Hermann Schweppenhäuser (* 12. März 1928 in Frankfurt am Main; † 8. April 2015 in Veitshöchheim) war ein deutscher Philosoph und Publizist.
Hermann Schweppenhäuser studierte an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main Philosophie, zunächst bei Hans-Georg Gadamer, dann bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno. Er arbeitete in den 1950er-Jahren als Wissenschaftlicher Assistent am neu gegründeten Frankfurter Institut für Sozialforschung
und als Assistent von Adorno am Philosophischen Seminar. Anfang der
1960er-Jahre wurde er auf den neu gegründeten Lehrstuhl für Philosophie
an der Pädagogischen Hochschule Lüneburg berufen. Seit den späten 1960er-Jahren war Schweppenhäuser außerdem Honorarprofessor für Philosophie an der Universität Frankfurt, wo er unter anderem Vorlesungen über die Charakteristik des Adornoschen Denkens (WS 1983/84) hielt.
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Montag, 12. März 2018
Donnerstag, 3. November 2011
Vortragsreihe des Kollegs Friedrich Nietzsche zieht eine Bilanz der Kritischen Theorie
Das Denken der Kritischen Theorie hat in der Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts mächtige Spuren hinterlassen. Intellektuelle aus vier Generationen wie Walter Benjamin, Siegfried Kracauer, Theodor W. Adorno, Max Horkheimer, Herbert Marcuse und Jürgen Habermas haben sich auf ganz unterschiedliche Weise mit der Frage nach der Signatur der Moderne auseinandergesetzt. Eine große Vortragsreihe des Kollegs Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar beleuchtet die systematischen Bedingungen, Formationen und Folgen der Kritischen Theorie nun im Rahmen einer umfassenden Bilanz.
Unter dem Titel »Der Ausnahmezustand als Regel« werden erstmals alle noch lebenden Vertreter der Kritischen Theorie (mit Ausnahme von Jürgen
Habermas) Antworten auf die Frage geben, worin das intellektuelle Erbe dieser philosophischen Schule besteht und inwiefern dieses Erbe auch weiterhin bedenkenswerte oder sogar notwendige Bedingungen der Philosophie des 21. Jahrhunderts abgibt. Axel Honneths provokante These, nach der »die geschichtsphilosophischen und soziologischen Grundannahmen der Frankfurter Schule nicht länger zu verteidigen sind«, soll dabei die Grundlage eines engagierten Diskurses bilden, der die Frage nach der Zukunft einer kritischen Theoriebildung von Gesellschaft stellen soll.
Eröffnet wird die Reihe am Montag, 07. November 2011, um 18 Uhr im Vortragssaal des Schiller-Museums durch Martin Jay (Berkeley), den bedeutendsten Vertreter und Historiker der Kritischen Theorie in den USA.
In seinem Vortrag »After the eclipse: The light of reason in the late Critical Theory« wird er sich mit dem Begriff der »Vernunft« in der Kritischen Theorie auseinandersetzen.
Veranstaltungsdaten
»Der Ausnahmezustand als Regel. Eine Bilanz der Kritischen Theorie« November 2011 bis März 2012 | Weimar
Vortrag von Martin Jay:
»After the eclipse: The light of reason in the late Critical Theory« Montag, 07. November 2011 | 18 Uhr Schiller-Museum | Vortragssaal Schillerstraße 12 | 99423 Weimar Der Eintritt ist frei.
Der Vortrag wird auf Englisch gehalten, die Diskussion findet auf Deutsch statt.
Informationen zum Programm
Klassik Stiftung Weimar
Kolleg Friedrich Nietzsche
Rüdiger Schmidt-Grépály
Humboldtstraße 36 | 99425 Weimar
Tel +49 (0) 3643 | 545-630
Fax +49 (0) 3643 | 545-639
kolleg-nietzsche@klassik-stiftung.de
www.klassik-stiftung.de/kolleg-friedrich-nietzsche
Unter dem Titel »Der Ausnahmezustand als Regel« werden erstmals alle noch lebenden Vertreter der Kritischen Theorie (mit Ausnahme von Jürgen
Habermas) Antworten auf die Frage geben, worin das intellektuelle Erbe dieser philosophischen Schule besteht und inwiefern dieses Erbe auch weiterhin bedenkenswerte oder sogar notwendige Bedingungen der Philosophie des 21. Jahrhunderts abgibt. Axel Honneths provokante These, nach der »die geschichtsphilosophischen und soziologischen Grundannahmen der Frankfurter Schule nicht länger zu verteidigen sind«, soll dabei die Grundlage eines engagierten Diskurses bilden, der die Frage nach der Zukunft einer kritischen Theoriebildung von Gesellschaft stellen soll.
Eröffnet wird die Reihe am Montag, 07. November 2011, um 18 Uhr im Vortragssaal des Schiller-Museums durch Martin Jay (Berkeley), den bedeutendsten Vertreter und Historiker der Kritischen Theorie in den USA.
In seinem Vortrag »After the eclipse: The light of reason in the late Critical Theory« wird er sich mit dem Begriff der »Vernunft« in der Kritischen Theorie auseinandersetzen.
Veranstaltungsdaten
»Der Ausnahmezustand als Regel. Eine Bilanz der Kritischen Theorie« November 2011 bis März 2012 | Weimar
Vortrag von Martin Jay:
»After the eclipse: The light of reason in the late Critical Theory« Montag, 07. November 2011 | 18 Uhr Schiller-Museum | Vortragssaal Schillerstraße 12 | 99423 Weimar Der Eintritt ist frei.
Der Vortrag wird auf Englisch gehalten, die Diskussion findet auf Deutsch statt.
Informationen zum Programm
Klassik Stiftung Weimar
Kolleg Friedrich Nietzsche
Rüdiger Schmidt-Grépály
Humboldtstraße 36 | 99425 Weimar
Tel +49 (0) 3643 | 545-630
Fax +49 (0) 3643 | 545-639
kolleg-nietzsche@klassik-stiftung.de
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Sonntag, 21. August 2011
Wer denkt, ist nicht wütend
Eine Dokumentation von 3sat über Theodor W. Adorno und die kritische Theorie: Der Bürger als Revolutionär
Teil 1 (58:45 Min. ):
Teil 2 (58:24 Min.):
Teil 1 (58:45 Min. ):
Teil 2 (58:24 Min.):
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