Gerhard Meier (* 20. Juni 1917 in Niederbipp; † 22. Juni 2008 in Langenthal)[1] war ein Schweizer Schriftsteller.
Wikipedia
Posts mit dem Label Schweizer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Schweizer werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 22. Juni 2013
Dienstag, 21. Mai 2013
Urs Widmers 75. Geburtstag
Urs Widmer (* 21. Mai 1938 in Basel) ist ein Schweizer Schriftsteller und Übersetzer.
Wikipedia
Abbildung aus Wikipedia
Samstag, 23. Februar 2013
Karl Japsers' 130. Geburtstag
Karl Theodor Jaspers (* 23. Februar 1883 in Oldenburg; † 26. Februar 1969 in Basel) war ein deutscher Psychiater und Philosoph, der weit über Deutschland hinaus bekannt wurde. Er lehrte u. a. in Basel und wurde 1967 Schweizer Staatsbürger.Wikipedia
Abbildung aus Wikipedia
Freitag, 11. Januar 2013
Die größten Denker in der Schweiz - 2013
Labels:
Basler Zeitung,
Blocher,
Christoph Mörgeli,
Denker,
grösste Denker,
Hansjör Müller,
Intellektuelle,
Jean Ziegler,
Konservative,
Reaktinäre,
Reihung,
Roger Köppel,
Schweiz,
Schweizer
Samstag, 29. Dezember 2012
Carl Spittelers 88. Todestag
Carl Friedrich Georg Spitteler (Pseudonym Carl Felix Tandem; * 24. April 1845 in Liestal; † 29. Dezember 1924 in Luzern) war ein Schweizer Dichter und Schriftsteller, Kritiker und Essayist. 1919 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.
Wikipedia
(Abbildung Porträt Spitteler von Zeno.org )
Der auch in DRIESCH publizierende Schweizer Autor Dominik Riedo hat 2009 eine Auswahl mit Nachwort herausgegeben: Carl Spitteler: Unser Schweizer Standpunkt. Lesebuch. Verlag Pro Libro, Luzern 2009, ISBN 3-9523406-9-3
Rezension dazu im seniorweb.ch
Vortrag von Dominik Riedo "Carl Spitteler - Leben und Werk" vom 14.4.2011 als pdf hier.
From the Nobel Prize Page:
The Nobel Prize in Literature 1919 was awarded to Carl Spitteler "in special appreciation of his epic, Olympian Spring".
Carl Spitteler received his Nobel Prize one year later, in 1920. During the selection process in 1919, the Nobel Committee for Literature decided that none of the year's nominations met the criteria as outlined in the will of Alfred Nobel. According to the Nobel Foundation's statutes, the Nobel Prize can in such a case be reserved until the following year, and this statute was then applied. Carl Spitteler therefore received his Nobel Prize for 1919 one year later, in 1920.
Eine kräftige, männliche Poesie möchten wir zur Abwechslung jetzt haben, Pepton und Hämoglobin der Muse zu schlucken geben, Eisen- und Stahlbäder sie brauchen lassen, um ihre Konstitution zu stärken. Um ein weniges, so salbten wir ihr den Mund mit Bartwasser. Brennende Fragen, rote Fahnen und mörderliche Streike sollen die roten Blutkörperchen vermehren, Schweiß und Unrat, Dialekt und Dynamit die Zuckerkrankheit austreiben. Gestern stärkelte man mit bäurischen Hemdärmeln, heute mit fabrikstädtischen Arbeiterschürzen. Diesmal aber ist es uns grimmig ernst. Wir haben uns nämlich an dem Goldschnittsirup so gründlich den Magen verdorben, daß wir nach Petroleum lechzen. Was ist prosaisch? was ist pedantisch? was ist nordnifelnebelnüchtern? was schmeckt übel? was riecht bedenklich? Her damit, auf daß wir es dichten!
Und das Ergebnis? Titanische Grimassen, ohne den mindesten Zuwachs an Kraft. Das kommt daher, daß Geschwulst und Muskel zweierlei ist, und daß einer fürchterlich schnarchen kann und doch ein Schwächling sein.
Denn was bedeutet »Kraft« in der Kunst? Nicht im Gewicht des Stoffes liegt sie, nicht in haarigen Ideen, sondern in der sieghaften Bewältigung der jeweiligen Aufgabe. Wer, was er immer unternimmt, meistert, der ist ein kräftiger Künstler. Das geht so weit, daß eine gesunde Kunst sich überhaupt niemals die Kraft zum Ziele setzt, sondern die Vollendung, in welcher neben andern guten Dingen auch die Kraft enthalten ist. Begehrt ein Zeitalter leidenschaftlich nach Kraft in der Poesie, so ist das schon ein krankhaftes Symptom, wie wenn ein bleichsüchtiges Dienstmädchen nach Salat ruft. Eisen fressen, Erde schmecken, den zersetzenden Geist unserer Zeit einatmen wollen, das sollten Zeichen von Gesundheit sein? Ich bitte um Verzeihung, das sind Zeichen der Anämie und Hysterie.
Die Kunst läßt sich nun einmal nicht legieren, und mit den Fäusten kann man nicht dichten. Und ob meinetwegen ein ganzes Zeitalter mit Milliarden von Urwählern einstimmig das Gegenteil beschlösse, so wird zwar vielleicht das Zeitalter knabenhaft, die Kunst jedoch um kein Haar männlicher werden. Denn mit dem Willen, mit Beschlüssen, mit Lärm und Geschrei läßt sich die Poesie so wenig kuranzen, wie irgend eine andere Naturpotenz. Alle Lebenskraft ist Saft und aller Saft ist weich, ja sogar im Innersten – es tut mir aufrichtig leid – ein wenig süß. Hat daher ein erbarmungswürdiges Geschlecht so viel Schleck schlucken müssen, daß es winselt »alles in der Welt, nur beileibe nichts Süßes«, gut, es gibt der Dinge und Tätigkeiten auf Erden genug, die nichts weniger als süß sind. Wohl bekomm's! Aber die Poesie selber mit sozialen Zwiebeln als sauren Hering rüsten zu wollen, diese Mayonnaise wird Euch nimmer geraten.
Wikipedia
(Abbildung Porträt Spitteler von Zeno.org )
Der auch in DRIESCH publizierende Schweizer Autor Dominik Riedo hat 2009 eine Auswahl mit Nachwort herausgegeben: Carl Spitteler: Unser Schweizer Standpunkt. Lesebuch. Verlag Pro Libro, Luzern 2009, ISBN 3-9523406-9-3
Rezension dazu im seniorweb.ch
Vortrag von Dominik Riedo "Carl Spitteler - Leben und Werk" vom 14.4.2011 als pdf hier.
From the Nobel Prize Page:
The Nobel Prize in Literature 1919 was awarded to Carl Spitteler "in special appreciation of his epic, Olympian Spring".
Carl Spitteler received his Nobel Prize one year later, in 1920. During the selection process in 1919, the Nobel Committee for Literature decided that none of the year's nominations met the criteria as outlined in the will of Alfred Nobel. According to the Nobel Foundation's statutes, the Nobel Prize can in such a case be reserved until the following year, and this statute was then applied. Carl Spitteler therefore received his Nobel Prize for 1919 one year later, in 1920.
Aus: Carl Spitteler: Lachende Wahrheiten
Von der »männlichen« Poesie
Immer von neuem erachten die prosaischen Köpfe das reine Gold der Poesie für zu weich, eines Zusatzes bedürftig, selbst dann, wenn sie theoretisch das Gegenteil lehren, ja vielleicht dann am meisten. Nachdem wir glücklich darüber hinaus sind, die Poesie mit Geist zu würzen, mit Phrasen zu drapieren, mit Tugenden zu bessern, mit Ideen zu erheben, mit Weisheit zu vertiefen, mit Nützlichkeiten breitzustrecken, fängt unversehens die leidige Arzneikunst von vorne an, und um es nicht uralt nennen zu müssen, nennt man's modern.Eine kräftige, männliche Poesie möchten wir zur Abwechslung jetzt haben, Pepton und Hämoglobin der Muse zu schlucken geben, Eisen- und Stahlbäder sie brauchen lassen, um ihre Konstitution zu stärken. Um ein weniges, so salbten wir ihr den Mund mit Bartwasser. Brennende Fragen, rote Fahnen und mörderliche Streike sollen die roten Blutkörperchen vermehren, Schweiß und Unrat, Dialekt und Dynamit die Zuckerkrankheit austreiben. Gestern stärkelte man mit bäurischen Hemdärmeln, heute mit fabrikstädtischen Arbeiterschürzen. Diesmal aber ist es uns grimmig ernst. Wir haben uns nämlich an dem Goldschnittsirup so gründlich den Magen verdorben, daß wir nach Petroleum lechzen. Was ist prosaisch? was ist pedantisch? was ist nordnifelnebelnüchtern? was schmeckt übel? was riecht bedenklich? Her damit, auf daß wir es dichten!
Und das Ergebnis? Titanische Grimassen, ohne den mindesten Zuwachs an Kraft. Das kommt daher, daß Geschwulst und Muskel zweierlei ist, und daß einer fürchterlich schnarchen kann und doch ein Schwächling sein.
Denn was bedeutet »Kraft« in der Kunst? Nicht im Gewicht des Stoffes liegt sie, nicht in haarigen Ideen, sondern in der sieghaften Bewältigung der jeweiligen Aufgabe. Wer, was er immer unternimmt, meistert, der ist ein kräftiger Künstler. Das geht so weit, daß eine gesunde Kunst sich überhaupt niemals die Kraft zum Ziele setzt, sondern die Vollendung, in welcher neben andern guten Dingen auch die Kraft enthalten ist. Begehrt ein Zeitalter leidenschaftlich nach Kraft in der Poesie, so ist das schon ein krankhaftes Symptom, wie wenn ein bleichsüchtiges Dienstmädchen nach Salat ruft. Eisen fressen, Erde schmecken, den zersetzenden Geist unserer Zeit einatmen wollen, das sollten Zeichen von Gesundheit sein? Ich bitte um Verzeihung, das sind Zeichen der Anämie und Hysterie.
Die Kunst läßt sich nun einmal nicht legieren, und mit den Fäusten kann man nicht dichten. Und ob meinetwegen ein ganzes Zeitalter mit Milliarden von Urwählern einstimmig das Gegenteil beschlösse, so wird zwar vielleicht das Zeitalter knabenhaft, die Kunst jedoch um kein Haar männlicher werden. Denn mit dem Willen, mit Beschlüssen, mit Lärm und Geschrei läßt sich die Poesie so wenig kuranzen, wie irgend eine andere Naturpotenz. Alle Lebenskraft ist Saft und aller Saft ist weich, ja sogar im Innersten – es tut mir aufrichtig leid – ein wenig süß. Hat daher ein erbarmungswürdiges Geschlecht so viel Schleck schlucken müssen, daß es winselt »alles in der Welt, nur beileibe nichts Süßes«, gut, es gibt der Dinge und Tätigkeiten auf Erden genug, die nichts weniger als süß sind. Wohl bekomm's! Aber die Poesie selber mit sozialen Zwiebeln als sauren Hering rüsten zu wollen, diese Mayonnaise wird Euch nimmer geraten.
Montag, 22. Oktober 2012
Jeremias Gotthelfs 158. Todestag
Jeremias Gotthelf, eigentlich: Albert Bitzius, geboren am 4. Oktober 1797 in Murten/Katon Freiburg, gestorben am 22. Oktober 1854 in Lützelflüh/Kanton Bern. Pfarrer, Lehrer, Pädagoge, Schriftsteller. Wikipedia
Donnerstag, 2. August 2012
Nichtwissen
Eine Bemerkung zum Wert und zur Wichtigkeit von NICHTWISSEN.
Üblicherweise wird in unserer modernen
Gesellschaft der Primat des Wissens betont, die Ausweitung des Wissensbestandes
anvisiert, das Wissen als oberstes Ziel gesehen. Der Schweizer Autor Ernst von Schenk (1903-1973), der sich
in der Schweiz zur Kriegszeit auch politisch aktiv antifaschistisch engagierte,
betont jedoch das Gegenteil in der „Vorrede an den Leser“ in seinem Buch „Angst
um die Welt. Zwölf Versuche zur Humanität heute“ (Köln, Berlin 1952):
„Manch einer ist der Meinung, die beiden
Weltkriege seien nur Phasen eines umfassenden säkularen Geschehens. Wir sollten
uns davor hüten, unsere eigene Zeit allzu sehr aus einer großen Distanz – oder
gar sub specie aeterni – sehen zu wollen. Wir müssen unsere Zeit leben, die uns
gestellten Aufgaben lösen. Das können wir nur, wenn wir zu einem Teil nicht
wissen, wo wir stehen; mehr noch: wenn wir wissen, dass wir es nicht einfach
wissen können; und noch mehr: wenn wir es auch nicht – so mir nichts, dir
nichts – wissen wollen. Denn wir sind berufen, auf die Frage über das bloß
Wißbare hinaus eine Antwort zu geben, die zu guten Teilen eine Entscheidung,
ein Akt unseres Willens ist.“
„Soll das nun heißen, wir seien
fatalerweise am Ende? Im Gegenteil! Es fällt nach dem zweiten Weltkrieg
wesentlich leichter als nach dem ersten, Untergangsphantasien und
–prophezeiungen zu produzieren. Apokalypsen sind so billig geworden wie der
Zynismus, und Nihilismus wird bald nur noch im Grand Guignol produzierbar sein.
Wir müssen versuchen, einen entscheidenden Schritt weiter zu tun. Und gerade
deshalb können wir – auch auf Grund einer noch so gescheiten und umfassenden
Analyse – nicht genau sagen, wo wir stehen. Wenn man einen Slogan will: wir
müssten versuchen, den ‚nihilistischen Realismus’ (man entschuldige noch einmal
dieses unsinnige Begriffspaar) durch einen „humanen Realismus“ zu überwinden.“
Freitag, 17. Februar 2012
Johann Heinrich Pestalozzis 185. Todestag
Johann Heinrich Pestalozzi (12. Januar 1746 in Zürich - 17. Februar 1827 in Brugg, Kanton Aargau) war ein Schweizer Pädagoge. Ausserdem machte er sich als Philanthrop, Schul- und Sozialreformer, Philosoph sowie Politiker einen Namen.Wikipedia
Heirnich Pestalozzi-Seite

Seite mit Links auf verschiedene Texte von von und zu J. H. Pestalozzi von Dr. Arthur Brühlmeier
Labels:
185. Todestag,
Johann Heinrich Pestalozzi,
Lehrer,
Pädagogge,
Philanthrop,
Philosoph,
Politiker,
Schweiz,
Schweizer,
Sozialreformer,
Volksaufklärer
Abonnieren
Posts (Atom)

