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Mittwoch, 4. November 2015

Vittorio Gassman - Legge Dante

In unserer Bibliothek liegt auf:

Gassman legge Dante. Con 4 DVD
Autore: Alighieri Dante
Prezzo: € 84,00
Dati:  2005, 112 p.
Editore: EDB  (collana Multimedia)

Descrizione
Anche grazie ad alcune superbe interpretazioni televisive ad opera di grandi dello spettacolo - si pensi recentemente a quella di Roberto Benigni - la Divina commedia sta conoscendo un rinnovato interesse tra il pubblico di non specialisti. Al valore inestimabile del capolavoro della letteratura italiana si aggiungono qui il genio della recitazione di Gassman, che fa scuola di teatro con ogni accento e da ogni inquadratura, e la raffinata regia di Rubini. Viene quindi riproposta in DVD una selezione di diciotto "pezzi" di 15 minuti ciascuno, durante i quali Vittorio Gassman introduce e poi declama altrettanti canti: molti sono tratti dall'Inferno (dunque Paolo e Francesca, Farinata degli Uberti, il conte Ugolino, Ulisse...), ma non mancano il Purgatorio (Casella, Manfredi, Buonconte e Pia dei Tolomei, l'apparizione di Beatrice) e il Paradiso (Piccarda, la visione dell'Empireo); infine un DVD raccoglie 42 minuti di backstage. Il libretto rende inoltre disponibili i testi di tutti i canti rappresentati. 1. Inferno - Canti I, II, III, V, X, XIII - 2. Inferno - Canti XV, XVIII, XXIV, XXVI, XXXIII, XXXIV - 3. Purgatorio - Canti II, III, V, XXX, Paradiso - Canti III, XXXIII - 4. Special - "L'amor che muove il sole e l'altre stelle".



Vittorio Gassman gehört zur Spitzenklasse der Rezitatoren. Er ist in seiner Meisterschaft bislang unerreicht; die Rezitationen aus Dantes Göttlicher Komödie sind nicht nur packend und einnehmend, sondern "anrührend", einfühlsam und, man traut es sich kaum auszusprechen, schön. 


 

 






Dienstag, 2. Juni 2015

Curiosity

Buchempfehlung:

Der kanadische Autor Alberto Manguel hat ein neues Buch publiziert, das sich seinem Hauptthema LESEN & LEKTÜRE widmet, wobei vor allem Dantes Werk reflektiert wird. Eine besonders empfehlenswerte Lektüre; sie liegt in unserer Bibliothek auf:

Curiostiy
by Alberto Manguel, March 2015, Yale University Press

Alberto Manguel talking to John Sutherland (London Review of Books Bookshop-Cafe) about his latest book "Curiosity" (Video at Youtube)

Forum "Zukunft des Buches, Zukunft Europas" - Schlussvortrag - Alberto Manguel, Sept. 2013
(Video at Youtube)

Homepage von Alberto Manguel

Mittwoch, 7. Januar 2015

Sebestyén / Borchardt / Dante / Weihnachtstexte

Wir planen für 2015 einige Anthologien, für die wir geeignete Texte suchen. Wir laden Interessierte ein, uns Ihre Beiträge so rasch wie möglich zuzusenden (word.doc oder Äquivalent, ohne Formatierung, sowie Kurzbiografie mit jüngsten Publikationen und Adresse). 
 
 

György Sebestyén
2015 gedenken wir des 85. Geburts- und 25. Todestages des ungarisch-österreichischen Schriftstellers, Herausgebers und Kulturorganisators György Sebestyén (30.10.1930-6.6.1990). Wir planen ein Symposium bzw. die Herausgabe einer Anthologie und laden Autorinnen und Autoren ein, uns zu kontaktieren bzw. ihre Arbeiten (Essays im Umfang bis zu 40.000 Zeichen) zukommen zu lassen.
Zusendungen bis Ende Februar 2015. Die Herausgabe bzw. das Symposium sind für den Herbst 2015 geplant.
 
Rudolf Borchardt
 Wir gedenken wir des 70. Todestages des deutschen Dichters und Übersetzers Rudolf Borchardt. Besonders interessiert uns auch eine Arbeit über Borchardts Übersetzung von Dantes GÖTTLICHER KOMÖDIE (Dante deutsch).


Dante Alighieri
Wir gedenken des 750. Geburtstages des italienischen Dichters Dante Alighieri. Besonders interessieren uns auch Arbeiten zur Übersetzungsproblematik der GÖTTLICHEN KOMÖDIE.
Essays im Umfang bis zu 40.000 Zeichen (word.doc oder Äquivalent, ohne Formatierung, sowie Kurzbiografie mit jüngsten Publikationen und Adresse) sind willkommen. Bitte so rasch wie möglich zusenden.  
 
Weihnachtszeit
Weiters planen wir eine Anthologie von Gedichten und kurzer Prosa zum Thema WEIHNACHTSZEIT: Eine Sammlung älterer Texte liegt bereits vor, die wir mit zeitgenössischen Beiträgen ergänzen möchten.  
Bitte senden Sie uns Ihre Gedichte oder Kurzprosa. Erscheinen für Herbst 2015 geplant.
 
 

Mittwoch, 24. Dezember 2014

40. Todestag von Theophil Spoerri

Theophil Spoerri (* 10. Juni 1890 in La Chaux-de-Fonds; † 24. Dezember 1974 in Caux) war ein Schweizer Romanist.

Wikipedia

Freitag, 27. Juni 2014

Neuzugang Bibliothek

Unsere Sekundärliteratur zu Dante wurde ergänzt mit:

  • Theophil Spoerri: Die Aktualität Dantes. Speer, Zürich 1945
  • Theophil Spoerri: Einführung in die Göttliche Komödie. Speer, Zürich 1946

Dienstag, 10. Juni 2014

Studientag zur Göttlichen Komödie

Dante Alighieris Göttliche Komödie", eine Erzählung aus dem Mittelalter, beeinflusst bis heute Literatur, Filme und Comics. Mit diesem Phänomen befasst sich am 13. und 14. Juni ein Studientag an der Uni Würzburg.

In seiner Göttlichen Komödie" (Divina Commedia) beschreibt der Dichter und Staatsmann Dante Alighieri (1265-1321) aus Florenz eine fiktive Jenseitsreise. Wie kaum ein anderes literarisches Werk des Mittelalters ist seine poetische Erzählung noch in der heutigen Kunst und Literatur präsent. Das gilt nicht nur für Italien, wo Dantes Commedia als Grundlage der gesamten italienischen Dichtung und als fester Bestandteil des Nationalgedächtnisses gilt.

Vielmehr kann Dantes Werk als grenzüberschreitend und interkulturell eingestuft werden, so die Direktorin des Frankfurter Museums für Moderne Kunst, Susanne Gaensheimer, in einem Gespräch mit der Zeitschrift Zeitkunst" vom April 2014. Einen Beweis dafür tritt das Museum selbst an:
Es zeigt bis 27. Juli die Ausstellung Die Göttliche Komödie. Himmel, Hölle, Fegefeuer aus Sicht afrikanischer Gegenwartskünstler".

Sprach- und Mediengrenzen überschritten
In ihrer langen Wirkungsgeschichte hat Dantes Dichtung schon früh sprachliche und mediale Grenzen überschritten", sagt Irmgard Scharold, Professorin für romanische Kulturwissenschaft an der Universität Würzburg:

Auf die ersten Übertragungen ins Lateinische und Spanische folgten noch im 15. Jahrhundert erste Illustrationen.
Die Tendenz, das gigantische Textgebilde aus 14.233 Versen in andere Medien übersetzen" zu wollen, beruhe wohl auf dessen Potenzial an Bildhaftigkeit und Theatralität. Die oft berührenden, gelegentlich auch hochdramatischen Begegnungen des Jenseitsreisenden Dante mit Sündern und Seligen unterschiedlicher Herkunft drängen offenbar danach, ins Bild gesetzt oder auf die Bühne gebracht zu werden", meint die Professorin.

Studientag über das Nachleben des Werks
Das facettenreiche Nachleben der Divina Commedia in zeitgenössischen Adaptionen und Neubearbeitungen aufzudecken und die vielfältigen Funktionen von Dante-Reminiszenzen in neueren Genres und Medien wie Kriminalroman, Comic und Film zu diskutieren dieses Anliegen verfolgt ein Studientag, den Irmgard Scharold an der Universität Würzburg organisiert: Dante intermedial Die Divina Commedia in Literatur und Medien".

Die Tagung ist öffentlich und findet am Freitag und Samstag, 13. und 14. Juni, im Philosophiegebäude am Hubland statt: Freitag ab 14 Uhr im Übungsraum 9 und Samstag ab 9 Uhr im Übungsraum 10.

Im Vordergrund stehen Aspekte der inhaltlichen Dimension moderner und postmoderner Dante-Referenzen. Aus einer medienästhetischen Perspektive sollen Verfahren und Konsequenzen des Medienwechsels und der Gattungshybridisierung erörtert werden. Schließlich wird diskutiert, warum heutige Intellektuelle und Kreative akute Krisenthemen ausgerechnet auf jenes historisch ferne und sprachlich sperrige Werk projizieren.

Kontakt:
Prof. Dr. Irmgard Scharold, Neuphilologisches Institut der Universität Würzburg Romanistik,
T (0931) 31-85688, irmgard.scharold@uni- wuerzburg.de

Freitag, 1. November 2013

T. S. Eliot: A Neglected Aspect of Chapman

In the issue of November 7, 2013 of the The New York Review of Books a lecture by T. S. Eliot, "A Neglected Aspect of Chapman", given in 1924, is published for the first time; a pre-print from the Online Complete Prose of T. S. Eliot, wich will be published April 2014 on Project MUSE.

Read this very interesting lecture here.

Thanks to the NYRB making this peace available!

Dienstag, 26. Juni 2012

Als Nora Joyce masturbierte

Nachtrag zum Eintrag "Bloomsday":

Perlentaucher Magazinrundschau vom 26.6.2012 meldet:

Louis Menand hat die neue Joyce-Biografie (Leseprobe) von Gordon Bowker gelesen - nicht sehr inspiriert, aber sie enthält ein paar Informationen, die Joyce-Biograf Robert Ellmann in seiner 1959 erschienenen Biografie weggelassen hatte: Etwa über den Tag, an dem Joyce sich zum zweiten Mal mit seiner Beatrice, dem Zimmermädchen Nora verabredete hatte. Beim ersten Mal hatte sie ihn versetzt, "aber diesmal trafen sie sich. Sie spazierten nach Ringsend, dem Südufer des Liffey, wo (und hier können wir die Dante-Analogie fallenlassen) sie ihre Hand in seine Hose schob und ihn masturbierte. Es war der 16. Juni 1904, der Tag, an dem Joyce 'Ulysses' spielen lässt. Das ist es, was die Leute feiern, wenn sie Bloomsday feiern."

A Critic at Large
Silence, Exile, Punning
James Joyce’s chance encounters.
by Louis Menand, July 2, 2012, New Yorker