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Dienstag, 2. Oktober 2018

The NYRB and the troubles of political correctness

Accused Sexual Assaulter’s Tale of Ostracism

Should The New York Review of Books have published the essay by a Canadian broadcaster that led to the departure of the publication’s editor?


New York Review of Books Acknowledges ‘Failures’ in a #MeToo Essay


  • This article has been updated to include information about a letter sent to the New York Review of Books on Tuesday by contributors to the magazine saying they found Ian Buruma’s departure as editor “very troubling.” 

    THE NATION did apologize, now the NYRB. Who will be next? The rule of the mob reigns. Even if a court accquits a case, the pure mass of accusers keep it hot and demand obedience - and business follows cowardly.
    As one female wrote in a letter, quoted by by the NYT:
    Sexual harassment and assault are evils, but so is firing an editor for refusing to pass judgment on allegations rejected by a court, or choosing to publish an author who writes not to excuse bad behavior, but rather to describe the effects of a contemporary phenomenon — justice by internet — that is rampant and dangerous.
    Fascism takes many forms, and rough justice by self-selected vigilantes is one of them. I won’t cancel my subscription to The Review, but I am appalled.
    Rita C. Tobin

    Sonntag, 23. September 2018

    Säuberungen in Amerika


    Haimo L. Handl

    Säuberungen in Amerika

    In den Vereinigten Staaten von Amerika erfolgen Säuberungen unterschiedlicher Art: von rechts, von links, von Rechtsradikalen, Neonazis und religiösen Faschisten, von Gutmenschen, Gender Engagierten, Minderheitenvertreterinnen und #MeeToo – Opfern. Viele Beweggründe vieler Aktionen sind durchaus verständlich. Einige sind jedoch nicht nur extrem, sondern verhindern jede Argumentation, stehen jenseits jeder Kritik und wirken schon allein aufgrund von Anklagen oder Verdächtigungen, weil das Klima aufgeheizt ist, weil keine Werte mehr allgemein gesellschaftlich verbindlich gelten und viele primär auf Herkunft, Gender und Religion pochen bzw. auf ihren Opferstatus als Frauen, Minderheitenangehörige usw.

    Das beschränkt sich nicht nur auf den sozialen Alltag, die Politik im Allgemeinen, sondern auch auf das Bildungswesen, insbesondere im universitären Bereich, und die Massenmedien inklusive sogenannter Elitejournale. Die Elite ist der eigentliche Angriffspunkt.

    Es geht um Sicherheit einerseits. In vielen Universitäten sollen „safe zones“ frei von jeder Kritik sein, um Beleidigungen oder Retraumatisierungen leidtragender Studentinnen zu verhindern oder religiöse Gefühle einer möglichen Verletzung auszusetzen. Sogenannte Trigger Warnings sollen indizieren, dass ein Buch oder ein Video eventuell verstörend wirken könnte. Der Studentin ist es freigestellt, die Lektüre zu vermeiden, ihr Kursanbieter muss Ersatz bieten bzw. darf nicht in eine Diskussion eintreten, weil das verstörend (Beleidigung, Anmaßung) sein könnte.

    Vom mainstream abweichende Meinungen bedürfen besonderer Kommentierung und Vorauswarnung, damit im nachfolgenden Rechtsstreit aufgrund massenhafter, lautstarker Proteste wenigstens eine minimale Verteidigung möglich scheint.

    Es herrscht ein Angst- und Verfolgungsklima wie zu Zeiten der Inquisition, als schon ein „schiefer Blick“ genügte, damit eine Frau als Hexe dem fatalen Gottesurteil überantwortet wurde. Was viele Frauen, alle Opfer in der Männergesellschaft, heute in der #MeeToo Bewegung unternehmen, ist wie der Versuch, solch eine Verfolgungsszenerie wieder aufleben zu lassen, diesmal gegen die verhassten Männer. Es genügt meist die Vermutung, die Anklage, und schon läuft das Räderwerk der Rache, der Verfolgung, der Vernichtung. Das nennt man dann Fortschritt und Gerechtigkeit.

    Kontroverses zu vertreten, politisch, wissenschaftlich, kulturell, wird da immer gewagter, schwieriger. In Bälde wird es verunmöglicht sein: der Mob, die Masse der sich als Opfer Empfindenden wächst und nutzt die mediale Gewalt. Viele Institutionen geben klein bei, weil sie wirtschaftliche Einbußen befürchten (Abonnentenverlust, Geschäftsboykott, Imageschaden durch dauernde Verleumdung usw. usf.).

    Weil es keine Orientierung nach gesellschaftlich allgemein anerkannten Werten mehr gibt, tobt der Kampf um Deutung und Durchsetzung mit allen Mitteln. Es ist die ungeistige Vorstufe des Kriegs, der bald die reale innere Kriegssituation folgen wird, wenn diese Entwicklung nicht gebremst wird, wenn gewisse minimale Standards nicht wieder beachtet werden. Nichts deutet darauf hin, dass die Vernunft ein bisschen gewinnen könnte, alles deutet auf Destruktion und Niedergang.

    Meine Worte sind kein moralisierendes Jammern. Sie sind eine kurze Feststellung, die durchaus länger und detaillierter ausfallen könnte. Es gibt einige Vorkommnisse, die leicht als Indikatoren für die Malaise gelesen werden können.

    Beispielhaft sei erwähnt:
    Die ältestes, progressive (liberale) Wochenzeitschrift THE NATION druckte ein Gedicht eines jungen weißen Amerikaners, das im schwarzen Slang abgefasst ist und entschuldige sich feige und fadenscheinig nach einem Proteststurm von Minderheitenangehörigen, die jede Kulturaneignung (cultural approbriation) als Missetat verurteilten und den weißen Abfall-Schreiber scharf angriffen. Das Gedicht wurde zwar nicht entfernt, aber jetzt breit und peinlich negativ bewertet von denselben Redakteurinnen, die es ausgewählt hatten: Sie versprachen selbstkritisch zugleich, besser aufzupassen und liniengetreu auszuwählen. Der Ton erinnerte an die Selbstbezichtigungen von Bolschewiki unter Stalin oder von jenen, die während der Kulturrevolution von Mao unter die Schläge der wütenden Roten Garden gefallen waren.

    Vor kurzem wurde eine mathematische Arbeit, welche ein Fachmagazin bereits zur Publikation angenommen hatte, zensuriert und nicht publiziert auf Druck von Kolleginnen, die der These, die die Arbeit behandelt, von Grund auf widersprechen und verhindern wollen, dass diese im akademischen Kreis behandelt wird. Es war zu lesen (ich zitiere beispielhaft aus dem Artikel von Matt Young, the Panda’s Thumb, Sept.15, 2018; wer Interesse hat, findet mehr Material in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften):

    A professor of mathematics, Theodore P. Hill, devised what is sometimes called a toy model to help explain why males of our species display greater variability than females. He submitted the paper to two journals in succession, and both rejected the paper after having previously accepted it.
    As far as I can tell, the premise of the article, that males display greater variance (particularly of intelligence), is generally accepted. Professor Hill developed a toy model, which is to say an oversimplified model designed to shed some light on a complicated problem; the term is not pejorative. According to Prof. Hill’s account, he enlisted the help of another mathematician, Sergei Tabachnikov of Pennsylvania State University, and submitted the paper to the Mathematical Intelligencer. According to Prof. Hill, the manuscript was scheduled to appear in the journal’s first issue of 2018.
    Professor Hill claims that Amie Wilkinson, a mathematics professor at the University of Chicago, and her father, a statistician (who I think is not named), wrote to the editor of the Mathematical Intelligencer and announced that the article oversimplified to the point of embarrassment. The article was pulled.

    Prof. Hill war natürlich überrascht, dass das Fachjournal auf äußere Intervention hin die Publikation strich, und auch ein anderes Magazin von einer Veröffentlichung Abstand nahm. Die streitbare Kollegin Amie Wilkinson schrieb kein Rebuttel, keine Kritik, sondern agierte im Verborgenen mit Verdächtigungen, ideologischen Keulenschlägen und Drohungen. Hills Bemühungen die Sache zu klären und das inakzeptable Verhalten der Intrigantin über die Universität abzustellen, fruchteten nichts. Soviel zu Würde und Anstand in American Academia. Was waren die ideologischen Gründe? Angst, dass Rechtsgerichtete sich die Thesen zu eigen machen würden, was unbedingt verhindert werden musste. Zensur aus Ideologie der Gender Force & Women Lib. Im Magazin REASON war im Hit & Run Blog am 10.9.2018 u.a. zu lesen:

    Mathematical Intelligencer rescinded its acceptance of the paper. According to its editor-in-chief, publishing Hill and Tabachnikov's work would create a "very real possibility that the right-wing media may pick this up and hype it internationally." In his Quillette piece, Hill claims that a University of Chicago mathematics professor, Amie Wilkinson, lobbied the journal to abandon its plans to publish the piece.
    Some time later, an editor at another publication, the New York Journal of Mathematics, wrote to Hill and offered to publish the paper. Hill accepted, and the article was published. But then:
    Three days later, however, the paper had vanished. And a few days after that, a completely different paper by different authors appeared at exactly the same page of the same volume (NYJM Volume 23, p 1641+) where mine had once been. As it turned out, Amie Wilkinson is married to Benson Farb, a member of the NYJM editorial board. Upon discovering that the journal had published my paper, Professor Farb had written a furious email to [NYJM Editor-in-Chief Mark Steinberger] demanding that it be deleted at once. …
    Unaware of any of this, I wrote to Steinberger on November 14, to find out what had happened. I pointed out that if the deletion were permanent, it would leave me in an impossible position. I would not be able to republish anywhere else because I would be unable to sign a copyright form declaring that it had not already been published elsewhere. Steinberger replied later that day. Half his board, he explained unhappily, had told him that unless he pulled the article, they would all resign and "harass the journal" he had founded 25 years earlier "until it died." Faced with the loss of his own scientific legacy, he had capitulated. "A publication in a dead journal," he offered, "wouldn't help you."

    Das ist so unglaublich, dass ich aus dem erwähnten Artikel mehrere Absätze zitierte; man wähnt sich in der UdSSR, wo solche Einschüchterungsmanöver üblich waren. But it’s in America.

    Den typischten und eindrücklichsten Fall aber bietet die berühmte NEW YORK REVIEW OF BOOKS mit dem schnellen Abgang ihres Chefredakteurs, der erst im März 2017 die Nachfolge des legendären Editors Robert B. Silvers nach dessen Tod übernahm. Die Veröffentlichung eines fragwürdigen Artikels und seine daraufhin erfolgende Verteidigung und Argumentation führte und verstärkte den Aufschrei der Opfergesellschaft, vor allem von Frauen der #MeeToo-Bewegung, so dass der Chef selbst aufgab und ging. Die Ereignisfolge, die Attacken und Verteidigungen sind überaus interessant, weil sie drastisch und dramatisch den Niedergang der offenen Gesellschaft dokumentieren, das unerbittliche Regime der (vermeintlichen) Opfermassen, die über die asocial media schier unbegrenzten Einfluss ausüben, weil die Etablierten Angst vor gewissen Auswirkungen am Markt haben (Abonnentenkündigungen, vor allem aber Einbußen im Inserategeschäft). Lesen Sie nach und bedenken Sie die Aussagen in den vielen Artikeln in amerikanischen Qualitätszeitungen und Journalen (NYT, WP, Vanity Fair, aber auch den englischen The Guardian). Hier, zur Illustration, ein paar Sätze aus VANITY FAIR (Erin Vanderhoof, 19.9.2018):

    How Ian Buruma’s New York Review of Books Ouster Became Inevitable –
    The controversial editorial was one thing, but after a gaffe-filled interview his tenure at the magazine was all but done for.
    In a little less than a week, New York Review of Books editor Ian Buruma went from defending a controversial editorial decision in an interview to losing his job.
    Buruma, however, may be a true #MeToo pioneer—a man who lost his job not for any harassing behavior, but for comments perceived as defending it. In an interview with Slate’s Isaac Chotiner that ran September 14, Buruma claimed some ignorance about the charges against Ghomeshi, but ultimately concluded that he has “no idea, nor is it really my concern.” And though he admitted that among his staff, “not everybody agreed” about running the essay, it seems likely that someone from the inside leaked its existence to writer Nicole Cliffe, who tweeted about it on September 13, hours before the publication posted the article online. Cliffe fielded comments from some of the magazine’s staffers, and relayed their dismay to her nearly 85,000 followers. By the next afternoon, Chotiner’s interview was live, and Buruma’s comments fueled another few days of criticism.

    Wenn man hinsichtlich des geistigen Hintergrundes des gesellschaftlichen Klimas noch die Positionen von VIDA (Women in Literary Arts, gegründet 2009) berücksichtigt, die nicht nur Missbrauch aufzeigen und verfolgen, sondern schon die Tatsache, dass ein Medium z.B. nicht mindestens 40% Autorinnen aufweist, als ein Negativum werten, das publizistisch in ihren Kampagnen vehement vertreten wird, um gegen die Männerdominanz zu wettern, dann kann man sich leicht vorstellen, dass das bald auch auf Wissenschaftler zutrifft, weil nach Gesinnung und Ideologie einfach die Quote gelten MUSS, unabhängig vom Argument, unabhängig vom Inhalt. Da haben, wie die von VIDA veröffentlichten Counts belegen, die meisten Qualitätszeitschriften einen Bias, eine männliche Schlagseite, die über Kurz oder Lang nicht nur verbal angegriffen werden wird, sondern brachial, wie es sich schon vorbereitet.

    Dies alles sieht aus wie ein Purgatorium, ein Reinigungsvorgang, ein großes Aufräumen. Man könnte es auch fertigstellen nennen im Sinne von „fertigmachen“. Man bringt etwas zu Ende, fertig, indem man etwas fertigmacht. (Das Wort „fertigmachen“ kommt etwas unschuldig daher. Man meint damit, dass etwas, eine Arbeit zum Beispiel, fertig gemacht wird, also vollendet, getan wird. Seit der Nazizeit hat sich eine weitere Bedeutung eingenistet, die schwer zu vergessen ist: die zweite Bedeutung von „erledigen“, das zuerst auch bedeutet, Aufgabe erfüllen, fertig stellen, aber im weiteren, zweiten Bedeutungsfeld heißt, „etwas töten, umbringen, kaputt machen, auslöschen, vernichten“. Ich „erledige dich“ heißt, ich töte dich. Ganz ähnlich bei fertigmachen. Ich „mache dich fertig“ heißt, ich bring dich um. Der Mensch als Material wird fertiggemacht wie ein Verschleißartikel. Usw. usf. Hier ende ich mit den Überlegungen, weil sie zu weit führten.)


    Freitag, 21. September 2018

    The cleansing of the American mind

    The cleansing of the American mind

    Haimo L. Handl

    Ian Buruma on a New Era at The New York Review of Books
    John Williams, NYT, Sept. 9, 2017

    When Ian Buruma became editor of the famous NEW YORK REVIEW OF BOOKS, John Williams portraied him in his article. One could read:
    One can understand why Ian Buruma, when he was announced as The Review’s new editor in May, thought: “What the hell have I taken on?” But that only came after a happier intitial reaction. “I thought it was a challenge I would regret not accepting,” Buruma said. “The first feeling was a sense of euphoria, of a changed life.”

    A reviewer once called Buruma’s writing “disarmingly reasonable and calm,” and this is precisely how he comes across in person.

    Buruma intends to feature a more unpredictable ideological roster, given the unprecedented nature of the country’s political climate.

    “We’re not living in the same time as Nixon or Clinton or Bush,” he said. “Under Trump, the distinctions that used to exist, roughly speaking, between left and right, have become much more fluid. People who may never have come within a mile of the pages of The Review 20 years ago might have a place in it now. Everything will be looked at with fresh eyes.”
    Now it's a fact that he has gone too far. He didn't forsee with fresh eyes the changed climate, the the changed mental sets, the changed powers.

    An article which led to uproars exploded like a bomb and led to his ouster.

    What has happened?

    Buruma had published a very controversial peace of a Canadian writer who has been accused of sexual harassment but finally got acquitted. It wasn't just the plain article but Burumas defense and helpless explanations why he did publish that peace. Buruma had to go. One reads of the reactions:

    New York Review of Books Editor Is Out Amid Uproar Over #MeToo Essay
    Cara Buckley, NYT, Sept. 19, 2018
    Ian Buruma, the editor of The New York Review of Books, left his position on Wednesday amid an uproar over the magazine’s publication of an essay by a disgraced Canadian radio broadcaster who had been accused of sexually assaulting women.

    The upheaval at the publication shows the raw emotion still surrounding nearly every #MeToo accusation and response, less than a year after the first reports about Harvey Weinstein’s behavior unleashed a tide of allegations against other famous men.

    On Wednesday, the magazine posted a note atop the essay that began, “The following article, which has provoked much criticism, should have included acknowledgment of the serious nature and number of allegations that had been made against the writer, Jian Ghomeshi.” It then listed some of the allegations. *)

    Ms. Kipnis also said as news of Mr. Buruma’s departure spread, fellow writers shared alarm. “People are terrified to get caught in a Twitter storm,” she said. “And if they say they support Ian, it’s easy for someone to say, ‘There’s someone who doesn’t care about sexual assault.’”
    Buruma had given an interview to a Dutch paper as well as with  Isaac Chotiner from SLATE.

    Interrogation
    Why Did the New York Review of Books Publish That Jian Ghomeshi Essay?
    We asked the editor.
    By Isaac Chotiner, SLATE, Sept. 14, 2018

    *) The core of the affair:

    Reflections from a Hashtag
    Jian Ghomeshi   
    October 11, 2018 Issue, THE NEW YORK REVIEW OF BOOKS
    The following article, which has provoked much criticism, should have included acknowledgment of the serious nature and number of allegations that had been made against the writer, Jian Ghomeshi. In October 2014, Ghomeshi—about whom multiple women had filed harassment complaints—was fired from the Canadian Broadcasting Corporation after executives saw evidence that he had caused physical harm to a woman. Shortly after, more than twenty women accused him of sexual abuse and harassment, which included hitting, biting, choking, and verbal abuse during sex. Many of these allegations were made in respected publications, including The Toronto Star. That November, Ghomeshi was charged with the sexual assault of three women. (Sexual assault, under Canada’s Criminal Code, can include threats and nonconsensual physical contact. There is no specific legal provision for rape as it is defined in US law.) In January 2015, additional counts of sexual assault were brought against him by three more women. He was acquitted of all charges, and settled a further charge of sexual assault, of a coworker at the CBC, out of court with a peace bond and public apology. Substantial space will be devoted to letters responding to this article in the next issue of The New York Review, dated October 25, 2018.
    [This note which has been put in front of the article, evokes a kind of déjà-vu. THE NATION felt it necessary to put their craven apology in front of a poem which has insulted thousands of readers.]

    America, it seems, is getting clean. The cleansers are working hard.