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Dienstag, 15. Januar 2019

100. Todestag von Karl Liebknecht


Karl Paul August Friedrich Liebknecht (* 13. August 1871 in Leipzig; † 15. Januar 1919 in Berlin) war ein prominenter Marxist und Antimilitarist zu Zeiten des Deutschen Kaiserreiches. Seit 1900 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, war er von 1912 bis 1916 einer ihrer Abgeordneten im Reichstag, wo er den linksrevolutionären Flügel der SPD vertrat. Ab 1915 bestimmte er zusammen mit Rosa Luxemburg wesentlich die Linie der Gruppe Internationale. 1916 wurde er aufgrund seiner Ablehnung der Burgfriedenspolitik aus der SPD-Fraktion ausgeschlossen und wenig später wegen „Kriegsverrat“ zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach etwa zwei Jahren Haft wurde er knapp drei Wochen vor dem Ende des Ersten Weltkrieges freigelassen.
Zum Jahreswechsel 1918/19 war Liebknecht einer der Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands. Kurz nach der Niederschlagung des Berliner Januaraufstands wurden er und Luxemburg von Freikorps-Offizieren ermordet. 

Abbildung aus Wikipedia





Samstag, 4. Juni 2016

45. Todestag von Georg Lukács

Georg Lukács (mit vollständigem Namen György Lukács de Szeged; * 13. April 1885 in Budapest, Österreich-Ungarn; † 4. Juni 1971 ebenda) war ein ungarischer Philosoph, Literaturwissenschaftler und -kritiker. Lukács gilt (zusammen mit Ernst Bloch, Antonio Gramsci und Karl Korsch) als bedeutender Erneuerer einer marxistischen Philosophie und Theorie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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Mittwoch, 8. Juli 2015

Ernst Blochs 130. Geburtstag

Ernst Bloch (Ernst Simon Bloch; * 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein; † 4. August 1977 in Tübingen) war ein deutscher Philosoph. Bloch stellte sich in die Tradition der Schriften von Karl Marx und wird heute dem Neomarxismus zugeordnet.

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In unserer Bibliothek liegt die Gesamtausgabe von Ernst Bloch auf.


 










Montag, 13. April 2015

Georg Lukács' 130. Geburtstag

Georg Lukács (mit vollständigem Namen György Lukács de Szeged; * 13. April 1885 in Budapest; † 4. Juni 1971 ebenda) war ein ungarischer Philosoph, Literaturwissenschaftler und -kritiker. Lukács gilt (zusammen mit Ernst Bloch, Antonio Gramsci und Karl Korsch) als bedeutender Erneuerer einer marxistischen Philosophie und Theorie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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Sonntag, 15. März 2015

Wolfgang Harichs 20. Todestag

Wolfgang Harich (* 9. Dezember 1923 in Königsberg i. Pr.; † 15. März 1995 in Berlin) war Philosoph, Journalist und einer der bedeutendsten und widersprüchlichsten marxistischen Intellektuellen der DDR.

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Donnerstag, 27. November 2014

Kommissar Lukács

Zeitschrift für Ideengeschichte
VIII/4 Winter 2014

Kommissar Lukács

Zu den in der Bibliothek aufliegenden Publikationen des ungarischen, marxistischen Philosophen Georg Lukács kommt nun das o. a. Themenheft hinzu, das eine willkommene Ergänzung an interessanten Beiträgen darstellt.

Informationen hier.

Donnerstag, 17. Juli 2014

5. Todestag von Leszek Kolakowski

Leszek Kołakowski (* 23. Oktober 1927 in Radom; † 17. Juli 2009 in Oxford) war ein polnischer Philosoph, Philosophiehistoriker und Essayist. Er wird vielfach als der prominenteste zeitgenössische polnische Philosoph angesehen.

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Donnerstag, 3. April 2014

Konrad Farners 40. Todestag

Konrad Farner (* 11. Juli 1903 in Luzern; † 3. April 1974 in Zürich) war ein Schweizer Kunsthistoriker, Essayist und sozialistischer Intellektueller.

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Kampagne gegen den Kommunisten Konrad Farner

Sendung aus SRF Wissen vom 6.1.1977

Samstag, 28. Dezember 2013

Anatoli Wassiljewitsch Lunatscharskis 80. Todestag

Anatoli Wassiljewitsch Lunatscharski  (* 11.jul./ 23. November 1875greg. in Poltawa, Russisches Kaiserreich, heute Ukraine; † 28. Dezember 1933 in Menton, Frankreich) war im nachrevolutionären Russland Volkskommissar für das Bildungswesen (NARKOMPROS). 1917 von Lenin in diese Funktion berufen, hatte er das Amt bis 1929 inne. Er gilt als einer der bedeutendsten marxistischen Kulturpolitiker.

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Montag, 9. Dezember 2013

Wolfgang Harichs 90. Geburtstag

Wolfgang Harich (* 9. Dezember 1923 in Königsberg i. Pr.; † 15. März 1995 in Berlin) war Philosoph, Journalist und einer der bedeutendsten und widersprüchlichsten marxistischen Intellektuellen der DDR.

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Abbildung aus Wikipedia (1947)

Mittwoch, 11. September 2013

Theodor W. Adornos 110. Geburtstag

Theodor W. Adorno (* 11. September 1903 in Frankfurt am Main; † 6. August 1969 in Visp, Schweiz; eigentlich Theodor Ludwig Wiesengrund) war ein deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist. Seine Arbeiten als Philosoph und Soziologe stehen in der Tradition von Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Karl Marx und Sigmund Freud. Mit seiner Gesellschaftskritik war er neben Max Horkheimer einer der Begründer und Hauptvertreter der als Frankfurter Schule oder Kritische Theorie bekannten Denkrichtung. Als „zweiter Meisterdenker der Frankfurter Schule“[1] repräsentierte er das Frankfurter Institut für Sozialforschung und galt wegen seiner schonungslosen Kritik am „Verblendungszusammenhang der bürgerlichen Gesellschaft“, der Auschwitz ermöglicht habe, als einer der theoretischen Väter der deutschen Studentenbewegung.

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Abbildung aus Wikipedia (Foto 1964, Jeremy J. Shapiro)

 
 
 

 
 
 
 
 

Dienstag, 21. Mai 2013

Bruno Freis 25. Todestag

Bruno Frei (* 11. Juni 1897 als Benedikt Freistadt in Preßburg, Österreich-Ungarn, heute Slowakei; † 21. Mai 1988 in Klosterneuburg, Österreich), auch Karl Franz, war ein politischer Journalist, Publizist, Autor und Marxist.

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Samstag, 26. Januar 2013

Raymond Williams' 25. Todestag

Raymond Williams (* 31. August 1921 in Llanfihangel Crucorney, Wales; † 26. Januar 1988) war ein äußerst einflussreicher marxistischer Wissenschaftler, Autor und Kritiker.

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Dienstag, 21. August 2012

Leo Trotzkis 72. Todestag

Leo Trotzki, Pseudonym von Lew Dawidowitsch Bronstein (Lev Davidovič Bronštejn), 26. Oktober jul. / 7. November 1879 greg. - 21. August 1940, war ein kommunistischer Politiker, russischer Revolutionär und marxistischer Theoretiker. Er war Volkskommissar des Auswärtigen, für Kriegswesen, Ernährung, Transport, Verlagswesen sowie Gründer der Roten Armee. Nach ihm wurde die von der sowjetischen Parteilinie des Marxismus-Leninismus abweichende Richtung des Trotzkismus benannt. Nachdem er von Josef Stalin entmachtet und 1929 ins Exil getrieben worden war, ermordete ihn 1940 im Auftrag Stalins ein sowjetischer Agent in Mexiko.

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Abbildung aus Wikipedia


Ergebnisse und Perspektiven
Die treibenden Kräfte der Revolution (1906)
Onlinetext in marxists.org

Über den Terror (1911)
Onlinetext in marxists.org

Die permanente Revolution (1929)
Onlinetext in marxists.org

Lernt denken.
Ein freundschaftlicher Rat an gewisse Ultralinke (1938)
Onlinetext in marxists.org

Das Zwillingsgestirn Hitler-Stalin (1939)
Onlinetext in marxists.org

Literature and Revolution (1924)
English online version by marxists.org












Samstag, 24. Dezember 2011

You're looking for a book?

Many people wish to bestow someone a book but are insecure concerning their selection. What should be given away as a gift? What is proper, beautiful, enteraining, worthwhile etc.?

I recommend the latest publication by the British author, artist and art critic John Berger:

Bento's Sketchbook

A meditation, in words and images, on the practice of drawing, by the author of Ways of Seeing.
The seventeenth-century philosopher Baruch Spinoza—also known as Benedict or Bento de Spinoza—spent the most intense years of his short life writing. A sporadic draughtsman, he also carried with him a sketchbook. After his sudden death, his friends rescued letters, manuscripts, notes—but no drawings.
For years, John Berger has imagined finding Bento's sketchbook without knowing what its pages might hold, but wanting to see the drawings alongside his surviving words. When one day a friend gave Berger a beautiful, virgin sketchbook, John said “This is Bento's!” and he began to draw, taking his inspiration from the philosopher's vision.
The result is Bento's Sketchbook—an exploration of the practice of drawing and a meditation on how art guides our gaze to the world: to flowers, to the human body, to the pitilessness of the new world order and the forms of resistance to it.

Hardback, 176 pages
ISBN: 9781844676842
May 2011
£14.99


Writer and critic John Berger donated his archive to the British Library in 2008 but it was not possible to thank him officially for his generosity until he came on 23 May 2011 to give a reading from his latest book, Bento's Sketchbook.






John Peter Berger (born 5 November 1926) is an English art critic, novelist, painter and author. His novel G. won the 1972 Booker Prize, and his essay on art criticism Ways of Seeing, written as an accompaniment to a BBC series, is often used as a university text.
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John Berger was born in London in 1926. His many books, innovative in form and far-reaching in their historical and political insight, include To the Wedding (published in a rejacketed edition in April 2009), King, and the Booker Prize-winning novel, G. Amongst his outstanding studies of art and photography are Another Way of Telling, The Success and Failure of Picasso, Titian: Nymph and Shepherd (with Katya Berger) and the internationally acclaimed Ways of Seeing. He lives and works in a small village in the French Alps, the setting for his trilogy Into Their Labours (Pig Earth, Once in Europa and Lilac and Flag). His collection of essays The Shape of a Pocket was published in 2001. His latest novel, From A to X, was published in 2008.

About Looking, published by Bloomsbury in April 2009, is the follow-up to the seminal Ways of Seeing, one of the most influential books on art.

Berger is a Marxist, an advocat of dignity and freedom. He not only is an art critic but a critic generally, politically. He took explicit stands against Israel concerning their suppression of Palestinians. He is outspoken and courageous.

John Berger: a life in writing
'I wanted to write about looking at the world, so this book is about helping people to see what is around us, both the marvellous and the terrible'
Nicholas Wroe, The Guardian, 23 April 2011

John Berger: A und X Ein Gespräch gegen die Abwertung der Welt
Worte sind stärker als Trennungsschmerz: Der englische Schriftsteller John Berger erzählt in „A und X“ eine Liebesgeschichte - und verrät sein Vademecum gegen die Verwundungen der Moderne.
Thomas David, FAZ, 28.01.2011