Jan Valtin (* 17. Dezember 1905 bei Mainz als Richard Krebs; † 1. Januar 1951 in Betterton Kent County (Maryland), Maryland, USA) war ein deutscher Kommunist, Agent für die Komintern, Doppelagent für die Komintern bei der Gestapo und Schriftsteller.
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Donnerstag, 17. Dezember 2015
Samstag, 31. August 2013
Andrei Alexandrowitsch Schdanows 65. Todestag
Andrei Alexandrowitsch Schdanow (* 14.jul./ 26. Februar 1896greg. in Mariupol, Gouvernement Jekaterinoslaw, Russisches Kaiserreich (heute Oblast Donezk, Ukraine); † 31. August 1948 in Moskau) war ein sowjetischer Politiker und enger Mitarbeiter Stalins, er sich vor allem durch die rücksichtslose, äußerst repressive Kulturpolitik hervortat.
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Mittwoch, 13. März 2013
Die Moskauer Schauprozesse
Als Moskauer Prozesse werden vier Moskauer Gerichtsverhandlungen in den Jahren 1936 bis 1938 bezeichnet, in denen hohe Partei- und Staatsfunktionäre wegen angeblicher terroristischer staatsfeindlicher Aktivitäten angeklagt wurden. Sie fielen in die Anfangszeit des Großen Terrors unter Josef Stalin, in der dieser die alte Garde der Bolschewiki, die noch aus der Gefolgschaft Lenins stammte, durch so genannte Säuberungen aus dem Weg schaffte und damit seine Alleinherrschaft sicherte. Drei Prozesse waren öffentliche Verhandlungen, einer ein nichtöffentlicher Militärgerichtsprozess. In diesen Prozessen wurde politische Opposition innerhalb der Kommunistischen Partei der Sowjetunion zum Gegenstand einer Anschuldigung nach dem Strafrecht gemacht und damit fast die gesamte Führung der Oktoberrevolution ausgeschaltet. Nahezu alle gegen die Angeklagten erhobenen Vorwürfe wurden später widerlegt.
Beim 3. Prozess (Prozess gegen den Block der Rechten und Trotzkisten; Prozess der 21): vom 2. bis 13. März 1938 gegen Alexei Rykow, Nikolai Bucharin, Nikolai Krestinski, Genrich Jagoda, Christian Rakowski, Wladimir Iwanow und 15 andere Funktionäre.
Durch diese Todesurteile reinigte der große Führer, Väterchen Stalin die Sowjetunion von feindlichen Kräften und festigte die kommunistische Ideologie.
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Beim 3. Prozess (Prozess gegen den Block der Rechten und Trotzkisten; Prozess der 21): vom 2. bis 13. März 1938 gegen Alexei Rykow, Nikolai Bucharin, Nikolai Krestinski, Genrich Jagoda, Christian Rakowski, Wladimir Iwanow und 15 andere Funktionäre.
Durch diese Todesurteile reinigte der große Führer, Väterchen Stalin die Sowjetunion von feindlichen Kräften und festigte die kommunistische Ideologie.
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Dienstag, 21. August 2012
Leo Trotzkis 72. Todestag
Leo Trotzki, Pseudonym von Lew Dawidowitsch Bronstein (Lev Davidovič Bronštejn), 26. Oktober jul. / 7. November 1879 greg. - 21. August 1940, war ein kommunistischer Politiker, russischer Revolutionär und marxistischer Theoretiker. Er war Volkskommissar des Auswärtigen, für Kriegswesen, Ernährung, Transport, Verlagswesen sowie Gründer der Roten Armee. Nach ihm wurde die von der sowjetischen Parteilinie des Marxismus-Leninismus abweichende Richtung des Trotzkismus benannt. Nachdem er von Josef Stalin entmachtet und 1929 ins Exil getrieben worden war, ermordete ihn 1940 im Auftrag Stalins ein sowjetischer Agent in Mexiko.Wikipedia
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Ergebnisse und Perspektiven
Die treibenden Kräfte der Revolution (1906)
Onlinetext in marxists.org
Über den Terror (1911)
Onlinetext in marxists.org
Die permanente Revolution (1929)
Onlinetext in marxists.org
Lernt denken.
Ein freundschaftlicher Rat an gewisse Ultralinke (1938)
Onlinetext in marxists.org
Das Zwillingsgestirn Hitler-Stalin (1939)
Onlinetext in marxists.org
Literature and Revolution (1924)
English online version by marxists.org
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Donnerstag, 19. Juli 2012
Nochmals zur Trotzki-Affäre & Robert Service
Heute las ich eine interessante - späte - Rezension der Trotzki-Biografie von Robert Service:
Alias Bronstein
Wie jüdisch war Leo Trotzki? Anmerkungen zu Robert Services neuer Biografie.
Samuel Cloots, Jüdische Allgemeine, 19.07.2012
Dort wird der gängige und bequeme Antisemitismusvorwurf zurückgewiesen, die Biografie allerdings negativ als schwach bewertet. Bemängelt wird der strapazierte Psychologismus. Unter anderem heißt es: "... agiert Service phasenweise wie ein schlechter Psychotherapeut, der zwanghaft auf verdrängte Probleme hinweist, wo der Patient nur Selbstverständlichkeiten sehen kann."
Nun, das Beispiel ist selbst fragwürdig und untauglich für eine schlüssige Folgerung, denn es könnte leicht auf den Autor zurückfallen: Es ist meist Teil der Krankheit, dass der Kranke das, worauf der Therapeut als Verdrängtes hinweist, just nur als "Selbstverständlichkeit" sieht oder sehen will. Zudem liefert das Beispiel, wohl unfreiwillig, einen weiteren Aspekt zur Problematik des Zwanghaften, womit sich wiederum Kollegen aus der Psychologen- oder Psychotherapeutenzunft aufregen könnten.
Interessant aber der Hinweis auf die Wurzeln der überhöhten Wertschätzung Trotzkis, denen auch das altbekannte Phänomen unterliegt: "Der Feind meines Feindes ist mein Freund." Weiters führt Cloots das Moment der "Identifikationserleichterung der gemeinsamen Herkunft" an. Ein schwerwiegendes Argument. Dann wird in und durch Trotzky die "urbane, intellektuelle und kosmopolitische Alternative" gesehen. Übersehen wird dabei das, was Robert Service entzaubernd herauszukehren versuchte, und dabei ebenso grob verzerrend vorging, wie ehedem die Hagiographen und Verklärer, nur von der anderen Skalenseite. Denn Trotzky war, was man gemeinhin "kalt" und zynisch nennt, rücksichtslos und menschenverachtend. Wie sonst hätte er den Terror erfolgreich zum Ziel führen können? In den Verklärungen wird der Versuch unternommen, beide Seiten, die persönlich gebildete, intellektuelle, "urbane", mit der inhumanen des kaltschnäuzigen Strategen und Militaristen. Das kann nicht gut gehen. Das bleibt auf verschobener Moralebene. Robert Service ist darin ebenso befangen, wie frühere Autoren, die eine Gegenposition vertraten. Das Geplänkel wegen vermeintlichen Antisemitismus' soll wohl ablenken.
* * *
See also:
“Of course, Trotsky was an alternative to Stalin”
An interview with Professor Mario Kessler on the Trotsky biography by Robert Service—Part one
By Wolfgang Weber, WSWS, 21 May 2012
“Of course, Trotsky was an alternative to Stalin”
An interview with Professor Mario Kessler on the Trotsky biography by Robert Service—Part two
By Wolfgang Weber, WSWS, 22 May 2012
Nachtrag:
Eine umstrittene Trotzki-Biografie
U. Sm., Neue Zürcher Zeitung, 21.8.2012
Kurze, bündige Rezension der deutschen Ausgabe Robert Services Trotzki-Biografie.
Ein frühes TV-Inteview mit Robert Service und Christopher Hitchens, kurz vor Erscheinen der Trotzki-Biographie von Service (2009):
Trotsky with Hitchens and Service (2009):
Alias Bronstein
Wie jüdisch war Leo Trotzki? Anmerkungen zu Robert Services neuer Biografie.
Samuel Cloots, Jüdische Allgemeine, 19.07.2012
Dort wird der gängige und bequeme Antisemitismusvorwurf zurückgewiesen, die Biografie allerdings negativ als schwach bewertet. Bemängelt wird der strapazierte Psychologismus. Unter anderem heißt es: "... agiert Service phasenweise wie ein schlechter Psychotherapeut, der zwanghaft auf verdrängte Probleme hinweist, wo der Patient nur Selbstverständlichkeiten sehen kann."
Nun, das Beispiel ist selbst fragwürdig und untauglich für eine schlüssige Folgerung, denn es könnte leicht auf den Autor zurückfallen: Es ist meist Teil der Krankheit, dass der Kranke das, worauf der Therapeut als Verdrängtes hinweist, just nur als "Selbstverständlichkeit" sieht oder sehen will. Zudem liefert das Beispiel, wohl unfreiwillig, einen weiteren Aspekt zur Problematik des Zwanghaften, womit sich wiederum Kollegen aus der Psychologen- oder Psychotherapeutenzunft aufregen könnten.
Interessant aber der Hinweis auf die Wurzeln der überhöhten Wertschätzung Trotzkis, denen auch das altbekannte Phänomen unterliegt: "Der Feind meines Feindes ist mein Freund." Weiters führt Cloots das Moment der "Identifikationserleichterung der gemeinsamen Herkunft" an. Ein schwerwiegendes Argument. Dann wird in und durch Trotzky die "urbane, intellektuelle und kosmopolitische Alternative" gesehen. Übersehen wird dabei das, was Robert Service entzaubernd herauszukehren versuchte, und dabei ebenso grob verzerrend vorging, wie ehedem die Hagiographen und Verklärer, nur von der anderen Skalenseite. Denn Trotzky war, was man gemeinhin "kalt" und zynisch nennt, rücksichtslos und menschenverachtend. Wie sonst hätte er den Terror erfolgreich zum Ziel führen können? In den Verklärungen wird der Versuch unternommen, beide Seiten, die persönlich gebildete, intellektuelle, "urbane", mit der inhumanen des kaltschnäuzigen Strategen und Militaristen. Das kann nicht gut gehen. Das bleibt auf verschobener Moralebene. Robert Service ist darin ebenso befangen, wie frühere Autoren, die eine Gegenposition vertraten. Das Geplänkel wegen vermeintlichen Antisemitismus' soll wohl ablenken.
* * *
See also:
“Of course, Trotsky was an alternative to Stalin”
An interview with Professor Mario Kessler on the Trotsky biography by Robert Service—Part one
By Wolfgang Weber, WSWS, 21 May 2012
“Of course, Trotsky was an alternative to Stalin”
An interview with Professor Mario Kessler on the Trotsky biography by Robert Service—Part two
By Wolfgang Weber, WSWS, 22 May 2012
Nachtrag:
Eine umstrittene Trotzki-Biografie
U. Sm., Neue Zürcher Zeitung, 21.8.2012
Kurze, bündige Rezension der deutschen Ausgabe Robert Services Trotzki-Biografie.
Ein frühes TV-Inteview mit Robert Service und Christopher Hitchens, kurz vor Erscheinen der Trotzki-Biographie von Service (2009):
Trotsky with Hitchens and Service (2009):
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