Posts mit dem Label György SEbestyén werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label György SEbestyén werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 23. Oktober 2016

60. Jahrestag des Ungarnaufstandes

Zum 60. Jahrestag des Ungarnaufstandes feiern nicht nur die verschiedenen Parteien in Ungarn, die jeweils für sich die Deutungshoheit über den Aufstand und das Erbe beanspruchen; das Land ist unter Viktor Orban in seiner VIKTODATUR so tief gespalten wie noch nie seit der Revolution.

Auch österreichische Medien liefern Material zum Gedenken. Allerdings erfolgt die Orientierung etwas dünn und einseitig an den bekanntesten Namen und Ereignissen unter Vernachlässigung der breiten Hintergründe und gesellschaftlichen Zusammenhänge.

Wir erfahren wenig über ungarische Künstler (Literaten, Bildende Künstler, Filmemacher, Komponisten) Philosophen oder Sozialwissenschaftler, Architekten und andere Kreative, die, meist über Österreich, ihr Land verlassen mussten und im Ausland die Gastkulturen bereicherten.

In unserem Verlag wird anahnd des Autors György Sebestyén die Zeit beleuchtet:

György Sebestyén und seine Zeit
Herausgegeben von Haimo L. Handl
Mit Beiträgen von Helmuth A. Niederle, Ingrid Schramm, Peter Kampits, Stefan Maurer, Hahnrei Wolf Käfer, und Heide Breuer.
Hochformat 120 x 210 mm, Festeinband, 106 Seiten, € 17,00
© Driesch Verlag, Drösing 2016
ISBN  978-3-902787-39-2
 
Anthologie des Symposions, das wir gemeinsam mit dem Österreichischen PEN letztes Jahr veranstalteten.








Liste ungarischer Schriftsteller

Liste ungarischer Künstler

Liste ungarischer Komponisten

Liste ungarischer Wissenschaftler





Freitag, 5. August 2011

Die Vorliebe fürs Irrationale und die Perle als Qual

"In der Vorliebe für das scheinbar Irrationale zeigen sich nur die Abkehr von einer Ratio, die das Leben nicht mehr erfassen kann, und der gierige Wunsch nach der jenseits der Dogmen liegenden Wahrheit."
György Sebestyén, in: Flötenspieler und Phantome, S. 31

"In Erinnerung an Péter Rényi in Budapest während der Fahrt von Prag nach Pressburg: ‚Die Perle ist ein Produkt der Qual', sagte Péter Rényi. Und an diese Perle habe ich mich in Prag erinnern müssen, immer wieder.
György Sebestyén, In: Flötenspieler und Phantome, S. 56

Samstag, 16. April 2011

Die Wirklichkeit und die Literatur

Zitat aus dem 1965 erschienenen Buch "Flötenspieler und Phantome - Eine Reise durch das Tauwetter" von György Sebestyén:

Die Wirklichkeit, oder ihr Reflex im Gehirn, ist nahezu unformulierbar. Das Klappern der Schreibmaschine erinnert an das Hämmern eines Maschinengewehrs, das den Kreis des Beschreibbaren gegen den Ansturm des Unbeschreibbaren verteidigt.