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Donnerstag, 21. Juni 2012
Heimat – Ausgabe # 10 – Driesch
Das Heft # 10, HEIMAT, wird am 29.6.2012 um 20 h in der Galerie Grenzart, Hollabrunn, präsentiert. Auf über 180 Seiten wieder Prosa, Lyrik, Essay, Rezensionen und Grafiken.
Donnerstag, 7. Juni 2012
Mascha Kalékos 105. Geburtstag
Mascha Kaléko (gebürtig Golda Malka Aufen, 7. Juni 1907 im galizischen Chrzanów, Österreich-Ungarn, heute Polen - 21. Januar 1975 in Zürich) war eine deutschsprachige, der Neuen Sachlichkeit zugerechnete Dichterin.
Wikipedia
Mascha Kaleko - Internetseite
Tondokumente im Podcast Mascha Kaléko im literaturcafe.de
"Ich bleibe der Fremde im Dorf" - Mascha Kaléko und ihre Lieder
Ursula Homann, Der Literat, Fachzeitschrift für Literatur und Kunst.
47.Jahrgang, Juni 6/2005.
Die Lyrikerin Mascha Kaléko
Zur Heimat erkor sie sich die Liebe
Sie dichtete ihr Leben, und sie lebte ihre Dichtung: Mascha Kaléko war die Sprecherin einer neuen Generation - und geriet im Nachkriegsdeutschland in Vergessenheit. Marcel Reich-Ranicki verneigt sich zu ihrem hundertsten Geburtstag.
FAZ, 7.6.2007
Wikipedia
Mascha Kaleko - Internetseite
Tondokumente im Podcast Mascha Kaléko im literaturcafe.de
"Ich bleibe der Fremde im Dorf" - Mascha Kaléko und ihre Lieder
Ursula Homann, Der Literat, Fachzeitschrift für Literatur und Kunst.
47.Jahrgang, Juni 6/2005.
Die Lyrikerin Mascha Kaléko
Zur Heimat erkor sie sich die Liebe
Sie dichtete ihr Leben, und sie lebte ihre Dichtung: Mascha Kaléko war die Sprecherin einer neuen Generation - und geriet im Nachkriegsdeutschland in Vergessenheit. Marcel Reich-Ranicki verneigt sich zu ihrem hundertsten Geburtstag.
FAZ, 7.6.2007
Donnerstag, 2. Februar 2012
Informationen zum Themenheft "Heimat"
Driesch # 10, "Heimat"
Lesen Hinweise und Anmerkungen hier.
Sie finden auch für die Ausgabe # 9, "unterwegs" Informationen, die in Kürze, wenn das Heft ausgeliefert werden wird (Ende Mä#rz 2012) um das Vorwort, Inhaltsverzeichnis und Autorinnenliste ergänzt wird.
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Montag, 11. April 2011
Else Lasker-Schülers Hölle - Dichtung & Wahrheit
„Im Frühjahr 1939 musste die 70-jährige Else Lasker-Schüler die Schweiz verlassen, bis zu ihrem Tod 1945 war Jerusalem die letzte Exilstation. Das Leben dort, «unter dem auserwählten Volke», erscheint in ihren Briefen als eine einzige «Hölle». Kaltherzig, engstirnig, brutal seien die Menschen um sie herum. (…) Was immer an Lasker-Schülers Anschuldigungen erdichtet sein mag, poetisch sind sie in jedem Fall.“
(Manfred Koch in seiner Rezension in der NZZ vom 6.11.2010 „Jerusalem auf dem Augenlid“)
Der Hinweis auf die poetische Qualität gegenüber der hohen Wahrscheinlichkeit der Erdichtung ihrer Höllenqualen, zeigt den Unterscheid zwischen Poesie und Realität: Der als leicht oder, je nach Standpunkt, als verrückt Erscheinenden wird die Erdichtung als Dichtung im Poetischen nicht nur abgenommen, sondern gepriesen. Die Aussagen über ihre Höllenqualen, über die kaltherzige, böse, engstirnige, brutale Umgebung in Palästina, dem Land, das später zu Israel werden sollte, wird als Erdichtung im negativen Sinne, als Täuschung, als Irrtum, als irrelevant hingestellt. Da hat sich die alte Verwirrte was vorgemacht, hat an Störungen gelitten, vermochte sich nicht anzupassen, erlag einer verzerrten Wahrnehmung. War halt krank. Stimmt doch, nicht?
Das Lob des Poetischen mit der nüchternen Relativierung jener Aussagen in den Briefen, die unpassend scheinen, die unangenehm sind, die das traute Bild stören, desavouiert aber das Ganze. Hier wird jemand und etwas zurechtgebogen. Der gebeugte Blick als Resultat einer beschworenen, eingeforderten Deutungshoheit. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
"... poetisch sind sie in jedem Fall"! Kunst ist frei, hat größeren Freiraum. Wenn man schon die Kritik negiert, lobt man wenigstens das Poetische. Echte Kultur.
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