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Donnerstag, 19. Juli 2018

5. Todestag von Milena Milani

Milena Milani (* 24. Dezember 1917 in Savona, Ligurien, Italien; † 9. Juli 2013 ebenda) war eine italienische Künstlerin, Autorin und Journalistin.

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Abbildung aus Wikipedia















Montag, 1. Januar 2018

75. Geburtstag von Elena Ferrante

Elena Ferrante ist das Pseudonym einer italienischen Schriftstellerin, die sich unter Wahrung ihrer Anonymität seit den 1990er Jahren als Romanautorin etabliert hat. Mit ihrer Neapolitanischen Saga gelang ihr in jüngster Vergangenheit der internationale Durchbruch, sowohl auf dem Buchmarkt als auch bei der Literaturkritik. Das TIME Magazin zählte sie 2016 zu den 100 einflussreichsten Personen weltweit.

In Interviews, die bis auf eine Ausnahme schriftlich geführt wurden,[1] hat Ferrante sich ausführlich über ihr künstlerisches Schaffen geäußert. Dabei hat sie auch einige wenige Informationen zu ihrer Person preisgegeben, so unter anderem, dass sie aus Neapel stamme und nicht hauptberuflich Schriftstellerin sei.[2] Entgegen ihrem ausdrücklichen Wunsch, anonym bleiben zu wollen, gibt es immer wieder Versuche, ihre Identität aufzudecken, auch unter Anwendung unlauterer und illegitimer Methoden
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Die Autorin ist mit ihrem Werk ein Beweis, dass auch ohne Abstützung oder besondere Fokussierung auf die Biographie das literarische Werk interpretiert werden kann. Die Aufdeckungsgeilheit der Schmierenjournalisten andererseits beweist die Respektlosigkeit der Meute. Das Publikum hat zu viele Hunde und Schweine in seiner Horde!





Dienstag, 26. Juni 2012

Luise Adelgunde Victorie Gottscheds 250. Todestag

Luise Adelgunde Victorie Gottsched geboren am 11.4.1713 in Danzig; gestorben am 26.6.1762 in Leipzig.

Die Tochter eines Danziger Arztes - die Mutter stammte aus einer Augsburger Patrizierfamilie - lernte früh Französisch und Englisch, zeigte musikalische Neigungen am Klavier und auf der Laute und erhielt außer der üblichen geistlichen Unterweisung privaten Unterricht in Geographie, Geschichte, Zeichnen und in der Poesie. 1729 lernte der Magister Johann Christoph Gottsched bei einem Besuch die Sechzehnjährige kennen und begann einen Briefwechsel mit ihr; 1734, Gottsched war inzwischen Professor der Weltweisheit in Leipzig geworden, verlobten sie sich, 1735 erfolgte die Hochzeit.

In Leipzig nahm "die Gottschedin", wie sie genannt wurde, bald am literarischen Leben teil, folgte heimlich den Vorlesungen ihres Mannes (Frauen hatten keinen Zutritt zum Vorlesungssaal), nahm Unterricht im Lateinischen, schrieb Rezensionen für die Zeitschrift ihres Mannes, war seine Sekretärin und Assistentin und beste Mitarbeiterin, tat sich als Übersetzerin aus dem Französischen und Englischen hervor. Im Sinne der Theaterreform ihres Mannes übernahm sie die Sparte "Komödie" und sorgte mit Übersetzungen, Bearbeitungen und eigenen Stücken für das Lustspiel-Repertoire der deutschen Bühnen.
(Aus: Gutenberg)


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