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Mittwoch, 22. August 2018

40 Todestag von Ignazio Silone

Ignazio Silone (* 1. Mai 1900 in Pescina/Abruzzen; † 22. August 1978 in Genf; Geburtsname Secondino Tranquilli) war ein politisch engagierter italienischer Schriftsteller.
Erst im Schweizer Exil begann Silones Schaffen als Schriftsteller. Hier schrieb er Fontamara und die Bücher über Pietro Spina: Pane e vino (Brot und Wein) und Il seme sotto la neve (Der Samen unter dem Schnee), in denen er sich unter anderem mit seinem eignen Leben und seiner Sichtweise über den Sozialismus auseinandersetzte. In dieser Zeit entstand auch Der Faschismus – seine Entstehung und Entwicklung.[2] Im Gegensatz zu diesem Sachbuch, das zunächst auch im Nachkriegsitalien nicht verlegt werden durfte,[3] fanden seine ersten beiden Romane als Untergrundliteratur im faschistischen Italien ihre Leser.
Etwa 1930 ging Silone ins Schweizer Exil.
Im Exil betätigte sich Silone weiterhin politisch. So hatte er ab 1939 die Leitung des sozialistischen Auslandbüros inne. 1941 und 1943 wurde er interniert, da er gegen das Verbot der politischen Betätigung verstoßen hatte. 
Nach seiner Rückkehr nach Italien 1944 war Silone weiter im PSI aktiv und nahm als einer seiner Delegierten an der konstituierenden Nationalversammlung teil. Er wurde 1945 in die Direktion der sozialistischen Zeitung Avanti! berufen und leitete ab 1947 außerdem noch die von ihm mitgegründete Zeitung Europa Socialista (Sozialistisches Europa). Nach der Spaltung des PSI, bei der Silones Sympathien offenbar bei dem sozialdemokratischen Flügel lagen, entschloss er sich zum weitgehenden Rückzug aus der Politik und widmete sich vor allem der schriftstellerischen Tätigkeit.

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Donnerstag, 22. August 2013

Ignazio Silones 35. Todestag

Ignazio Silone (* 1. Mai 1900 in Pescina dei Marsi/Abruzzen; † 22. August 1978 in Genf; Geburtsname Secondino Tranquilli) war ein politisch engagierter italienischer Schriftsteller.

Wikipedia

Das Doppelleben eines Italieners
Kein Ende im Streit um den Schriftsteller Ignazio Silone
Neue Zürcher Zeitung, 1. Juli 2005

Die heikle Enthüllung begann 1996, als der Historiker Dario Biocca bewies, dass der als Antifaschist bekannte Autor Ignazio Silone jahrelang ein Informant der faschistischen Polizei war. Mit Skepsis und Entrüstung reagierten viele Verteidiger Silones, auch als die Fakten Jahr um Jahr eindeutiger wurden, auch jetzt nach Erscheinen von Bioccas fülliger Biografie - die zwar vieles beweist, aber das grosse Rätsel nicht löst.