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Donnerstag, 30. August 2018

Lesekultur in Ägypten – und bei uns

Lesekultur in Ägypten 

Der Bücher-Retter von Kairo


Anmerkung:
Bei uns in Österreich gibt es Bibliotheken und Büchereien, aber wenige Besucher (außer Schulklassen und Kindergärten), kaum Berufstätige, die Bibliotheken aufsuchen (außer Studenten, die irgendwie müssen). Und was wird gelesen? Unterhaltungsware, meist industrieübersetzt aus der Leitkultur (Amerika), Ratgeber, Ratgeber, Hilfsbücher, Kochbücher usw.   
Eine unserer Bibliothekarinnen musste bei einem Kurs zur Bibliothekarsaus- und Weiterbildung hören, wie eine Mitarbeiterin entrüstet berichtete, dass ihre Büchereileiterin darauf bestehe, dass auch Klassiker wie Schiller und Goethe im Programm gehalten werden. Das sei doch völlig unnütz! Was ist nützlich?
Die Lesekultur ist auch hierzulande gesunken und schwach. Zu unserem Bücherangebot der Bibliothek Gleichgewicht wurde von vielen bei dem oben erwähnten Kurs angemerkt, es sei zu elitär, von oben herab wirkend, abgehoben. Die Devise scheint zu lauten: einfach, leicht, unbeschwert, erholsam, unterhaltend, ablenkend, zerstreuend, ja nicht fordernd, widersprüchlich erscheinenend oder zu viele Fragen aufwerfend. Alles andere verstört, schreckt ab, hält fern. Eine falsche Selbstbescheidung, eine Verlogenheit wird tagtäglich eingeübt. Auch von Bildungseinrichtungen, zu denen ja auch Büchereien und Bibliotheken gehören.

Freitag, 27. Juli 2018

China rettet traditionelle Buchläden vor der Digitalisierung

Geldsegen für den chinesischen Buchhandel

China will traditionelle Buchläden vor der Digitalisierung retten – mit einer Millioneninvestitionen. Bereits jetzt sind sie kulturelle Hotspots. 

Aleksandra Hiltmann, Tagesanzeiger 26.7.2018
 

Einerseits behindert und bedrängt die allgegenwärtige Zensur des Regimes die Schriftsteller, Verleger und Leser, damit auch den Buchmarkt, andererseits setzt dieselbe Regierung Aktionen zur Stützung traditioneller Buchhandlungen. Eindrückliches Beispiel chinesischer Logik und Politik. Neue Kulturpolitik?!

 

Montag, 3. März 2014

Unabhängige Buchläden in China

China - Magazin - Literatur und Sprache - Goethe-Institut:                                               

Unabhängige Buchläden in China: Mehr als nur Bücher?


Eine Leserin stöbert im Guangzhouer Buchladen Fang Suo Commune; © Fang Suo Commune
Eine Leserin stöbert im Guangzhouer Buchladen Fang Suo Commune; © Fang Suo Commune

Das Internet macht die Lektüre bequem, aber bringt uns auch eine unerträgliche Leichtigkeit des Seins . Unabhängige Buchläden, die in ganz China aus dem Boden sprießen, ermöglichen jungen Menschen über das Lesen die Begegnung und den Austausch mit anderen. Man kann so über das Buch in die Realität eintauchen.

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