Posts mit dem Label gestorben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label gestorben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 1. Oktober 2018

Charles Aznavour gestorben

Charles Aznavour (eigentlich Schahnur Waghinak Asnawurjan, armenisch Շահնուր Վաղինակ Ազնավուրյան / Šahnowr Vałinak Aznavowryan, auch Charles Aznavourian; * 22. Mai 1924 in Paris, Frankreich; † 1. Oktober 2018 in Mouriès) war ein armenisch-französischer Chansonnier, Liedtexter, Komponist und Filmschauspieler. Daneben war er armenischer Botschafter in der Schweiz und ständiger Vertreter Armeniens bei den Vereinten Nationen in Genf. Der Sänger hat fast 200 Millionen Platten weltweit verkauft.

Wikipedia
Abbildung aus Wikipedia

Charles Aznavour ist tot

Sänger, Liedtexter und Schauspieler: Charles Aznavour war einer der letzten großen Vertreter des klassischen Chansons. Im Alter von 94 Jahren ist er gestorben. 

Chansonnier Charles Aznavour ist tot

Seine Stimme war eine der bekanntesten Frankreichs, jahrzehntelang prägte er mit Welthits das Chanson-Genre: Jetzt ist der Sänger und Schauspieler Charles Aznavour im Alter von 94 Jahren gestorben.
Spiegel 1.10.2018 

Charles Aznavour, Enduring French Singer With Global Reach, Dies at 94

NYT, 1.10.2018



Dienstag, 9. Februar 2016

Roger Willemsen gestorben

Bestsellerautor und Moderator
Roger Willemsen mit 60 Jahren gestorben

Der Bestsellerautor und frühere Moderator des SRF-Literaturclubs Roger Willemsen ist tot. Er erlag im Alter von 60 Jahren den Folgen einer Krebserkrankung.
 

Zum Tod von Roger Willemsen
Ein gebildeter Weltbürger

Der Autor und TV-Moderator Roger Willemsen ist im Alter von 60 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Er zog Menschen in seinen Bann, ohne sich mit ihnen gemein zu machen.

Mittwoch, 30. September 2015

Hellmuth Karasek gestorben


Autor, Kritiker und Moderator Hellmuth Karasek ist tot
Der Literaturkritiker und Schriftsteller Hellmuth Karasek ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Zusammen mit Marcel Reich-Ranicki hatte er jahrelang die ZDF-Sendung „Das literarische Quartett“ geprägt.
FAZ, 30.09.2015

Hellmuth Karasek zum 80.
Sein profunder Unernst
Wer gegen diesen Leistungsträger zum Wortduell antritt, der hat schon verloren: dem Kritiker und Journalisten Hellmuth Karasek um Achtzigsten.
Claudius Seidl, FAZ 04.01.2014

Hellmuth Karasek gestorben
Wortgewandter Plauderer
SZ, 30.90.2015

Hellmuth Karasek: Der große Schwärmer
Hellmuth Karasek ist tot. Er war eine der bekanntesten Figuren im deutschen Feuilleton, ein Literaturkritiker, der das Publikum lieber mit Humor begeistern wollte.
DIE ZEIT, 30.9.2015

Entschuldige mein Gestammel. Ich vermisse dich

Seine Star-Qualitäten machten selbst Rudolf Augstein neidisch. Und doch konnte man von ihm vor allem lernen, sich selber nicht so ernst zu nehmen. Zum Tod meines väterlichen Freundes Hellmuth Karasek.
Die Welt, 30.9.2015

Literaturkritiker und Schriftsteller: Hellmuth Karasek ist tot
SPIEGEL, 30.9.2015

Zum Tod des Literaturkritikers Hellmut Karasek
Nun lacht doch auch mal
NZZ, 30.9.2015


Eintrag Wikipedia

Abbildung aus Wikipedia



Dienstag, 7. Oktober 2014

Siegfried Lenz gestorben

Siegfried Lenz (* 17. März 1926 in Lyck, Ostpreußen; † 7. Oktober 2014 in Hamburg) war ein deutscher Schriftsteller und einer der bekanntesten deutschsprachigen Erzähler der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Als Lenz’ wichtigstes Werk gilt der in viele Sprachen übersetzte und verfilmte Roman Deutschstunde (1968) über die Nazizeit und einen falsch verstandenen Pflichtbegriff.

Wikipedia

Abbildung aus Wikipedia (Bundesarchiv B 145 Bild-F030757-0015, Siegfried Lenz)




Zum Tod von Siegfried Lenz
Ein großer Erzähler
SZ, 7.10.2014

Zum Tod von Siegfried Lenz
Ein Virtuose der Nachsicht
Scheitern und Vergeblichkeit waren seine Motive, frei vom jedem Zynismus: Siegfried Lenz, Autor der „Deutschstunde“, Freund von Marcel Reich-Ranicki und Helmut Schmidt, ist tot. Ein Nachruf.
Wolfgang Schneider, FAZ, 7.10.2014


Zum Tod des Schriftstellers Siegfried Lenz
Der Menschenerzähler
Beatrix Langner, NZZ  7.10.2014

Debatte um Siegfried Lenz' «Deutschstunde»
Verblendungen
Philipp Theisohn, NZZ 10.5.2014













Sonntag, 17. November 2013

Doris Lessing heute gestorben

Doris Lessing, CH (* 22. Oktober 1919 in Kermanschah, Iran; † 17. November 2013 in London; gebürtig Doris May Tayler) war eine britische Schriftstellerin. Im Jahr 2007 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur.

Wikipedia
Abbildung aus Wikipedia (Elke Wetzig (elya), 12.3.2006)
Seite über Doris Lessing der Nobel Preis Organisation


Zum Tod der Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing
Von einer Welt zur nächsten
NZZ, 17.11.2013







 


Mittwoch, 22. Mai 2013

Sarah Kirsch gestorben


Wie erst gestern bekannt wurde, verstarb am 5. Mai 2013 die Schriftstellerin Sarah Kirsch 78jährig (* 16.4.1935)

Wikipedia

Sarah Kirsch war "streitbare und starke Stimme"
Die Welt, 22.5.2013

Dichterin Sarah Kirsch gestorben
Lyrik der großen Gefühle
TAGESSPIEGEL 22.5.2013




Freitag, 10. Mai 2013

Doreen Daume gestorben

Doreen Daume, am 20. Juli 1957 in Dortmund geboren, verstarb in Wien am 2. Mai 2013; sie hatte sich als Übersetzerin aus dem Polnischen einen Namen gemacht. Nach Wien war sie in den Achtzigerjahren wegen eines Musikstudiums gekommen. Sie studierte dann Polnisch und Englisch an der Universität Wien und begann seit 1999 polnische Literatur zu übersetzen, Lyrik und Prosa.

Ihre Arbeiten umfassen Werke von Czesław Miłosz, Wlodzimierz Kowalewski, Mariusz Grzebalski, Janusz Rudnicki, Piotr Sommer, Wlodzimierz Kowalewski, Marek Krajewski, Ewa Lipska, Andrzej Kopacki, Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki, Bruno Schulz. Die Übersetzung «Die Zimtläden» von Bruno Schulz erregte bewundernde Aufmerksamkeit und wurde besonders gelobt. Daume erhielt etliche Übersetzerstipendien und Preise, unter anderem den Österreichischen Staatspreis für Literaturübersetzung (2008).

Doreen Daume war eine sprachsensible Person, die es sich nicht leicht machte. Sie tauchte ein in die Sprachen, ihre deutsche Muttersprache und ins Polnische, das sie erlernt hatte. Ihre Übertragungen öffnen weite Felder und Sichten.

Es war 2002, als sie mir zum Geburtstag das Buch «Graffiti» von Mariusz Grzebalski schenkte, das sie übersetzt hatte (Edition Korrespondenzen, Wien). Gleich das erste Gedicht, «Tod», wirkt wie ein Paukenschlag. Heute, nach dem frühen Tod von Doreen Daume, ist es dieses Gedicht, das ich beklommen wiederlese, als ob es durch «die Umstände» eine zusätzliche Bedeutung erlangte, die ich vorher nicht so direkt ins Auge gefasst hatte: «Einmal wird er auch hierher kommen, in dieses Haus», beginnt es, und schließt mit dem lapidaren Satz «Und nichts mehr wird sein.»

Doreen Daume ist nicht mehr. Aber ihre Übersetzungen sind. Sie dauern und leben weiter.



Mariusz Grzebalski

Tod

Einmal wird er auch hierher kommen, in dieses Haus,
wo die Wände frisch geweißt sind,
und wo hinter der schläfrigen Tür
die junge Frau mit ihrem harten Körper
das Kleid zerknittert.

Wo ihre Berührung und ihre zärtlichen Gesten sind.
Und wo der Engel des Lachens an der Wand
noch so schwach ist. Wo
das unerträgliche Insekt der Frauenlippen
in einem fort die Flügel hebt.

Einmal wird er erscheinen, mit leerem Gesicht,
mit einem Band schwarzer Lippen
um den Kopf. Ich werde
in den Schnee hinauslaufen, ein schweigender Baum
mit sich überstürzenden Beinen.

Und nichts mehr wird sein.



Śmierć

Kiedyś przyjdzie i tutaj, do tego domu,
gdzie ściany świeżo bielone,
a za sennymi drzwiami
młoda kobieta twardym ciałem
rozgniata suknie.

Gdzie jej dotyk i czułe gesty.
I anioł śmiechu na ścianie
jeszcze wątły. Gdzie
nieznośny owad ust kobiecych
podnosi wciąż skrzydła.

Kiedyś się zjawi, z twarzą pustą,
z otokiem czarnych ust
dookoła głowy. Ja
na śnieg wybiegnę, milczące drzewo
na rwących się nogach.

I nic już nie będzie.


Aus: Mariusz Grzebalski: Graffiti. Gedichte. Aus dem Polnischen von Doreen Daume. Mit einem Nachwort von Alfred Kolleritsch. Edition Korrespondenzen, Wien 2001, ISBN 3-902113-80-1

Mit Dank für die Abdruckerlaubnis des Verlags Edition Korrespondenzen für das Gedicht in Originalversion und Übersetzung.

 Abbildung aus Wikipedia (Foto Marek Wilczynski, 2009)

 
Haimo L. Handl

Mittwoch, 16. Mai 2012

Carlos Fuentes gestorben

Carlos Fuentes - Mexikos Universalschriftsteller ist tot
Die spanischsprachige Welt trauert um den größten Vertreter der zeitgenössischen mexikanischen Literatur: Carlos Fuentes ist im Alter von 83 Jahren in Mexiko-Stadt gestorben.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.05.2012

Mexikanischer Schriftsteller Carlos Fuentes gestorben
Süddeutsche Zeitung, 15.5.2012

Im Alter von 83 Jahren gestorben : Mexikanischer Schriftsteller Carlos Fuentes ist tot
Einer der meistbeachteten Autoren der lateinamerikanischen Gegenwartsliteratur ist tot. Der mexikanische Schriftsteller und Essayist Carlos Fuentes starb am Dienstag im Alter von 83 Jahren in Mexiko-Stadt.

Der Tagesspiegel, 16.5.2012

Chronist der Mythen
Der verstorbene Schriftsteller Carlos Fuentes hat Lateinamerika eine eigene Sprache zurückgegeben
Neue Zürcher Zeitung, 16.5.2012



 







Donnerstag, 2. Februar 2012

Wisława Szymborska died on Wednesday, 1 February 2012, at home in Kraków, aged 88

The 1996 Nobel prize winner  Wisława Szymborska has died.

Meldung zum Ableben von Wislawa Szymborska in der FAZ vom 2.2.2012

Zum Tod von Wisława Szymborska Erforscherin des Augenblicks
SZ, 2.2.2012

Polnische  Literaturnobelpreisträgerin verstorben
Polens scheue Nobelpreisträgerin Wislawa Szymborska ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Ihr Tod ist ein schwerer Verlust für die polnische Literatur.
DIE ZEIT, 2.2.2012


Alltäglich im Thema, musikalisch im Ton
Spiegel 2.2.2012








Donnerstag, 5. Januar 2012

Josef Škvorecký am 3.1.2012 in Toronto gestorben

Josef Škvorecký (* 27. September 1924 in Náchod, Tschechoslowakei; † 3. Januar 2012 in Toronto, Kanada) war ein in Kanada lebender tschechischer Schriftsteller, Übersetzer und Verleger.

Wikipedia
(In der Wikipedia-Seite gibt es Links zu anderen Sprachversionen des Wikipediaeintrages als auch Links zu Artikel über den Autor, in denen wiederum weitere Verweise zu finden sind.)

Unser Danny
Zum Tod des tschechischen Schriftstellers und Exilverlegers Josef Škvorecký
Der tschechische Schriftsteller Josef Škvorecký ist am 3. Januar im Alter von 87 Jahren in Toronto gestorben, wo er seit 1970 lebte und einen Exilverlag leitete. Zu seinen bekanntesten Werken zählte der Roman «Der Seeleningenieur».
Katarina Holländer, Neue Zürcher Zeitung, 5.1.2012

Freitag, 4. November 2011

Heinz Ludwig Arnold gestorben

Der bekannte Autor und Herausgeber Heinz Ludwig Arnold ist am 1.11.2011 gestorben.

Freund der Autoren
Zum Tod von Heinz Ludwig Arnold
Roman Bucheli, NZZ 2.11.2011

Eine Literaturgeschichte in Gesprächen
Heinz Ludwig Arnolds Schriftsteller-Interviews aus dreißig Jahren – ungeschnitten und unbearbeitet
Rezension von Roman Bucheli, NZZ 29.10.2011

Literaturfilm-Interview Heinz Ludwig Arnold, 2009:




Donnerstag, 27. Oktober 2011

Janko Messner gestorben

Am Mittwoch, 26. Oktober 2011 starb der Kärntner Schriftsteller Janko Messner. Er wurde am 13.12.1921 in Aich geboren und verstarb in Klagenfurt. Er war als Kärntner Slowene eine wichtige Stimme für die Minderheitenrechte. Er schreib neben Prosa auch Lyrik.


Dienstag, 23. August 2011

Loriot ist tot

Loriot ist am 22. August gestorben
NZZ, 23.8.2011

Loriot, das heißt, Vicco von Bülow, war der lebendige Beweis, dass auch die Deutschen Humor haben und pflegen. Jetzt ist er tot. Hoffentlich stirbt der Humor nicht aus, das heißt, seine Art Humor mit gedanklichem Hintergrund und Feinheit.

Video in der o.a. Ausgabe der NZZ

In Youtube findet man eine Fülle von Loriot-Videos; hier 3 von ihnen: