Oliver Sacks CBE (* 9. Juli 1933 in London; † 30. August 2015 in New York City[1]) war ein britischer Neurologe und Schriftsteller und bekannt durch seine populärwissenschaftlichen Bücher, in denen er komplexe Krankheitsbilder anhand von Fallbeispielen in zwanglos-anekdotischem Stil allgemeinverständlich beschreibt. Sein Ziel war es, neben der modernen Wissenschaft die betreffenden Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren, hinter jeder Erkrankung das individuelle Schicksal zu erkennen und die eigene Normalität in Frage zu stellen.Gemeinsam mit dem russischen Neuropsychologen Alexander R. Lurija griff er auf die medizinisch-literarische Tradition des 19. Jahrhunderts zurück, die bei der wissenschaftlichen Betrachtung den kranken Menschen in den Mittelpunkt stellte. Lurija nannte dies eine „romantische“ Wissenschaft.
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Der menschenfreundlichste Arzt seit Sigmund Freud
Willi Winkler, Süddeutsche Zeitung, 30.8.2015The most recent review by the New York Review of Books:
The Victory of Oliver Sacks
On the Move: A Life
by Oliver Sacks
Knopf, 397 pp., $27.95
Nachtrag:
Oliver Sacks, who died on August 30, was a longstanding contributor of thirty essays to The New York Review of Books. His last published article, below, appears in the Review’s September 24 issue.
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