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Donnerstag, 30. August 2018

Lesekultur in Ägypten – und bei uns

Lesekultur in Ägypten 

Der Bücher-Retter von Kairo


Anmerkung:
Bei uns in Österreich gibt es Bibliotheken und Büchereien, aber wenige Besucher (außer Schulklassen und Kindergärten), kaum Berufstätige, die Bibliotheken aufsuchen (außer Studenten, die irgendwie müssen). Und was wird gelesen? Unterhaltungsware, meist industrieübersetzt aus der Leitkultur (Amerika), Ratgeber, Ratgeber, Hilfsbücher, Kochbücher usw.   
Eine unserer Bibliothekarinnen musste bei einem Kurs zur Bibliothekarsaus- und Weiterbildung hören, wie eine Mitarbeiterin entrüstet berichtete, dass ihre Büchereileiterin darauf bestehe, dass auch Klassiker wie Schiller und Goethe im Programm gehalten werden. Das sei doch völlig unnütz! Was ist nützlich?
Die Lesekultur ist auch hierzulande gesunken und schwach. Zu unserem Bücherangebot der Bibliothek Gleichgewicht wurde von vielen bei dem oben erwähnten Kurs angemerkt, es sei zu elitär, von oben herab wirkend, abgehoben. Die Devise scheint zu lauten: einfach, leicht, unbeschwert, erholsam, unterhaltend, ablenkend, zerstreuend, ja nicht fordernd, widersprüchlich erscheinenend oder zu viele Fragen aufwerfend. Alles andere verstört, schreckt ab, hält fern. Eine falsche Selbstbescheidung, eine Verlogenheit wird tagtäglich eingeübt. Auch von Bildungseinrichtungen, zu denen ja auch Büchereien und Bibliotheken gehören.

Dienstag, 22. März 2016

40. Geburtstag von Mansura Eseddin

Mansura Eseddin (* 1976; auch Mansoura Ez-Eldin) ist eine ägyptische Romanautorin und Journalistin.

Wikipedia

Abbildung aus Wikipedia

Dienstag, 10. Juli 2012

Ägypten in der neuen Literatur

Die ägyptische Revolution und ihre literarische Rezeption
Randnotizen zu Literatur und Revolte
Die Schriftstellerin Mansura Eseddin hat den Sturz des Mubarak-Regimes als Demonstrantin auf dem Tahrir-Platz und als Kommentatorin – unter anderem auch im Feuilleton der NZZ – begleitet. Sie warnt im folgenden Beitrag vor einer übereilten literarischen Instrumentalisierung der Revolution.
NZZ, 9.7.2012

Nur net hastig sein, übereilen und zu schnell urteilen. Der o. a. Satz bedeutet aber, wörtlich genommen, dass NICHT übereiltes Instrumentalisieren keiner Warnung bedürfte. Falsch. Wann wäre eine Instrumentalisierung positiv zu begrüßen?


Freitag, 25. November 2011

Die Selbstporträts einer jungen Frau spalten Ägypten

Eine Kairoer Studentin, Aliaa Magda El-Mahdi,  protestiert auf ihrem Blog mit Nacktfotos gegen die frauenfeindlichen Manifestationen der Salafisten. Eine im arabischen Kontext mutige, aber letztlich auch hilflose Geste, mit der die junge Frau sich bereits Todesdrohungen eingehandelt hat.
Mona Sarkis, NZZ 24.11.2011

Aliaa Magda El-Mahdi kann auf Facebook und Twitter kontaktiert werden; sie unterhält ein Blog:
http://arebelsdiary.blogspot.com/