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Sonntag, 24. März 2019

100. Geburtstag von Lawrence Ferlinghetti

Lawrence Ferlinghetti (* 24. März 1919 in Yonkers, New York) ist ein amerikanischer Schriftsteller und Dichter der Beat-Generation.

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Sonntag, 2. September 2018

Poem & Poet

Haimo L. Handl

Poem & Poet

Ich schätze Gedenktage. Sie geben mir eine Gelegenheit mehr mich entweder zu erinnern oder entferntes Bekanntes wieder heranzuholen oder Neues zu entdecken. Historische Anlässe, aber vor allem Geburts- oder Todestage von Persönlichkeiten. So auch jetzt, als ich aufgrund des fünften Todestages des irischen Poeten Seamus Heaney aus meiner Bibliothek einige Bücher von ihm holte: Poems und Essays. Die Lektüre als Auffrischung. Aber nicht nur. Denn jedes neues Lesen eröffnet neue Sichten, Aspekte, Höhen und Tiefen. Nicht immer, jedoch meist. Vor allem im Alter, da das Gedächtnis prall gefüllt ist mit Wissen und Erfahrungsgehalten, Eindrücken und Bildern, sind Weckungen Bereicherungen, glitzern wie Edelsteine auf, obwohl sie oft nur Kiesel am inneren Erinnerungswege sind.

Ich las nicht nur, sondern hörte und sah auch. Ich habe einige Interviews gespeichert aus dem Radio, ebenso von Fernsehstationen. Ich folge begeistert der ruhigen Stimme des Poeten, bin von seiner heiteren Gelassenheit angetan, freu mich über die gescheiten Fragen des Interviewers oder der Interviewerin, versuche Unterschiede zwischen einem frühen Gespräch, gleich nach der Nobelpreisverleihung (1995) und fünf bzw. 10 Jahre später auszumachen, schlag hie und da ein Wort nach, dessen Bedeutung ich mir nicht ganz sicher bin, weil ich mich auf die Kombinatorik aus dem Kontext doch nicht verlasse, bin schier elektrisiert über Heaneys Antworten, deren Kerninhalt ich aus Texten kenne, hier aber souverän, fast beiläufig, persönlich, vorgetragen höre, aber in Weise, die kein Vortrag ist, obwohl der Poet als Professor und Lehrer zu dozieren verstand.

Ich kenne keinen zeitgenössischen Dichter in deutscher Sprache, der ihm gleichkommt. Wer mich als erstes einfällt, ist Joseph Brodsky, mit dem Heaney befreundet war, und von dem er sehr positiv sprach, oder der Schwede Tomas Tranströmer, beide ebenfalls Nobelpreisträger. Das Werk von Heaney ist umfangreich, das von Brodsky etwas geringer und das von Tranströmer mit einem Umfang von insgesamt ca. 500 Seiten am geringsten. Aber offensichtlich wiegt nicht die Quantität, sondern die Qualität. Die ist bei allen drei gegeben. (Heaney schätze auch das Werk von Ted Hughes, Patrick Kavanagh und Robert Frost, um nur einige zu nennen.)

Natürlich verstand  Heaney sein Handwerk. Er äußerte sich auch explizit dazu bzw. die Virtuosität und Technik ist jenes, was er lehrte. Aber das war, wie bei jedem gehaltvollen Dichter dieser Art, eben auch bei Brodsky oder Tranströmer, nur ein Teil. Das Wesentliche war eine psychisch-mentale Disposition, die ihm ermöglichte, Realität in vielerlei Realitätspartikeln aufzuspüren, zu erfassen, ins Blickfeld zu bekommen, sozusagen „abzutasten“ und wörtlich, in Worten, also in seiner Sprache, wiederzugeben. Die Meisterschaft bestand im Vermögen, innere Ansammlungen, Verdichtungen, so zur Sprache zu bringen, dass Leser, wenn sie denn lesekundig sind, etwas von diesen Erfahrungen und diesem Wissen mitbekommen. Nie ging es ums Kalkül, um bloße Konstruktion, nie um Gefälligkeit.

Diese Haltung ist heute selten. Sie entspricht nicht dem Zeitgeist (oder dem Ungeist, der sich als Zeitgeist kaschiert). Sie gemahnt eher an frühere Dichter, von denen die Jungen heute behaupten, dass sie obsolet seien, für uns moderne, geplagte, unbeheimatete Nervöse nicht zeitgemäß. Zu wenig direkter Gebrauchswert. Den lieferte Erich Fried, der engagierte Gutmensch als Dichter. Technische Virtuosität lieferten die Konkreten Poeten, bei uns war vor allem Ernst Jandl, in Deutschland Oskar Pastior, früher Franz Mohn, oder der ins Gerede gekommene Eugen Gomringer (nicht wegen vermeintlicher Qualität seiner Texte, sondern wegen eines gesellschaftlichen Vorfalls). Von den Plebejern der Poetry Slam-Fraktion will ich gar nicht reden; diese Bewegung ist ein dümmlicher Zirkus von sich überschätzenden Schwätzern, Agenten der peinlichen Selbstdarstellung bzw. Experten im Aufmerksamkeitsmanagement. (Ich formuliere politisch nicht korrekt: es muss kultürlich heißen: Schwätzerinnen, Agentinnen und Expertinnen, denn die Mehrheit der Schwachen und Peinlichen dieser Szene sind weiblichen Geschlechts.) Das ist meilenweit weg von dem, was Heaney & Co. waren, darstellten und vermittelten.

Ich wünschte, wir hätten Poeten wie Seamus Heaney. Die in die Tiefe gelangen, aber dort nicht absacken. Die nicht in modischen Engagements sich verausgaben, sondern die Werte der Poesie in der Sprache sehen – und hören. Die politisch wach sind, aber keine ideologischen Propagandisten. Klar, Heaney fand nicht nur Belobiger, sondern auch Kritiker. Den einen war er zu wenig politisch eindeutig, für andere war seine Zwitterposition kein Problem; die amerikanische professorale Literaturkritikerin Helen Vendler nannte ihn „a poet of the in-between“. Der in Boston lebende und lehrende Shaun O’Connell meinte, man könne ja Heaney schätzen, aber, warnte er, „though they may be missing much of the undercutting complexities of his poetry, the backwash of ironies which make him as bleak as he is bright.”

Mich interessieren die Fragen nach Rangreihe (Ranking) überhaupt nicht und Kritikerstimmen nur am Rande. Ich höre den Poeten, ich lese seine Poems und Essays – und ich bin begeistert. Obwohl er sich mit der Alltagswelt abgibt, auf Kindheitserinnerungen zurückgreift, Kleinigkeiten fokussiert, liefert er eine substanzreiche, lebendige Sprache, die mich verführt, die verschiedenen Lagen, wie Tapeten an einer Wand, abzuziehen, um für mich neue, eigentlich alte, darunter liegende Bedeutungskerne oder –muster zu entdecken, die Sprachfärbungen nachwirken zu lassen, den Wortklang anstimmen und verebben lassen.

Oft erscheint seine Sprache „normal“, „regulär“, aber in der Art der Reihung, des von ihm hergestellten Textkörpers verwandelt sich die Alltäglichkeit in eine Besonderheit. Zu Heaneys „The Redress of Poetry: Oxford Lectures” schrieb James Longenbach in THE NATION vom 4.12.1995 unter dem Titel "No Choice But Two Minds":

"Heaney wants to think of poetry not only as something that intervenes in the world, redressing or correcting imbalances, but also as something that must be redressed—re-established, celebrated as itself. The criticism poets write is most often interesting because of their own poetry, but Heaney’s criticism would be read even if it were unbolstered by a contiguous poetic achievement."

Man könnte diesen Standpunkt fast religiös nennen. Ähnlich dem Vers von Friedrich Hölderlin (aus „Andenken“): „Was bleibt aber, stiften die Dichter“. Seamus Heaney stiftete, schuf, gab weiter. Sein Werk beweist, dass in der Lyrik ein anderer Zeitbegriff herrscht, ein anderes Denken, eine eigene Sprache. Hier ein paar Strophen aus „Digging“:

Digging

Between my finger and my thumb  
The squat pen rests; snug as a gun.

Under my window, a clean rasping sound  
When the spade sinks into gravelly ground:  
My father, digging. I look down

Till his straining rump among the flowerbeds  
Bends low, comes up twenty years away  
Stooping in rhythm through potato drills  
Where he was digging.

The coarse boot nestled on the lug, the shaft  
Against the inside knee was levered firmly.
He rooted out tall tops, buried the bright edge deep
To scatter new potatoes that we picked,
Loving their cool hardness in our hands.
…

Zum Vergleich das letzte Gedicht Heaneys, das in der Irish gallery’s anthology erschien und welches THE GUARDIAN am 3.10.2014 publizierte:

A poem Seamus Heaney finished 10 days before he died sees the Nobel laureate exploring the quiet beauty of a canal painted by the French artist Gustave Caillebotte, where time is slowed “to a walking pace”, and “world stands still”.

Banks of a Canal

by Seamus Heaney
Gustave Caillebotte, c.1872


Say ‘canal’ and there’s that final vowel
Towing silence with it, slowing time
To a walking pace, a path, a whitewashed gleam
Of dwellings at the skyline. World stands still.
The stunted concrete mocks the classical.
Water says, ‘My place here is in dream,
In quiet good standing. Like a sleeping stream,
Come rain or sullen shine I’m peaceable.’
Stretched to the horizon, placid ploughland,
The sky not truly bright or overcast:
I know that clay, the damp and dirt of it,
The coolth along the bank, the grassy zest
Of verges, the path not narrow but still straight
Where soul could mind itself or stray beyond.

In ihrem Nachruf auf Heaney schrieb Margaret Spillane in THE NATION (Sept.4, 2013) “Remembering Seamus Heaney – The contrarian poet refused to toe any party line:

Heaney was mindful of the idea that even a great artist’s work takes place on ground where others have camped before, and labored before, most likely in silence and under stricture. He acknowledged “that embarrassment…which the poet may find as he exercises his free gift in the presence of the unfree and the hurt.” Any compromise of this gift would have betrayed not just himself, but all who had tasted freedom only in their dreams. So he made a career of committing that most sacred act of insubordination: he spoke in his own voice. “The achievement of a poem, after all, is an experience of release,” Heaney said. “The tongue, governed for so long in the social sphere by considerations of tact and fidelity, by nice obeisances to one’s origin within the minority or the majority, this tongue is suddenly ungoverned.”

Ich stelle die Bücher zurück ins Regal, lehne mich zurück und sinniere. Seamus Heaney war hier oder ich dort. Gleichwie. Seine Worte wirken nach. Sein Geist lebt. Schön so.

Donnerstag, 7. Juni 2018

175. Todestag von Friedrich Hölderlin

Johann Christian Friedrich Hölderlin (* 20. März 1770 in Lauffen am Neckar, Herzogtum Württemberg; † 7. Juni 1843 in Tübingen, Königreich Württemberg) zählt zu den bedeutendsten deutschen Lyrikern. Sein Werk lässt sich in seiner Bedeutung innerhalb der deutschen Literatur um 1800 weder der Weimarer Klassik noch der Romantik zuordnen.
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Thema beim jour fixe in der Bibliothek Gleichgewicht am 8.6.2018
















Donnerstag, 28. September 2017

Yi Sha (伊沙): ÜBERQUERUNG DES GELBEN FLUSSES

Ich erhalte eine Verlagsnachricht von fabrik.transit, dass

Yi Sha (伊沙): ÜBERQUERUNG DES GELBEN FLUSSES
(車過黄河) Band 2 Gedichte (2010-2017), übersetzt von Martin Winter,  

soeben erschienen sei. Im Prospekt steht unter anderem:
詩可以群 sagte Konfuzius. Gedichte und Lieder sind für die Gemeinschaft. 詩终不群 schreibt Yi Sha. Poesie ist letzlich nicht kollektivierbar. Das war ein Motto auf der Jahresausstellung der Universität für Angewandte Kunst in Wien von 2015. Yi Sha 伊沙 war schon fünf Mal in der NZZ, seit 2013. Er war auch in der FAZ und in vielen anderen Medien, ist in Arizona und in Vermont, in Schweden und England, in Rotterdam, Wien und Graz aufgetreten. 
Ich habe den ersten Band erworben und gelesen. Er hat mich nicht gerade vom Stockerl gerissen. Entspricht dem Durchschnitt, dem Massengesschmack, der politischen Korrektheit, dem Kalkül, dem annehmbaren Protest, dem zirkusähnlichen Getue der Poetry-Slam-Generation, einer gewissen Oberflächlichkeit, wie sie das schnelle Vielschreiben bedingt (er, 1966 geboren, habe ca. 100 Bücher im, In- und Ausland publiziert). 

Die werbenden Hinweise, oben zitiert, vervollständigen für mich dieses Bild der Dürftigkeit und Anbiederung. "Gedichte sind für die Gemeinschaft." Was für ein Gemeinplatz. Nein, sie sind zum Tapezieren in verlassenen Hochhäusern, wo die Kreativen krank darniederliegen. "Poesie ist letztlich nicht kollektivierbar." Na sowas. Letzlich nicht. Aber irgendwie doch. Sonst müsste es nicht so ewig lang dauern, bis schlussendlich, letztlich, zu schlechter Letzt, die Kollektivierung nicht funktioniert. Was statt dessen? Der Individualismus? Welcher? Der koreanischer, chinesischer, japanischer, indischer Art? Moslemischer? Westlicher (als ob der einheitlich wäre!)? Es lebe also die nicht kollektivierbare Poesie. Weshalb ähneln sich aber dann die Rapper beiderlei Geschlechts, pardon, ich habe die Zwitterwesen missachtet, also dreierlei Geschlechts, die Slammer so chic, so stereotyp, so eingepasst, so angepasst sogart im vermeintlichen Protest? Ist DAS das Nichtkollektivierte? Und was soll die peinliche Aufzählung wo überall Yi Sha erwähnt wurde? Da reicht es als Qualitätsurteil schon, dass er öfters Eingang in die Seiten der NZZ fand, dass er in X Städten weilte. Ja, das ist natürlich individuell und von besonderer Güte, höchster Qualität, wenn einer in soo berühmten Städten wie Wien und Graz auftritt, in Arizona, Vermont, Schwenden und England (da werden nur die Länder genannt, nicht die Städte, schon gar nicht die "Location"). Die tapferen Kulturbarden berufen sich, ganz wie die anders  Erfolgreichen, die auch nicht kollektivierbar sind, auf Symbole, auf Kürzel, um das undifferenzierte Quotendenken, von dem Wichtigkeit, Bedeutsamkeit, Erfolg und Qualität abgelesen wird, zu teilen und zu befriedigen. Ganz individuell.



Dienstag, 5. September 2017

Poet John Ashbery died


John Lawrence Ashbery  (July 28, 1927 – September 3, 2017) was an American poet. He published more than twenty volumes of poetry and won nearly every major American award for poetry, including a Pulitzer Prize in 1976 for his collection Self-Portrait in a Convex Mirror. Renowned for its postmodern complexity and opacity, Ashbery's work still proves controversial. Ashbery stated that he wished his work to be accessible to as many people as possible, and not to be a private dialogue with himself. At the same time, he once joked that some critics still view him as "a harebrained, homegrown surrealist whose poetry defies even the rules and logic of Surrealism."
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John Ashbery in  The New York Review of Books

A Holiday in Reality
Mark Ford   
Where Shall I Wander   
by John Ashbery
Ecco, 81 pp.
June 9, 2005 Issue The New York Review of Books

Making It New
Helen Vendler   
June 14, 1984 Issue
A Wave   
by John Ashbery
Viking, 89 pp.
The New York Revbiew of Books, issue June 14, 1984



The London Review of  Books:

John Ashbery 1927-2017



‘Part of John Ashbery’s charm,’ Mark Ford wrote in the LRB in 1989, ‘is his self-deprecating uncertainty about the whole business: “Some certified nut/Will try to tell you it’s poetry.”’ The LRB published more than fifty poems by him,[*] the first of them in 1995 (a late start for us, nearly forty years after his first collection and twenty after Self-Portrait in a Convex Mirror). ‘Die Meistersinger’, from last year, begins:
Only those who actively dislike poetry didn’t like him. The others could care less. There were too many other things to worry about, like is my licence expired yet? Fortunately there were a few in-between, those who school themselves to take an interest in everything, which is not to say they’re not truly, deeply interested in the things that matter most. To them he was a special case, something to take home and place on the library table, and talk about. To them he was truly unique, like the first in what would become a memorable series.
‘The clock is running over,’ it ends, ‘and an octopus wears my wallet now.’

[*] We’ve temporarily taken down the paywall, so non-subscribers can read them too.

A fine chance to get some great poems free of charge!

Freitag, 3. Juni 2016

90. Geburtstag von Allen Ginsberg

Allen Ginsberg (* 3. Juni 1926 als Irwin Allen Ginsberg in Paterson, New Jersey; † 5. April 1997 in New York) war ein US-amerikanischer Dichter der Beat Generation.

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Sonntag, 13. Dezember 2015

The biograpy of Ezra Pound by A. David Moody

A. David Moody has delivered the third and final volume of his biography of Ezra Pound:

Ezra Pound: Poet. Vol 1: The Young Genius 1885-1920
by A David Moody,
544pp, Oxford University Press

Ezra Pound: Poet – Volume II, The Epic Years, 1921-1939
by A David Moody
426pp, Oxford University Press

Ezra Pound: Poet: Volume III – The Tragic Years 1939-1972 
by A David Moody,
654 pp, Oxford University Press

These volumes are available in our library!


Il Miglior Fabbro
By CHARLES McGRATHJAN, The New York Times  27, 2008

A Revolutionary Simpleton
A new account of Ezra Pound’s early years reveals his volatile genius—and prefigures the madness that would claim him.
Christopher Hitchens, The Atlantic April 2008



Ezra Pound: Poet – Volume II, The Epic Years, 1921-1939
In this second volume of A David Moody’s biography, the controversial poet, creator of The Cantos, is preoccupied by music and Mussolini
David Trotter, The Guardian, 23 October 2014
 
Ezra Pound – the fascist years
A review of Ezra Pound: Poet, Volume II: The Epic Years, by A. David Moody. This was also the period in which the controversial poet talked himself into madness
Jack Castle, Spectator 18 Oct. 2014

Pound: poet and political prisoner
A new biography shows us just how brilliant, and dangerous, Ezra Pound was.
Alexander Adams, SPIKED 2 Oct. 2015

Sonntag, 15. November 2015

120. Geburtstag von Antoni Słonimski

Antoni Słonimski (* 15. November 1895 in Warschau; † 4. Juli 1976 ebenda) war ein polnischer Poet und Autor.

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Dienstag, 1. September 2015

Buchempfehlung: The Mind-Reader by Richard Wilbur

Das schmale Bändchen erschien zuerst in den USA 1976 und danach in Großbritannien 1977.



Es liegt in unserer Bibliothek auf. 

Richard Purdy Wilbur (born March 1, 1921) is an American poet and literary translator. He was appointed the second Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress in 1987, and twice received the Pulitzer Prize for Poetry, in 1957 and again in 1989.

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Hier einige Links:

Poetry Foundation
Richard Wilbur talks about his translation of Mallarme's "The Tomb of Edgar Poe."
Audiofile

Prose from Poetry Magazine
Citizen Poet
by Phyllis Rose
Collected Poems 1943-2004, by Richard Wilbur. Harcourt. $35.00.

A Certain Logic. An interview with Richard Wilbur by Peter Davison,
The Atlantic online, Poetry Pages, Sept. 9, 1999


Richard Wilbur, The Art of Poetry No. 22
Interviewed by Helen McCloy Ellison, Ellesa Clay High, Peter A. Stitt
Paris Review, No. 22






Dienstag, 25. August 2015

80. Geburtstag von Charles Wright

Charles Wright (born August 25, 1935) is an American poet. He shared the National Book Award in 1983 for Country Music: Selected Early Poems and won the Pulitzer Prize in 1998 for Black Zodiac. In June 2014, he was named Poet Laureate of the United States.

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Sonntag, 4. Januar 2015

50. Todestag von T. S. Eliot

Thomas Stearns Eliot OM (26 September 1888 – 4 January 1965) was an essayist, publisher, playwright, literary and social critic, and "one of the twentieth century's major poets." He was born in St. Louis, Missouri to an old Yankee family. However he emigrated to England in 1914 (at age 25) and was naturalised as a British subject in 1927 at age 39, renouncing his American citizenship.

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Sonntag, 30. November 2014

Mark Strand died

Mark Strand (April 11, 1934 – November 29, 2014) was a Canadian-born American poet, essayist and translator. He was appointed Poet Laureate Consultant in Poetry to the Library of Congress in 1990. He was a professor of English and Comparative Literature at Columbia University from 2005 until his death in 2014.
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Mark Strand
Entry at Poetry Foundation

Poems by Mark Strand at POEMHUNTER

THE PARIS REVIEW
on the death of Mark Strand

Mark Strand’s Last Waltz
By Dan Chiasson, THE NEW YORKER, November 30, 2014

Mark Strand, 80, Dies; Pulitzer-Winning Poet Laureate
By William Grimesnov, The New York Times, November 29, 2014

Mark Strand, former US poet laureate, dies aged 80
The Guardian, 30 November 2014



 

 








Sonntag, 13. April 2014

Seamus Heaney's 75th birthday

Seamus Justin Heaney, MRIA (13 April 1939 – 30 August 2013) was an Irish poet, playwright, translator and lecturer, and the recipient of the 1995 Nobel Prize in Literature. In the early 1960s, he became a lecturer in Belfast after attending university there and began to publish poetry. He lived in Sandymount, Dublin, from 1972 until his death.

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Photograph from Wikipedia (2009)










 
 
 
 
 
 
 
 

Montag, 31. März 2014

100. Geburtstag von Octavio Paz

Octavio Paz Lozano  (* 31. März 1914 in Mixcoac, heute Mexiko-Stadt; † 20. April 1998 in Mexiko-Stadt) war ein mexikanischer Schriftsteller und Diplomat. Er erhielt 1990 den Nobelpreis für Literatur.

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Mittwoch, 5. Februar 2014

William S. Burroughs' 100. Geburtstag

William Seward Burroughs (* 5. Februar 1914 in St. Louis, Missouri; † 2. August 1997 in Lawrence, Kansas) war ein amerikanischer Schriftsteller und wird der Beat Generation zugerechnet.

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Den bösen Geist in Worte bannen
Florian Vetsch, NZZ, Literatur und Kunst Freitag, 31.1.
 
 
 

Freitag, 22. November 2013

50th commemoration of C. S. Lewis' death

Clive Staples Lewis (29 November 1898 – 22 November 1963), commonly called C. S. Lewis and known to his friends and family as "Jack", was a novelist, poet, academic, medievalist, literary critic, essayist, lay theologian, and Christian apologist. Born in Belfast, Ireland, he held academic positions at both Oxford University (Magdalen College), 1925–1954, and Cambridge University (Magdalene College), 1954–1963. He is best known both for his fictional work, especially The Screwtape Letters, The Chronicles of Narnia, and The Space Trilogy, and for his non-fiction Christian apologetics, such as Mere Christianity, Miracles, and The Problem of Pain.

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Montag, 4. November 2013

Wilfred Owen's 95th anniversary of death

Wilfred Edward Salter Owen MC (18 March 1893 – 4 November 1918) was an English poet and soldier, one of the leading poets of the First World War. His shocking, realistic war poetry on the horrors of trenches and gas warfare was heavily influenced by his friend Siegfried Sassoon and stood in stark contrast to both the public perception of war at the time, and to the confidently patriotic verse written by earlier war poets such as Rupert Brooke. Among his best-known works – most of which were published posthumously – are "Dulce et Decorum Est", "Insensibility", "Anthem for Doomed Youth", "Futility" and "Strange Meeting".

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Donnerstag, 26. September 2013

T. S. Eliots 125. Geburtstag

Thomas Stearns Eliot (* 26. September 1888 in St. Louis, Missouri; † 4. Januar 1965 in London, England) war ein englischsprachiger Lyriker, Dramatiker und Kritiker, der als einer der bedeutendsten Vertreter der literarischen Moderne gilt. Im Jahr 1948 wurde er mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.

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Abbildung aus Wikipedia (Lady Ottoline Morrell 1873–1938)






















Montag, 2. September 2013

JRR Tolkiens 40. Todestag

John Ronald Reuel Tolkien, CBE (3 January 1892 – 2 September 1973) was an English writer, poet, philologist, and university professor, best known as the author of the classic high fantasy works The Hobbit, The Lord of the Rings, and The Silmarillion.

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Abbildung aus Wikipedia (Julian Nitzsche)

J.R.R. Tolkien Collection ath the Marquette University, Raynor Memorial Libraries













Freitag, 30. August 2013

Seamus Heaney dead

The Irish poet and nobel prize winner Seamus Heaney died on August 30, 2013

Irlands Stimme verstummt
Der Schriftsteller Seamus Heaney gestorben
Martin Alioth, NZZ 30.8.2013

Poet Seamus Heaney dies aged 74
BBC, 30.8.-2013
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Photograph from Wikipedia (Sean O'Connor, 2009)







 
Nachtrag:
 

From SPIKED, 2 Sept. 2013:

David Bowden:
In praise of Famous Seamus, master of language
Few contemporary poets 'did English' with such clarity and simplicity as Heaney.  

Bernie Whelan;
Heaney was bad at politics, but great at poetry
Heaney's politics may invite questioning, but his command of language will continue to inspire.