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Mittwoch, 11. Juli 2018

130. Geburtstag von Carl Schmitt

Carl Schmitt (zeitweise auch Carl Schmitt-Dorotic) (* 11. Juli 1888 in Plettenberg; † 7. April 1985 ebenda) war ein deutscher Staatsrechtler, der auch als politischer Philosoph rezipiert wird. Er ist einer der bekanntesten, wenn auch umstrittensten deutschen Staats- und Völkerrechtler des 20. Jahrhunderts. Schmitt engagierte sich ab 1933 für das NS-Regime: Am 1. Mai 1933 trat er in die NSDAP ein und gehörte ihr bis zum Ende der NS-Herrschaft an. Den sogenannten „Röhm-Putsch“ 1934 rechtfertigte er durch ein juristisches Prinzip der „Führer-Ordnung“. Die antisemitischen Nürnberger Gesetze von 1935 nannte er eine „Verfassung der Freiheit“. Im Jahr darauf wurde ihm jedoch Opportunismus vorgeworfen, und er verlor seine Parteiämter.

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Abbildung aus Wikipedia





Dienstag, 2. Oktober 2012

Helmut Schelskys 100. Geburtstag

Helmut Schelsky: Soziologe, Intellektueller, Universitätsgründer
Ein Kolloquium zum 100. Geburtstag an der Universität Bielefeld

Der 1912 geborene Helmut Schelsky war nicht nur einer der bekanntesten deutschen Soziologen der Nachkriegszeit, sondern auch Planer und Gründungsvater der Universität Bielefeld. Zu seinem 100. Geburtstag am 14. Oktober dieses Jahres wird deshalb in den Räumen der Universität Bielefeld ein öffentliches Kolloquium zu seinem Gedächtnis stattfinden. Am Freitag, 5. Oktober, und am Samstag, 6. Oktober, treffen sich Wissenschaftler und Gäste im Hörsaal 2 der Universität.

Das Spektrum der behandelten Themen deckt viele Aspekte im wissenschaftlichen Werk Schelskys ab und behandelt außerdem auch die hochschulpolitische Seite seines Wirkens. Zu den Referenten zählen unter anderem der Frankfurter Soziologe Professor Dr. Ulrich Oevermann (Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt), der Bielefelder Soziologe Professor Dr. Franz-Xaver Kaufmann, der zu den Gründungsmitgliedern der Fakultät für Soziologie zählt und als Zeitzeuge über Helmut Schelsky sprechen wird, sowie der Leiter der geisteswis-senschaftlichen Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Jürgen Kaube.

Kontakt:
Professor Dr. André Kieserling, Universität Bielefeld Fakultät für Soziologie
Telefon: 0521 106-4652
E-Mail: andre.kieserling@uni-bielefeld.de

Pressemitteilung Universität Bielefeld


Helmut Wilhelm Friedrich Schelsky,  14.10.1912 - 24.2.1984, war ein deutscher Soziologe und Hochschullehrer.

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Der Zeitgeist-Interpret.
Karl-Heinz Heinemann zum 25. Todestag Schelskys
DR 24.2.2009


Halbdenker, Halblügner, Halbwahrheit
Von Malanowski, Wolfgang, SPIEGEL 28.11.1983
SPIEGEL-Redakteur Wolfgang Malanowski über Helmut Schelskys "Politik und Publizität" Helmut Schelsky, 71, emeritierter Professor der Soziologie, lehrte an den Universitäten Hamburg, Bielefeld und Münster.



Freitag, 1. Juni 2012

Die Grass-Affäre

Zur Grass-Affäre zwei Videos von Haimo L. Handl:

Die Grass-Affäre und was dahinter steckt
Vortrag von Dr. Haimo L. Handl im TIK Dornbirn am 4.5.2012
YouTube

Kolumne "Wort zum Sonntag" vom 22.4.2012 zum selben Thema
YouTube

Montag, 16. Januar 2012

100. Geburtstag von Franz Tumler


Franz Tumler, eigentlich Franz Ernest Aubert Tumler (16. Jänner 1912 in Gries bei Bozen - 20. Oktober 1998 in Berlin) war ein österreichischer Schriftsteller

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Franz Tumler Literaturpreis

Franz Tumler war NSDAP-Mitglied und während der Nazizeit wegen seiner völkischen Einstellung ein erfolgreicher Schriftsteller. Er unterzeichnete auch das vom Bund deutscher Schriftsteller Österreichs herausgegebene "Bekenntnisbuch österreichischer Dichter" und publizierte in nazistischen Zeitschriften.

Nach dem 2. Weltkrieg änderte er seinen Schreibstil und seine Schreibweise, fand Anschluss an die junge deutsche Literaturszene, nahm an Tagungen der Gruppe 47 teil und wurde langsam rehabilitiert. Er erhielt daher nicht nur von den Nazis Preise, sondern später viele von den Demokraten.

N. C. Kaser nannte 1969 Tumler den "Vater unserer Literatur und unseres Denkens; "Norbert C. Kaser sagt über ihn: Ich habe zwar etwas gegen Betitelungen, aber er ist der Vater unserer Literatur und der Vater unseres Erkennens. Er bietet mit seinem Werk Aufschreibung aus Trient eine breite Diskussionsbasis für die politischen Probleme rund um den Konflikt zwischen Deutschsprachigen und Italienern in Südtirol in den 1960er Jahren." (Zitiert nach dem Eintrag im Lexikon Literatur in Tirol)

Auskunft über seine Poetik bzw. Schreibweise bieten die kurzen Texte "Voltera" und "Wie entsteht Prosa" (1962 vom Suhrkampv Verlag als suhrkamp texte 12 veröffentlicht, mit einem Nachwort von Rudolf Hartung).

Zitat aus "Wie entsteht Prosa":

"Übver die Entstehung einer eigenen Arbeit zu sprechen ist schwierig. Ein eHemmung ist, daß man von sich selber redet; eine zweite, daß man sich selber nicht kennt. Gang, Haltung, Gebärden, die eigene Stimme – dieses Unvermögen, sich selbst wahrzunehmen, hat im Geistigen ein Gegenstück: wir halten in uns Dinge für wichtig, die es nicht sind; und halten das Wichtige, das die andern sofort sehen und als unsere eigentliche Kraft oder Schwäche erkennen, oft nicht für der Rede wert. Solche Erfahrungen sollten uns vorsichtig stimmen, wenn wir auf die Frage antworten sollen: wie entsteht eine Arbeit?"


Donnerstag, 22. Dezember 2011

Louis-Ferdinand Célines 50. Todestag

war eher still. Anders als früher wollte die offizielle Welt nicht politisch unkorrekt sein; Célines politische Haltung, sein Antisemitismus, wogen schwerer als sein schriftstellerisches Werk, das dennoch viele Autoren nachhaltig beeinflusst hat.

Henri Godards Céline-Biographie - Um keinen Preis bürgerlich
Der fünfzigsten Todestag Louis-Ferdinand Célines brachte erwartbare Auseinandersetzungen - aber auch die große Biographie von Henri Godard.
Helmut Mayer, FAZ, 16.12.2011







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Sonntag, 31. Juli 2011

Freiheit ohne Verantwortung

Nach der Präsentation von Driesch #6 kam ich mit einem Leser ins Gespräch. Er fragte, wer die Besprechung "Ciorans Hitlerei" geschrieben habe. Dann bemerkte er, dass er ganz anderer Meinung sei. Ich hätte übertrieben und ihn falsch beschuldigt bzw. verurteilt. Man müsse das anders lesen und sich vor Augen halten, dass es um Literatur, Dichtung gehe. Die ideologische Beurteilung meinerseits sei irrig. Es liege am Rezipienten, mit dem Material umzugehen. Der Künstler, Dichter, habe jede Freiheit.
Kolumne "Wort zum Sonntag" von Haimo L. Handl, 31. 7. 2011
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