8. Forschungstreffen Suhrkamp/Insel am 13. und 14. März 2014
Mit Autoren wie Samuel Beckett und T.S. Eliot ist der Suhrkamp Verlag von Anfang an nicht nur als Verlag deutschsprachiger, sondern auch europäischer Literatur in Erscheinung getreten. Wo entstehen und wie zirkulieren literarische Trends? Wie reagieren deutschsprachige Autoren auf die internationale Konkurrenz – und wie europäisch ist die deutschsprachige Literatur? Es diskutieren Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien, es sprechen u.a. Lucie Campos
(Paris) über "Suhrkamp’s Construction of Europe", Ian Cooper (Canterbury) über "Durs Grünbein and the concept of Europe", Alexander Gallus
(Chemnitz) über "Tradition und Kultur bei T.S. Eliot und die europäische Reintegration Deutschlands nach 1945", Lucie Taïeb (Brest) über "Nelly Sachs and the view from Sweden" und Mark Nixon (Reading) über Samuel Beckett und den Suhrkamp Verlag. Den öffentlichen Abendvortrag hält Leonard Olschner (London) zum Thema "Paul Celan as European ‘agent’" am Donnerstag, 13. März um 20 Uhr.
Nicht nur englische und französische Autoren sollen im Fokus der Tagung in der Reihe Forschungstreffen Suhrkamp/Insel stehen, sondern auch deutschsprachige Autoren wie Paul Celan und Durs Grünbein, die sich in ihrem Selbstverständnis als Schriftsteller in europäischer Tradition verstehen. Ein besonderer Schwerpunkt widmet sich der Frage, wie sich die Beziehungen des Suhrkamp Verlags zum "literarischen" Europa entwickelt haben und wie sich diese Modelle wechselnder kultureller Vormachtstellung auswirken – von den 1950er Jahren bis in die Phase der Nachachtundsechziger im Geist der Französischen Theorie. Peter Suhrkamps Absicht, dem Verlagsprogramm der Nachkriegszeit vor allem durch den Import englischer Literatur kulturelle Legitimität zu verschaffen, spielt dabei genau so eine Rolle wie Siegfried Unselds Entwurf des Deutschen Klassiker Verlags nach dem Modell der "Bibliothèque de la Pléiade" bei Gallimard.
Internationale Wissenschaftler gehen im Rahmen der Tagung der Frage nach, inwiefern die Literaturgeschichte der Bundesrepublik als eine europäische Geschichte zu erzählen ist.
Die Tagung beginnt am 13. März 2014 um 14 Uhr und endet am 14. März um 16 Uhr; sie findet im Tagungsbereich im Deutschen Literaturarchiv Marbach
(Archivgebäude) statt.
Um Anmeldung wird gebeten: forschung@dla-marbach.de
In Verbindung mit dem Centre for Modern European Literature at the University of Kent, Canterbury.
Arten der Pressemitteilung:
Wissenschaftliche Tagungen
Sachgebiete:
Sprache / Literatur
Weitere Informationen finden Sie unter
http://Programm: http://www.dla-marbach.de/aktuelles/tagungen/index.html
Posts mit dem Label Verständigung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Verständigung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 20. Februar 2014
Wissen, Verstehen, Übersetzen: Nachbarn im Dialog
Dritte Tagung Deutsche Polenforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen vom 20. bis 22. März 2014 - Veranstalter sind das Deutsche Polen- Institut Darmstadt, das Gießener Zentrum Östliches Europa an der Justus- Liebig-Universität und das Marburger Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung - Pressekonferenz am 11. März 2014
Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist vom 20. bis 22. März 2014 Schauplatz einer herausragenden wissenschaftlichen Veranstaltung: Rund 250 Forscherinnen und Forscher der unterschiedlichsten Fachgebiete treffen sich zur Dritten Tagung Deutsche Polenforschung. Diese Zahl ist beachtlich und zeugt von einem konstant wachsenden Interesse am Nachbarland Polen. Im Zentrum des Kongresses – Rahmenthema: „Wissen, verstehen, übersetzen:
Nachbarn im Dialog" – stehen neben den geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächern diesmal Politik- und Sozialwissenschaften.
Insgesamt sind mehr als 100 Referate vorgesehen; Verlage werden ihr polenbezogenes Programm und Institutionen mit Ständen ihre Aktivitäten vorstellen. Zu den außerwissenschaftlichen Höhepunkten zählen ein Festvortrag des ukrainischen Schriftstellers Jurij Andruchowytsch („Die Polen. Aus der Perspektive eines Angenäherten"), die Aufführung eines lateinisch-polnischen Theaterstücks sowie ein Auftritt des Berliner „Clubs der Polnischen Versager".
Organisatoren der Tagung sind das Deutsche Polen-Institut Darmstadt, das Gießener Zentrum Östliches Europa an der Justus-Liebig-Universität und das Marburger Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung.
Die Dritte Tagung Deutsche Polenforschung bietet nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine einzigartige Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sich über den aktuellen Stand der Forschung zu unterrichten, sondern auch Gelegenheit, weitergehende Fragen zu stellen:
Welche Entwicklung wird die deutschsprachige Polenforschung nehmen? Wie kann es gelingen, die wissenschaftliche Beschäftigung mit Polen zu verstetigen und Forschungsergebnisse verstärkt in einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren? Und auf welche Weise kann die große Dynamik auf dem Gebiet der Polenforschung auch für die Erforschung anderer Länder Ostmitteleuropas genutzt werden?
Save the date:
Pressekonferenz – Gießen, 11. März 2014, 11:00 Uhr JLU Gießen, Hauptgebäude Kleines Konferenzzimmer Ludwigstraße 23 35390 Gießen
Weitere Informationen:
Dr. Andrzej Kaluza, Deutsches Polen-Institut, Mathildenhöhweg 2, 64287 Darmstadt, Tel. 06151– 498513, Fax: 06151–
498510,
e-mail: kaluza@dpi-da.de
Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist vom 20. bis 22. März 2014 Schauplatz einer herausragenden wissenschaftlichen Veranstaltung: Rund 250 Forscherinnen und Forscher der unterschiedlichsten Fachgebiete treffen sich zur Dritten Tagung Deutsche Polenforschung. Diese Zahl ist beachtlich und zeugt von einem konstant wachsenden Interesse am Nachbarland Polen. Im Zentrum des Kongresses – Rahmenthema: „Wissen, verstehen, übersetzen:
Nachbarn im Dialog" – stehen neben den geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächern diesmal Politik- und Sozialwissenschaften.
Insgesamt sind mehr als 100 Referate vorgesehen; Verlage werden ihr polenbezogenes Programm und Institutionen mit Ständen ihre Aktivitäten vorstellen. Zu den außerwissenschaftlichen Höhepunkten zählen ein Festvortrag des ukrainischen Schriftstellers Jurij Andruchowytsch („Die Polen. Aus der Perspektive eines Angenäherten"), die Aufführung eines lateinisch-polnischen Theaterstücks sowie ein Auftritt des Berliner „Clubs der Polnischen Versager".
Organisatoren der Tagung sind das Deutsche Polen-Institut Darmstadt, das Gießener Zentrum Östliches Europa an der Justus-Liebig-Universität und das Marburger Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung.
Die Dritte Tagung Deutsche Polenforschung bietet nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine einzigartige Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sich über den aktuellen Stand der Forschung zu unterrichten, sondern auch Gelegenheit, weitergehende Fragen zu stellen:
Welche Entwicklung wird die deutschsprachige Polenforschung nehmen? Wie kann es gelingen, die wissenschaftliche Beschäftigung mit Polen zu verstetigen und Forschungsergebnisse verstärkt in einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren? Und auf welche Weise kann die große Dynamik auf dem Gebiet der Polenforschung auch für die Erforschung anderer Länder Ostmitteleuropas genutzt werden?
Save the date:
Pressekonferenz – Gießen, 11. März 2014, 11:00 Uhr JLU Gießen, Hauptgebäude Kleines Konferenzzimmer Ludwigstraße 23 35390 Gießen
Weitere Informationen:
Dr. Andrzej Kaluza, Deutsches Polen-Institut, Mathildenhöhweg 2, 64287 Darmstadt, Tel. 06151– 498513, Fax: 06151–
498510,
e-mail: kaluza@dpi-da.de
Abonnieren
Posts (Atom)