Am Freitag, 5. September 2014, um 19 Uhr diskutieren Étienne François und Herfried Münkler im Hotel Elephant in Weimar über die Rolle europäischer Kultureliten seit 1914. Die Diskussion moderiert Hellmut Seemann, Präsident der Klassik Stiftung. Der Eintritt ist frei.
Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung »Krieg der Geister. Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914«. Noch bis zum 9. November beleuchtet die Jahresausstellung 2014 der Klassik Stiftung Weimar im Neuen Museum Weimar den Erste Weltkrieg als »Ur- Katastrophe des 20. Jahrhunderts« (George Kennan) und die ihm vorausgehenden ideologischen Kontroversen.
Die europäischen Eliten traten um 1914 in einen beispiellosen Kampf um die Deutungsmacht von Kultur und Zivilisation ein, so die These der Ausstellung »Krieg der Geister«. Wie aber entstanden diese Eliten, welchen Rekrutierungswegen und Karrierepfaden verdankten sie ihren Einfluss? Die Podiumsdiskussion soll – ausgehend von der Ausstellung – erkunden, wie sich der Elitenbegriff in den letzten 100 Jahren verändert hat. Das besondere Augenmerk ist dabei auf den Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich gerichtet. Was meinen wir, wenn wir heute von Eliten sprechen, welche gesellschaftliche Relevanz kommt Eliten zu und zu guter Letzt:
Brauchen wir Eliten heute noch?
Étienne François ist Historiker und intimer Kenner der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich. Er ist Professor an der FU Berlin und lehrte bis zu seiner Emeritierung 2003 an der Pariser Sorbonne. Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen »Nation und Emotion. Deutschland und Frankreich im Vergleich« (1995) sowie das mehrbändige Werk »Deutsche Erinnerungsorte« (2001).
Herfried Münkler ist einer der renommiertesten deutschen Politikwissenschaftler und Ideenhistoriker. Er ist Professor an der HU Berlin. Mehrere seiner Bücher gelten mittlerweile als Standardwerke, darunter »Die neuen Kriege« (2002) und »Die Deutschen und ihre Mythen« (2009). Jüngst erschien »Der große Krieg. Die Welt 1914–1918«.
Hellmut Seemann ist seit 2001 Präsident der Klassik Stiftung Weimar. Zuvor war er Geschäftsführer der Kulturgesellschaft Frankfurt mbH und Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt.
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Freitag, 29. August 2014
Donnerstag, 12. Januar 2012
261. Geburtstag von Jakob Michael Reinhold Lenz
Jakob Michael Reinhold Lenz (12. Januar jul./ 23. Januar 1751 greg. in Seßwegen, Livland (heute Cesvaine, Lettland) - 24. Mai jul./ 4. Juni 1792 greg. in Moskau) war ein deutscher Schriftsteller des Sturm und Drang.Wikipedia
Forschungsstelle J. M. R. Lenz Universität Mannheim
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Dienstag, 1. November 2011
Gesamtausgabe der Briefe an Goethe: Klassik Stiftung Weimar präsentiert neuen Band
Die Gesamtausgabe der Briefe an Goethe in Regestform erschließt mehr als 19.800 Briefe von etwa 3.350 Absendern. Die bisher erschienenen sieben Bände umfassen den Zeitraum 1764 bis 1817 und präsentieren annähernd 11.500 Briefregesten. Sie werden durch Personen- und Werkregister ergänzt.
Der neu erscheinende 8. Band dokumentiert Goethes persönliche Korrespondenz in den Jahren 1818 und 1819. Er enthält die Regesten von mehr als 1.100 Briefen von 340 Absendern.
Am Donnerstag, 03. November 2011, stellt das Goethe- und Schiller-Archiv der Klassik Stiftung Weimar einen neuen Band der Gesamtausgabe der Briefe an Goethe vor.
Den thematischen Schwerpunkt des 8. Bandes bilden Goethes dichterisches und wissenschaftliches Schaffen. Zu nennen sind insbesondere der »West-östliche Divan«, die Fortsetzung seiner Zeitschrift »Über Kunst und Altertum«, die Hefte »Zur Naturwissenschaft überhaupt« und »Zur Morphologie« sowie der anlässlich des Besuchs der russischen Kaiserinmutter Maria Fjodorowna im Dezember 1818 gedichtete Maskenzug. Im bearbeiteten Bandzeitraum 1818/1819 feiert Goethe seinen 70. Geburtstag.
Sein erster Enkel Walter wird geboren, sein langjährige Kollege, Vertrauter und Briefpartner Christian Gottlob von Voigt stirbt, der Schriftsteller August von Kotzebue wird vom Jenaer Studenten Karl Sand ermordet. Alle diese Ereignisse nehmen in den Briefen einen breiten Raum ein.
Die Regestausgabe der Briefe an Goethe zählt neben der historisch- kritischen Ausgabe der Briefe und Tagebücher Goethes, der Herder- Briefausgabe und der »Weimarer Arnim-Ausgabe« zu den laufenden Editionsunternehmen des Goethe- und Schiller-Archivs. In der Regestausgabe sind bislang die Bände 1 bis 8 (1764–1819) erschienen sowie ein Ergänzungsband zu den Bänden 1 bis 5.
Briefe an Goethe
Gesamtausgabe in Regestform
Band 8/1: 1818–1819: Regesten
Band 8/2: 1818–1819: Register
Herausgegeben von der Klassik Stiftung Weimar / Goethe- und Schiller- Archiv Bearbeitet von Manfred Koltes, Ulrike Bischof und Sabine Schäfer Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar
799 Seiten, 12 Abbildungen, 2 Teilbände im Schuber, 129,95 €
Der neu erscheinende 8. Band dokumentiert Goethes persönliche Korrespondenz in den Jahren 1818 und 1819. Er enthält die Regesten von mehr als 1.100 Briefen von 340 Absendern.
Am Donnerstag, 03. November 2011, stellt das Goethe- und Schiller-Archiv der Klassik Stiftung Weimar einen neuen Band der Gesamtausgabe der Briefe an Goethe vor.
Den thematischen Schwerpunkt des 8. Bandes bilden Goethes dichterisches und wissenschaftliches Schaffen. Zu nennen sind insbesondere der »West-östliche Divan«, die Fortsetzung seiner Zeitschrift »Über Kunst und Altertum«, die Hefte »Zur Naturwissenschaft überhaupt« und »Zur Morphologie« sowie der anlässlich des Besuchs der russischen Kaiserinmutter Maria Fjodorowna im Dezember 1818 gedichtete Maskenzug. Im bearbeiteten Bandzeitraum 1818/1819 feiert Goethe seinen 70. Geburtstag.
Sein erster Enkel Walter wird geboren, sein langjährige Kollege, Vertrauter und Briefpartner Christian Gottlob von Voigt stirbt, der Schriftsteller August von Kotzebue wird vom Jenaer Studenten Karl Sand ermordet. Alle diese Ereignisse nehmen in den Briefen einen breiten Raum ein.
Die Regestausgabe der Briefe an Goethe zählt neben der historisch- kritischen Ausgabe der Briefe und Tagebücher Goethes, der Herder- Briefausgabe und der »Weimarer Arnim-Ausgabe« zu den laufenden Editionsunternehmen des Goethe- und Schiller-Archivs. In der Regestausgabe sind bislang die Bände 1 bis 8 (1764–1819) erschienen sowie ein Ergänzungsband zu den Bänden 1 bis 5.
Briefe an Goethe
Gesamtausgabe in Regestform
Band 8/1: 1818–1819: Regesten
Band 8/2: 1818–1819: Register
Herausgegeben von der Klassik Stiftung Weimar / Goethe- und Schiller- Archiv Bearbeitet von Manfred Koltes, Ulrike Bischof und Sabine Schäfer Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar
799 Seiten, 12 Abbildungen, 2 Teilbände im Schuber, 129,95 €
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