreichischen-Literatur
Carl Ludwig Börne (* 6. Mai 1786 im jüdischen Ghetto von Frankfurt am Main als Juda Löb Baruch; † 12. Februar 1837 in Paris) war ein deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker. Börne, der zuweilen mit Jean Paul verglichen wird, gilt aufgrund seiner pointiert-witzigen anschaulichen Schreibweise als Wegbereiter der literarischen Kritik in Deutschland, insbesondere des Feuilletons.
Benedetto Croce (* 25. Februar 1866 in Pescasseroli, Provinz L’Aquila; † 20. November 1952 in Neapel) war ein italienischer idealistischer Philosoph, Humanist, Historiker, Politiker, Kunsthistoriker und Kritiker.
Jean Starobinski wird 95 Die Kunst der Lektüre Seine Bücher sind längst Klassiker, und nicht bloß auf akademischem Terrain: Dem Genfer Ideenhistoriker, Literaturwissenschaftler und Kritiker Jean Starobinski zum Fünfundneunzigsten. Helmut Mayer, FAZ, 17.11.2015
Heute verstarb in Köln 91jährig Ralph Giordano (* 20. März 1923 in Hamburg; † 10. Dezember 2014 in Köln) war ein deutscher Journalist, Publizist, Schriftsteller und Regisseur, der mit dem 1982 veröffentlichten, teilweise autobiografischen Roman Die Bertinis bekannt wurde.
Zum Tode von Ralph Giordano: Ein hoch empfindsamer Demokrat Ein Nachruf von Stephan Lohr SPIEGEL, 10.12.2014
Zum Tod von Ralph Giordano Ein Spezialist der Streitbarkeit Sein berufliches Leben lang stellte sich er sich in den Dienst des aufklärenden Worts. Hochberühmt gemacht hat ihn sein Familienroman „Die Bertinis“. FAZ, 10.12.2014
Ralph Giordano ist tot Der Schriftsteller und Publizist ist mit 91 Jahren gestorben. Giordano war einer der prägenden Intellektuellen in der alten Bundesrepublik. ZEIT, 10.12.2014
Schriftsteller und Publizist Ralph Giordano ist tot SZ, 10.12.2014
Zum Tod von Ralph Giordano Eine Stimme, die zählte NZZ, 10.12.2014
Theodor W. Adorno (* 11. September 1903 in Frankfurt am Main; † 6. August 1969 in Visp, Schweiz; eigentlich Theodor Ludwig Wiesengrund) war ein deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist. Mit Max Horkheimer zählt Adorno zu den Hauptvertretern der als Frankfurter Schule oder Kritische Theorie bekannten Denkrichtung.
Karl Kraus (* 28. April 1874 in Jizín, Böhmen; † 12. Juni 1936 in Wien) war einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts. Er war Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker, Förderer junger Autoren, Sprach- und Kulturkritiker sowie vor allem ein scharfer Kritiker der Presse und des Hetzjournalismus oder, wie er selbst es ausdrückte, der Journaille.
Karl Kraus Heine Herausgegeben und zusammengestellt von Haimo L. Handl Illustrationen von Robert Petschinka Driesch Reihe # 4 Format 21 x 21 cm, ca. 50 Seiten, Klebebindung, € 5,00 Driesch Verlag, Drösing 2014 ISBN 978-3-902787-26-2
Jean Ziegler (* 19. April 1934 als Hans Ziegler in Thun) ist ein Schweizer Soziologe, Politiker und Sachbuch- und Romanautor. Von 1967 bis zu seiner Abwahl 1983 und erneut von 1987 bis 1999 war er Genfer Abgeordneter im Nationalrat für die Sozialdemokratische Partei.
Ziegler gilt als einer der bekanntesten Globalisierungskritiker. Wegen der häufig mit drastischen Worten geäußerten Kritik an Politikern, Unternehmen, Banken und Finanzakteuren in seinen Sachbüchern wurde Ziegler vielfach verklagt. Seine Schulden aus verlorenen Prozessen belaufen sich auf mehrere Millionen Euro, weshalb er nach eigener Aussage insolvent ist.
Wolfgang Harich (* 9. Dezember 1923 in Königsberg i. Pr.; † 15. März 1995 in Berlin) war Philosoph, Journalist und einer der bedeutendsten und widersprüchlichsten marxistischen Intellektuellen der DDR.
Witold Wirpsza (* 4. Dezember 1918 in Odessa; † 16. September 1985 in Berlin) war ein polnischer Dichter, Kritiker, Übersetzer deutschsprachiger Literatur. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Warschau sowie Musik an der Musikhochschule Warschau.
Alfred Kerr (* 25. Dezember 1867 in Breslau als Alfred Kempner; † 12. Oktober 1948 in Hamburg) war ein deutscher Schriftsteller, Theaterkritiker und Journalist.
Kerr war einer der einflussreichsten deutschen Kritiker in der Zeit vom Naturalismus bis 1933. Er veröffentlichte unter anderem in den Zeitungen und Zeitschriften Breslauer Zeitung, Der Tag, Neue Rundschau, Pan und Berliner Tageblatt. Kerr sah in der Kritik eine eigene Kunstform und schuf dafür einen treffenden, geistreich-ironischen und oft absichtlich saloppen Stil.
Wikipedia
Abbidlung aus Wikipedia (Robert Sennecke, 1932)
Thomas Stearns Eliot (* 26. September 1888 in St. Louis, Missouri; † 4. Januar 1965 in London, England) war ein englischsprachiger Lyriker, Dramatiker und Kritiker, der als einer der bedeutendsten Vertreter der literarischen Moderne gilt. Im Jahr 1948 wurde er mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.
Theodor W. Adorno (* 11. September 1903 in Frankfurt am Main; † 6. August 1969 in Visp, Schweiz; eigentlich Theodor Ludwig Wiesengrund) war ein deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist. Seine Arbeiten als Philosoph und Soziologe stehen in der Tradition von Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Karl Marx und Sigmund Freud. Mit seiner Gesellschaftskritik war er neben Max Horkheimer einer der Begründer und Hauptvertreter der als Frankfurter Schule oder Kritische Theorie bekannten Denkrichtung. Als „zweiter Meisterdenker der Frankfurter Schule“[1] repräsentierte er das Frankfurter Institut für Sozialforschung und galt wegen seiner schonungslosen Kritik am „Verblendungszusammenhang der bürgerlichen Gesellschaft“, der Auschwitz ermöglicht habe, als einer der theoretischen Väter der deutschen Studentenbewegung.
Abbildung aus Wikipedia (Foto 1964, Jeremy J. Shapiro)
Sonntag, 4. August 2013
Liao Yiwu (* 4. August 1958 in Yanting, Sichuan), auch bekannt als Lao Wei, ist ein chinesischer Schriftsteller, Dichter und Musiker, der international durch sein Buch Fräulein Hallo und der Bauernkaiser: Chinas Gesellschaft von unten ab 2009 Beachtung fand. Aufgrund seiner kritischen Haltung zur chinesischen Regierung sind Liaos Werke in der Volksrepublik China verboten. In Deutschland stieg seine Bekanntheit durch den Erhalt des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2012[1] und des Geschwister-Scholl-Preises 2011.
Abbildung aus Wikipedia ( Elke Wetzig (Elya) 2010)
Chinesischer Dissident Was hat der Schriftsteller wirklich erlebt, was hat er erfunden? Der in Berlin lebende Dissident Liao Yiwu soll seine Berichte über Folter in chinesischen Gefängnissen frei erfunden haben. Stimmt das? ZEIT, 21.3.2013
Der Westen liebt Dissidenten, wenn sie aus anderen Ländern stammen. So auch beim Vorzeigekritiker Chinas, Liao Yiwu. Der kritisiert nicht nur sein Herkunftsland, nein, er fordert, dass es zerfallen, auseinanderbrechen müsse. Er tdritt ein für Zerstörung, Vernichtung, Krieg. Klar, das Regime pflegt keine Demokratie. Klar, es gibt Unterdrückung. Aber reicht das, um mit Rachefeldzügen, Aufwiegelung, Bürgerkrieg oder Krieg dagegen vorzugehen? Der Friedenspreisträger, der zur Gewalt aufruft, zum gewalttäigen Widerstand! Würde diese gepriesene Logik im Westen hinsichtlich der Verbrechen westlicher Regierungen angewendet, müssten die Gutmenschen und politisch Korrekten für einen Bürgerkieg in den eigenen Landen eintreten, was sie tunlichst vermeiden. Unfreiwillig liefert der Dissident und seine Unterstützer eine Geschichte der Heuchelei und Lüge. Wie immer, im guten Dienst...
Alexander Issajewitsch Solschenizyn (russisch Александр Исаевич Солженицын, * 11. Dezember 1918 in Kislowodsk, Gouvernement Stawropol; † 3. August 2008 in Moskau) war ein russischer Schriftsteller, Dramatiker und Träger des Nobelpreises für Literatur. Sein Hauptwerk Der Archipel Gulag beschreibt detailliert die Verbrechen des stalinistischen Regimes bei der Verbannung und systematischen Ermordung von Millionen von Menschen im Gulag.
Wikipedia
Abbildung aus Wikipedia (Evstafiev, 1994)
Walter Jens (* 8. März 1923 in Hamburg; † 9. Juni 2013 in Tübingen) war ein deutscher Altphilologe, Literaturhistoriker, Schriftsteller, Kritiker und Übersetzer. Er war Ordinarius für Rhetorik an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Präsident des P.E.N.-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland und Präsident der Akademie der Künste zu Berlin. Wikipedia
Der große Intellektuelle Walter Jens ist tot Die Welt Walter Jens: Ein Intellektueller im Zehnkampf
Walter Jens war der Archetyp des linksliberalen Denkers der Nachkriegszeit. Er zielte nie bloß auf die Akademie, sondern suchte die Öffentlichkeit. DIE ZEIT, 10.6.2013
Hans Egon Holthusen (* 15. April 1913 in Rendsburg; † 21. Januar 1997 in München) war ein deutscher Lyriker, Literaturwissenschaftler, Essayist und Kritiker.