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Donnerstag, 7. Juli 2016

Literatur ist Rebellion

Herr Vargas Llosa, Sie sind kürzlich achtzig geworden. Als Schriftsteller, Politiker und Aktivist zwischen zwei Kontinenten haben Sie in den letzten Dekaden viele Verschiebungen, Revolutionen und Kriege gesehen. Wie gut sind Sie im Vergessen?
(Lacht.) Ich glaube, es ist unmöglich, aktiv zu vergessen oder zu verdrängen. Keiner von uns hat die Kontrolle über seine Erinnerungen. Es ist eher andersherum: Die Erinnerungen kontrollieren Sie. Der Grund für kreatives Schaffen ist die Rebellion dagegen.

Lesen Sie weiter in der NZZ vom 7.7.2016:

Mario Vargas Llosa im Gespräch
«Literatur ist Rebellion»

Interview von Michael Wiederstein

Samstag, 25. Februar 2012

Jaume Cabré blickt auf Europas Kultur und Unkultur

In der NZZ findet sich ein interessanter Beitrag, auf den wir gerne hinweisen:


Die Verführungen einer Geige
Bestseller mit Gehalt – der katalanische Schriftsteller Jaume Cabré blickt auf Europas Kultur und Unkultur
Interview in der Neuen Zürcher Zeitung, 24. Februar 2012

Auch in Ihrem neuen Roman ist das Böse zentrales Motiv. In «Senyoria», das im Barcelona des 18. Jahrhunderts spielt, thematisierten Sie Machtmissbrauch und Korruption, in «Die Stimmen des Flusses» schilderten Sie die Gewalt des spanischen Bürgerkrieges in einem katalanischen Dorf. Warum fasziniert Sie das Böse?